Süß

Die Plätzchenwoche Teil II: Thumbprint Cookies

Weiter gehts in der Plätzchenbackstube, diesmal doch etwas klassischer. Nachdem mir gestern Abend ein Rezept für Zitronenplätzchen völlig misslungen ist und ich leider alles wegwerfen musste, weil es ungenießbar war, gibt es auch mal wieder was schönes zu vermelden, nämlich gelungene und leckere Plätzchen!

In den USA nennt man sie „Thumbprint Cookies“ und das finde ich auch irgendwie schöner als „Engelsaugen“.
Zumal sie laut Aussage meines Liebsten auch eher wie Zombieaugen aussehen würden.
Und da man die Plätzchen mit dem Daumen formt, finde ich Thumbprint passender.

Thumprint Cookies

Hier das Rezept für ca. 40 leckere Kekse:
250 g Mehl
1 Tl Weinsteinbackpulver
150 g kalte Butter in Flöckchen
100 g feinster Zucker
3 Eigelb
Mark von 1 Vanilleschote
ca. 50 g rotes Johannisbeergelee, Zimmertemperatur
Puderzucker zum Bestäuben
Alle Zutaten bis einschließlich des Vanillemarks in eine Rührschüssel geben und mit den Knethaken zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Diesen dann mit den Händen kurz glatt kneten.
Den Teig in vier gleich große Stücke teilen, diese zu länglichen Rollen formen, in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Danach jede der Rollen in ca. 10 gleichmäßige Stücke schneiden, mit den Händen schnell zu Kugeln formen und diese auf zwei Stücke Backpapier setzen. Mit dem Daumen die Kugeln etwas flach drücken und dabei eine Mulde formen, ausreichend Abstand zueinander lassen.
Das Backpapier nochmal für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Danach den Ofen auf 175 °C vorheizen, das Backpapier auf zwei Bleche geben und die Mulden der Kekse mit etwas Johannisbeergelee füllen.
Die Kekse ca. 12-15 Minuten leicht goldbraun backen, dann direkt auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Sobald sie abgekühlt sind mit Puderzucker bestreuen.
frisch gebackene Kekse zu Weihnachten
Als Füllung eignet sich jede Form von glatter Marmelade oder auch gehackte Schokoladen in Würfeln, Nuss-Nougat-Creme o.ä.
Die Kekse sind sehr mürbe und halten einige Tage in einer Plätzchendose.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Sarah
    22. Dezember 2011 um 18:44

    Nochmal ein Name für diese Plätzchen. Sie waren mir als Liebesgrübchen bzw. Husarenkrapfen bekannt. Thumbprint cookies ist aber auch witzig. Ich hab sie aber immer mit einem Löffelstief geformt 😉

  • Antworten
    erddrache
    24. Dezember 2011 um 22:29

    Ich kannte diese Plätzchen bis jetzt auch nur unter dem Namen Husarenkrapfen. Aber sie sehen echt verdammt lecker aus dass ich direkt bei den tollen Bilder Hunger bekomme. Doch jetzt ist die Plätzchenzeit schon wieder vorbei. Nächstes Jahr dann wieder auf ein Neues.

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