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So schmeckt sächsisch: Rezept für Dresdner Mohnstriezel

Dieser Beitrag enthält Werbung für So geht sächsisch!

Meine Dresdenreise Anfang November hat ganz schön Eindruck hinterlassen: Ob es um die Herzlichkeit der Menschen, um die Schönheit der Städte oder die produzierten Waren und Lebensmittel aus der Region geht – Sachsen ist einfach immer eine Reise wert! Und erst das köstliche Essen! Von originaler Eierschecke bis Dresdner Mohnstriezel – das ist alles wahnsinnig lecker.
Ich war ja selber bisher nur in Dresden und Meißen, bin aber sehr angefixt unbedingt auch mal nach Leipzig zu wollen. Wenn ihr weitere Tipps für Sachsen habt, immer her damit.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich ein weiteres Mal Teil der Kampagne So geht sächsisch!* sein darf, um euch von den Leckereien Sachsens berichten zu dürfen. Bei dieser Blogparade zum Thema SO SCHMECKT SÄCHSISCH geht es darum euch klassische Spezialitäten aus Sachsen näher zu bringen. Ein paar Klassiker findet ihr bereits hier: Leipziger Allerlei bei Highfoodality, Eierschecke von …what Ina loves, Ardäppel-Klitscher mit gebratenen Champignons von Penne im Topf, Frittierte Apfelringe im Bierteig von Nicest Things,  Sächsische Kirschpfanne mit Quark und Honig von der Küchenchaotin, Sächsisches Zwiebelfleisch von 1 x umrühren aka Kochtopf und Freiberger Eierschecke von Herzfutter.
So schmeckt sächsisch: Rezept für weihnachtlichen Dresdner Mohnstriezel + Buch-Verlosung
Passend zu Weihnachten habe ich mich für einen (nicht ganz) klassischen Dresdner Mohnstriezel entschieden. Im Vergleich zum Stollen muss dieser nicht über Wochen gelagert werden, sondern kann sofort genossen werden. Falls ihr also noch auf der Suche nach einem Gebäck für den Weihnachtskaffee seid – bitteschön! Nach ein par Arbeitsschritten und etwas Geduld bei der Zubereitung, werdet ihr mit einem richtig schön saftigen Striezel belohnt, der sicher auch eine Großfamilie unterm Tannenbaum satt bekommt.
Wo genau die Tradition herkommt, konnte ich nicht herausfinden. Nur, dass der Striezel immer mit dem klassischen Dresdner Christstollen einhergeht und zu DEM Weihnachtsgebäck in Sachsen schlechthin gehört.
Ich habe einen großen Striezel gebacken, der fast das ganze Blech eingenommen hat. Wenn euch das zu viel ist, teilt den Teig einfach und backt zwei Striezel. Einen könnt ihr dann problemlos einfrieren und zum Neujahrskaffee frisch servieren.
Und für die Traditionalisten unter euch: so ganz klassisch ist mein Mohnstriezel nicht. Ich verzichte in der Mohnfüllung auf Rum und Rosinen. Nichts gegen Rosinenbrötchen oder so – aber die Vorstellung auf in Rum eingeweichte Rosinen in meiner Mohnfüllung beißen zu müssen, da schüttelt es mich. Und da ich weiß, dass es vielen anderen auch so geht, kommt mein Striezel ganz ohne Rosinen aus. Auch sonst habe ich mir selber ordentlich Interpretationsspielraum eingeräumt. Streusel sind vielleicht nicht so klassisch, für mich sind sie aber eine super Ergänzung. Das spätere Aprikotieren und Glasieren bewahrt die Saftigkeit des Striezels und ist eine prima Konservierungsmethode. Die Mohnfüllung ist dazu unheimlich saftig und reichhaltig und zusammen mit den knusprigen Streuseln mit feinem Buttergeschmack, ist es wirklich ein passendes Weihnachtsgebäck. Also nichts wie ran an den Ofen!
So schmeckt sächsisch: Rezept für weihnachtlichen Dresdner Mohnstriezel + Buch-Verlosung

Dresdner Mohnstriezel

Für 1 großen Striezel

Für den Hefeteig

500 g Weizenmehl
1 Würfel frische Hefe (42 g)
150 ml lauwarme Milch
100 g Zucker
125 g weiche Butter
½ Tl Salz

Für die Streusel

125 g Butter
100 g Zucker
200 g Mehl
1 Prise Salz

Für die Mohnfüllung

350 ml Milch
250 g gemahlener Mohn
2 El Hartweizengrieß
100 g Zucker
1 Ei
Saft und abgeriebene Schale von ½ unbehandelten Zitrone
50 g gehackte Mandeln

Für die Glasur

2 El Aprikosenkonfitüre
2 El Wasser
100-150 g gesiebter Puderzucker
Saft von ½ Zitrone

 

Zubereitung

Für den Hefeteig das Mehl in eine große Rührschüssel sieben. In die Mitte eine Mulde drücken.

