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Advent, Advent! Zeit für Kekse – heute: Snickerdoodles

Pünktlich zum ersten Advent melde ich mich wieder zurück und krieche aus dem Siechtum der vergangenen zwei Wochen. Es war nicht schön. Ich war zum ersten Mal in meinem Leben im Krankenhaus und will da auch so schnell nicht hin. Zumindest nicht so lange, bis ich es mir irgendwann mal leisten kann dort als Privatpatient aufzutauchen.
Jedenfalls geht mir langsam wieder besser und ich konnte heute endlich mal wieder in der Küche stehen und mit einem simplen Keksrezept die diesjährige Adventszeit eröffnen.
Irgendwie bin ich noch nicht in Weihnachtsstimmung. Das liegt sicher auch daran, dass ich bisher auf keinem Weihnachtsmarkt war und keine Heißgetränke mit Freunden einnehmen konnte. Es liegt kein Schnee und der Ausblick aus dem Fenster meiner Krankenlager-Festung erinnert auch eher an Schmuddelherbst.

Snickerdoodles - amerikanische Kekse mit Zimt und brauner Butter

Auch deswegen gab es heute Cookies. Nicht mal klassische Weihnachtskekse, auch wenn ich den Geschmack von Zimt immer automatisch mit Weihnachten verbinde. Aber so fange ich langsam an mich an Weihnachten zu gewöhnen.
Klassische amerikanische Snickerdoodles stehen schon länger auf meiner Back-Wunschliste und ich weiß ehrlichgesagt nicht, warum ich noch nie dazu gekommen bin, sie zu backen. Es geht wirklich ganz schnell und einfach!
Rezepte dazu gibt es wie Sand am Meer, ich fand die Kombination aus gebräunter Butter und braunem Zucker aber irgendwie am Ansprechendsten und habe mir das Rezept deswegen so zurecht gebastelt.
Als Grundrezept habe ich mich mal wieder an einem Martha Stewart Rezept aus ihrem Cookies-Buch orientiert.

ein Stapel frisch gebackener Snickerdoodles

Snickerdoodle Cookies mit brauner Butter

für ca. 20-25 Cookies

Für den Teig:
250 g weiche Butter
100 g weißer Zucker
100 g brauner Zucker
2 Eier
350 g Mehl
2 Tl Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz

Zum Wälzen:
2 El weißer Zucker
2 Tl Zimtpulver

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
Die Hälfte der Butter in einem kleinen Topf zerlassen und leicht bräunen. Das dauert einige Minuten, dabei aber immer aufpassen, dass die Butter nicht verbrennt. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.
Die andere Hälfte der Butter zusammen mit beiden Zuckersorten in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer dickschaumig aufschlagen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat.
Dann die gebräunte Butter dazugeben und die Mischung einige Minuten weiterschlagen, bis eine glatte Creme entsteht.
Die beiden Eier gründlich einzeln unterrühren.
Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen und esslöffelweise unter die Buttermischung rühren, bis ein glatter, fester Teig entsteht.
Zucker und Zimt zum Wälzen gründlich miteinander in einer kleinen Schüssel vermischen.
Aus dem Teig mit den Händen walnussgroße Portionen abnehmen und zu Kugeln formen.
Die Teigkugeln rundherum in der Zucker-Zimt-Mischung wälzen und dann mit ausreichend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Die Teigkugeln mit Hilfe eines schweren Glases vorsichtig flachdrücken.

die Teigkugeln werden mit Hilfe eines Glases platt gedrückt

Die Teiglinge auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen etwa 12 bis 15 Minuten backen.
Die Cookies sollen außen leicht bräunen, aber nicht zu fest werden. Lieber etwas kürzer als zu lang im Ofen lassen.
Die fertig gebackenen Snickerdoodles direkt auf ein Kuchengitter setzen und vollständig abkühlen lassen.
In Blechdosen oder anderen gut schließenden Behältern halten sie sich ein paar Tage frisch.

frisch gebackene Snickerdoodles
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3 Kommentare

  • Antworten Christin

    Lecker, da könnte ich jetzt ein paar von verdrücken 🙂

    2. Dezember 2012 um 17:54 Uhr
  • Antworten Fräulein Wunderlich

    Ja die sind wirklich superlecker, hab sie gestern auch gebacken! 🙂

    2. Dezember 2012 um 18:07 Uhr
  • Antworten NY-cheesecake

    Och, die könnte ich jetzt auch vertragen 🙂 Sehen superlecker aus!

    Schönen Sonntag Abend wünsch ich.

    Liebe Grüße
    Carina

    9. Dezember 2012 um 18:48 Uhr
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