Süß

Hefegebäck zum Frühstück

Vor kurzer Zeit bin ich bei Steph über eine super Zubereitungsart für Brioche im Muffinblech gestolpert und fand das sehr niedlich und praktisch. Das Rezept dazu war mir aber ingesamt zu mächtig und da ich ein superduper Hefetigstandardrezept habe, das ich auch ohne Rezept und Waage immer beherrsche, habe ich heute aus eben diesem Hefeteig „briocheartige“ Hefegebilde zum Frühstück gebacken. Und Hefezöpfe gleich noch dazu, weil ich die auch furchtbar gerne esse.

Mein Standardrezept funktioniert ungefähr so:
500 g Mehl in eine Schüssel sieben, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 Tl Salz und 75 g Zucker mit einer Gabel unterrühren. 200 ml Milch erwärmen und über die Mischung gießen. Darauf 75 g Butter in Stücken geben und zum Schluß 1 Ei darauf aufschlagen. Das ganze kann man jetzt entweder super in einem Brotbackautomaten zu einem Hefeteig verarbeiten lassen (mache ich schon mal ganz gerne, hab heute aber irgendwie nicht dran gedacht) oder man knetet jetzt erst mal einen elastischen Teig daraus. Das hat meine Kenwood wieder super hinbekommen. Je nachdem wie sich der Teig anfühlt muss man ggf. noch etwas Milch oder Mehl dazugeben.
1 Stunde abgedeckt gehen lassen, dann beliebig formen.
Für jeweils 12 „Hefemuffins“ oder 4 kleine Hefezöpfe sieht das wie folgt aus:
Teig nach dem ersten Gehen durchkneten und in 12 Teile teilen.
Für die „Brioche“ aus jedem der Teile 3 Kugeln formen und zusammen auf einem Stück Backpapier in einer Mulde eines Muffinblechs versenken.
Für die Hefezöpfe jeweils 3 der Teile zu einem Zopf flechten und die Enden unterschlagen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Beides nochmal gehen lassen, während der Ofen vorheizt.
1 Ei mit jeweils 1 Prise Salz und Zucker verquirlen und den Teig damit einpinseln.
Dann das ganze fix bei etwa 180 °C Ober- und Unterhitze oder 160 °C Umluft in den Ofen schieben. Die Muffinform für etwa 15-20 Minuten, das Blech mit den Zöpfen etwa 20-25 Minuten.
frische Brioche aus einfachem Hefeteig aus einer Muffinform
frisch gebackener Hefezopf zum Sonntagsfrühstück
Es gibt nichts besseres am Sonntagmorgen auf dem Frühstückstisch als warmes Hefegebäck, auf dem die Butter schmilzt. Sehr lecker mit Marmeladen und Konfitüren!
Aus Resten kann man auch prima Arme Ritter machen.
Diesen „Universal-Hefeteig“ mache ich mittlerweile ohne Waage und verwende ihn für alle Gelegenheiten. Ob als Rosinen-Stuten oder -Brötchen, Osternester o.ä. Der klappt einfach immer und schmeckt super.

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7 Kommentare

  • Antworten
    Nina
    13. März 2011 um 21:00

    Oh, sieht das lecker aus! Den Hefeteig in den Muffinsformen werde ich mir auf jeden Fall merken! Meinst Du man kann den Teig auch abends machen, über Nacht im Kühlschrank gehen lassen und dann morgens nur noch backen?

  • Antworten
    Maja
    13. März 2011 um 21:31

    Hab ich auch schon so gemacht und hat immer geklappt. Allerdings hab ich ihn aus dem Kühlschrank genommen, geformt und dann noch eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, bevor ich ihn gebacken habe.

  • Antworten
    Sabrina
    14. März 2011 um 8:32

    Herrlich sehen die aus. So richtig zum reinbeißen. Das mit dem Muffinblech ist eine gute Idee. Muß ich mir merken.
    LG Sabrina

  • Antworten
    tanja
    14. März 2011 um 11:11

    Hallo Moey,

    Das mit dem Muffinblech ist eine echt super Idee! Der Hefezopf sieht aber auch zum Anbeissen aus! 🙂 Lecker!

    Liebe Grüße
    Tanja

  • Antworten
    Irène's Leckereien
    25. Juni 2011 um 20:15

    Hallo Moey,
    wird es morgen bei mir geben, zum Kaffee!!
    L G
    Irène

  • Antworten
    Irène's Leckereien
    3. Juli 2011 um 8:35

    Hallo Moey,

    am letzten Sonntag gab es wie angekündigt Dein Hefegebäck zum Kaffee, war super locker und lecker!
    Ich hatte einen Zopf in der Kastenform und kleine Brioches in eine runde Form gebacken.
    Hier die Fotos:
    http://irenesleckereien.blogspot.com/2011/07/hefegeback-zum-fruhstuck-von-moey.html

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!
    L G
    Irène

  • Antworten
    Anonym
    2. Juni 2012 um 18:38

    Liebe Moey,

    Ich bin heute auf Deinen Blog gestossen und ganz begeistert!
    Danke für die tollen INspirationen!

    Eine kurze Frage:
    Wieviel weichen Hefe aus dem Kühlregal brauche ich statt der Trockenhefe?

    Danke und ganz lieben Gruss aus Österreich!

    Claudia*

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