Die Hefe zusammen mit der Milch und 1 Tl Zucker in einer kleinen Schüssel gut verrühren, dann in die Mitte der Vertiefung in das Mehl gießen. Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen.

Danach die Butter in Stückchen und das Salz auf dem Mehlrand verteilen und aus allen Zutaten einen glatten Hefeteig kneten. Ich mache das am liebsten mit dem Knethaken meiner Küchenmaschine und lasse sie den Teig einige Minuten gut durchkneten.

Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 1,5 Stunden gehen lassen, bis er gut aufgegangen ist.

Zwischenzeitlich die Streusel vorbereiten.
Für die Streusel die Butter in einer kleinen Pfanne oder in einem Topf schmelzen und bei mittlerer Temperatur langsam bräunen, bis die Butter nussig duftet. Die heiße Butter zusammen mit dem Zucker, dem Mehl und dem Salz zu einem krümeligen Teig verkneten, dann kalt stellen, bis die Streusel fest werden.

Zwischenzeitlich die Mohnfüllung vorbereiten.
Für die Mohnfüllung die Milch in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen, dann Mohn, Grieß und Zucker einrühren und die Mischung unter Rühren einmal aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten einrühren.

Den vorbereiteten Hefeteig zu einem backblechgroßen Rechteck ausrollen. Die Mohnfüllung darauf geben und bis auf einen etwa 5 cm breiten Rand gleichmäßig verteilen. Das Rechteck von beiden langen Seiten hin zur Mitte hin aufrollen.

Den Striezel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, dann den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die vorbereiteten Streusel gleichmäßig über dem Striezel verteilen und den Striezel auf der mittleren Schiene etwa 45 Minuten backen, bis er aufgegangen und gebräunt ist.

Danach aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für die Glasur die Aprikosenkonfitüre mit dem Wasser in einem kleinen Topf aufkochen, glatt rühren und durch ein Sieb streichen. Den lauwarmen Kuchen vorsichtig mit der Mischung bestreichen, dann auskühlen lassen.

Den gesiebten Puderzucker mit soviel Zitronensaft glattrühren, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Den Guss mit einem Teelöffel in Streifem auf dem Striezel verteilen und fest werden lassen.

So schmeckt sächsisch: Rezept für weihnachtlichen Dresdner Mohnstriezel + Buch-Verlosung aus dem emons Verlag
Cover-Abbildung: emons Verlag

Und jetzt gibt es noch eine Kleinigkeit zu gewinnen, so pünktlich zu Weihnachten. Ho ho ho!
Unter allen Teilnehmern verlose ich drei Exemplare des Titels 111 Orte in Sachsen die man gesehen haben muss aus dem emons Verlag!

Beantwortet dazu einfach in den Blog-Kommentaren:
Welchen Ort in Sachsen würdet ihr gerne mal besuchen oder welches sächsische Gericht würdet ihr gerne mal essen?

Für mich steht vor allem der Dresdner Striezelmarkt, als einer der bekanntesten und ältesten Weihnachtsmärkte ganz hoch im Kurs. Die Weinberge rund um Meißen kann ich ja jetzt von meiner Liste abhaken. Und nach dem Besuch der Meissener Porzellanmanufaktur hab ich die Klassiker wie Dresdner Eierschecke, Meissener Torte und Quarkkeulchen ja auch schon probieren dürfen.
Doch wie sieht es bei euch aus?

Das Gewinnspiel wurde beendet und die Gewinner wurden bereits informiert. Viel Spaß mit den Büchern!

Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit der Kampagne So geht sächsisch. Nach der Einladung zur Genussreise durfte ich Teil der Blogparade „So schmeckt sächsisch.“ sein und ein typisch sächsisches Gericht interpretieren. Außerdem wurden von meinem Kooperationspartner die drei Buchexemplare zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Die Idee für den Beitrag und das Rezept stammen dabei von mir.
Alle Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Nähere Hinweise dazu finden sich im Impressum.

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11 Kommentare

  • Antworten
    Daniela
    21. Dezember 2015 um 17:58

    Hallo Maja.
    Ich lebe in Sachsen ..im schönen Freiberg.
    Aber auch kenne noch nicht alle Orte und war noch nicht überall.
    Gerne würde ich mal zm wehnachtsmarkt nach Königsstein…obwohl ich nicht weit weg ohnw, at es noch nie geklappt. Wie das halt so ist.
    Aber och kann dir viele Empfehlungen geben.
    Freiberg, wo ich wohne mit der leckeren FReiberger Eierschecke, nicht zu verwechseln mit dr dresdner Eierschecke.
    Ein Besuch der Nudelfabrik in Riesa,
    Görlitz und Bautzen, die sächsische Schweiz.
    Überall gibt es viel zu entdecken und überall gibt es lekeres Essen.
    Ich wünsche Dir eine schönes WEihnachtsfest!
    Liebe Grüße
    Daniela

  • Antworten
    Anonym
    21. Dezember 2015 um 19:08

    Ich würde auf jeden Fall gern mal nach Dresden fahren, es soll ja sehr schön sein dort. Und da ich Schmorgerichte so sehr mag wäre das Sächsische Zwiebelfleisch sicher auch etwas für mich.
    Schöne Weihnachten!

    Astrid

    (a.tatge-guttäthotmail.de)

  • Antworten
    Anonym
    22. Dezember 2015 um 8:09

    Ich würde gerne mal nach Schloss Moritzburg. Ich war zwar schon mehrmals in Dresden, habe es aber nie dort hin geschafft. Und ich würde gerne mal eine Dresdner Suppe probieren.
    Nickname: Schnaeuzelchen

  • Antworten
    Anonym
    22. Dezember 2015 um 9:10

    Ich möchte mich meinem Vorkommentator – Kommentatorin anschließen, als einer der größten Fans des Märchens Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, träume ich natürlich davon einmal auf der Außentreppe von Schloss Moritzburg zu wandeln und den dort eingelassenen Schuh anzuprobieren.
    Auch kulinarisch mächte ich das Leipziger Allerlei mal nachkochen, so wie ich es als Jugendliche bei einer Klassenfahrt nach Berlin-Ost kennenlernen durfte, mit leckeren Krebsten.

    Liebe Moey, danke für das Gewinnspiel zu Weihnachten und die tollen Beiträge das ganze Jahr über, Deine treue Followerin Valeriana

  • Antworten
    Birgit Moench
    22. Dezember 2015 um 11:55

    Hallo, der Mohnstriezel sieht traumhaft aus, wird nachgemacht, aber erst im nächsten Jahr😁
    Also ich würde gerne mal wieder nach Dresden und und Quarkkeulchen habe ich noch nie gegessen, stell ich mir sehr lecker vor.
    wünsche eine schöne Weihnachtszeit.
    Liebe Grüsse Birgit

  • Antworten
    Mari Jahnke
    22. Dezember 2015 um 15:52

    Hallo Maja, ich habe mir doch gleich mal die Zutaten für den Mohnstriezel auf meinen Einkaufszettel geschrieben, denn ich suche tatsächlich noch nach einem schönen Rezept für die Weihnachtsrunde am 25.12.
    Ich würde gerne mal eine ausgedehnte Wanderung durch die Sächsische Schweiz unternehmen. An Gebäck würde ich gerne mal die Leipziger Lerchen und Pulsnitzer Pfefferkuchen proboieren. Gebacken habe ich beides zwar schon selber, aber ich wüsste doch allzugerne, wie die Originale schmecken. Wobei man da ja auch Pech haben kann. Die Dresdner Eierschecke, die ich mal in einem Café in Dresden getestet habe, war nämlich eine Enttäuschung. Ich würde mich daher vorher schlau machen, wo man gut speisen kann. 😛
    Liebe Weihnachtsgrüße, Mari

  • Antworten
    Rosalieana
    22. Dezember 2015 um 21:04

    also ich war noch nie weiter weg als 10 kilometer von meinem haus 😀 ich bin voll das dorfkind, aber der weihnachtsmarkt von dem du schreibst hört sich wirklich schön an und vielleicht wäre das ein grund um mich im *ausland* mal umzusehen 😀 deine verlosung gefällt mir sehr und deswegen drücke ich mir feste die daumen…

    lg

  • Antworten
    Anonym
    23. Dezember 2015 um 11:33

    Hej, ich möchte gerne noch einmal nach Leipzig. Ich war vor ein paar Jahren schon mal dort und die Stadt hat mir super gefallen. Und wenn ich im Sommer da wäre, würde ich einen Abstecher zu einem der umliegenden Seen machen.
    LG, Simone

  • Antworten
    Anonym
    27. Dezember 2015 um 19:07

    Die Frauenkirche in Dresden muss man einmal gesehen haben.

    Gruß, Clara

    kirsch123@t-online.de

  • Antworten
    Sonja
    9. Januar 2017 um 20:36

    Liebe Maja, ich habe dieses Rezept am Wochenende nachgebacken – witzigerweise habe ich schon Rosinen in Rum eingelegt, bevor ich gelesen habe, dass sie eigentlich mit rein gehören ;o) Ich brauche un-be-dingt Rosinen im Mohnkuchen!
    Vielen Dank für das tolle Rezept, der Kuchen ist megalecker!
    Liebe Grüße, Sonja

    • Antworten
      Maja
      9. Januar 2017 um 21:05

      Das freut mich sehr, Sonja! Vielen Dank für dein nettes Feedback. Und ich kann total verstehen, wenn man unbedingt was braucht 😉 Ich liebe Rosinen ja auch in Rosinenbrot oder im Müsli.
      Liebe Grüße
      Maja

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