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KitchenAid meets Pasta: Frische Spaghetti mit Ricotta-Tomaten-Pesto #minimoments

Rezept für frische Spaghetti mit Ricotta-Tomaten-Pesto - KitchenAid meets Pasta #minimoments | moeyskitchen.com

Dieser Beitrag enthält Werbung für KitchenAid

Wenn man an Pasta denkt, meinen die meisten Menschen vermutlich Spaghetti. Zumindest geht es mir so und ich behaupte mal, das viele als erstes an Spaghetti Bolognese denken. Ein Ragù Bolognese Rezept nach Marcella Hazan findet ihr bereits im Blog. Heute sind die Spaghetti an der Reihe. Ich serviere sie hier mit einem cremigen Pesto aus getrockneten Tomaten und Ricotta. Für mich ist das echtes Soulfood und ein kleiner Moment des Glücks, einfach #minimoments.

Rezept für frische Spaghetti mit Ricotta-Tomaten-Pesto - KitchenAid meets Pasta #minimoments | moeyskitchen.com

Für die Spaghetti verwende ich wieder mein super einfaches, aber unheimlich gutes Grundrezept für Pasta. Es besteht einfach aus 1 Ei auf 100 g Mehl. Hier verwende ich italienischen Hartweizengrieß für Pasta, also Semola di Grano Duro. Das sorgt für einen tollen Biss. Alternativ kann man auch einfach Weizenmehl Type 405 und einfachen Hartweizengrieß im Verhältnis 1:1 mischen und verwenden. Salz kommt nicht an meinen Pastateig, sondern erst ins Kochwasser. Und da dann in einem Verhältnis von 1 TL auf 1 Liter Wasser. Für 4-6 Portionen verwende ich hier also 400 g Semola die Grano Duro und 4 frische Eier in Größe M. Beides wird einfach in die Schüssel der KitchenAid gegeben und 10 Minuten lang auf niedrigster Stufe mit dem Knethaken verknetet.

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Das Pesto ist schnell gemacht und besteht aus wenigen, aber guten Komponenten. Einem cremigen Ricotta, sonnengetrockneten Tomaten, gutem Olivenöl, frisch geriebenem Parmesan sowie ein paar Kräutern und Gewürzen. Man kann das Pesto gut vorbereiten und problemlos ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Damit die Pasta beim Servieren nicht ganz so schnell auskühlt, sollte man das Pesto mindestens eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen und bei Raumtemperatur servieren.

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Um die Spaghetti mit den Walzenaufsätzen herzustellen – und vor allem für etwa 4-6 Portionen – benötigt man tatsächlich etwas Zeit. Inklusive Fotografieren und einem relativ langsamen Vorgehen habe ich etwa 1 Stunde gebraucht. Ihr solltet für das Gericht also etwas Zeit einplanen. Die Dauer lohnt sich aber, die Zubereitung selber ist nämlich kinderleicht und macht Spaß. Zuerst werden die Teigstücke über die normale Walze ausgerollt, danach mit dem Spaghetti-Aufsatz geschnitten. Man kann die Spaghetti auch problemlos ein paar Stunden im Voraus vorbereiten und etwas antrocknen lassen. Dazu sollte man sie gut auseinander ziehen und locker auf ein bis zwei Geschirrtüchern ausbreiten und mit weiteren Tüchern abdecken. Sie dürfen so etwas antrocknen, kleben aber nicht zusammen. Sollten sie sehr feucht sein, kann man sie zusätzlich mit etwas Grieß bestreuen. Die Kochzeit kann sich um einige Minuten verlängern.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachmachen. Und woran denkt ihr zuerst, wenn ihr an Pasta denkt?

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Frische Spaghetti mit Ricotta-Tomaten-Pesto

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Portionen: 4-6

Zutaten

  • FÜR DAS RICOTTA-TOMATEN-PESTO:
  • 75 g Parmesan
  • 5 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
  • 50 g Walnusskerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Handvoll Basilikum-Blätter
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark (3-fach-konzentriert)
  • 250 g Ricotta
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken
  • FÜR DIE SPAGHETTI:
  • 400 g Semola di Grano Duro
  • 4 frische Bio-Eier Größe M
  • 5 TL Salz für das Kochwasser
  • AUSSERDEM:
  • natives Olivenöl extra zum Beträufeln
  • einige Basilikum-Blätter zum Anrichten
  • frisch geriebene Parmesan-Späne zum Servieren

Zubereitung

1

FÜR DAS RICOTTA-TOMATEN-PESTO:

2

Den Parmesan reiben, die getrockneten Tomaten fein hacken. Walnusskerne, geschälte Knoblauchzehe und Basilikum-Blättchen ebenfalls möglichst fein hacken oder alles mit dem Stabmixer pürieren. Nach und nach das Öl und das Tomatenmark mit dem Stabmixer untermixen und anschließend den Ricotta unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nochmals gründlich zu einer glatten Creme vermixen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren, dann zur fertig gekochten Pasta servieren.

3

FÜR DIE SPAGHETTI:

4

Hartweizengrieß und Eier in die Rührschüssel der KitchenAid geben. Mit dem Knethaken einige Minuten lang zu einem leicht krümeligen Teig verkneten. Ich lasse die Maschine etwa 10 Minuten laufen und schiebe nach und nach mit einem Teigschaber die Teigstücke nach unten. Den Teig auf die Arbeitsfläche kippen und von Hand noch mal gut durchkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.

5

Den Teig in 6 Teile teilen und zu Kugeln formen. Eine Kugel auf die Arbeitsfläche legen und den Rest mit der Folie abdecken, damit der Teig nicht austrocknet.

6

Die erste Teigkugel mit dem Nudelholz etwa 2 cm dick ausrollen. Das Teigstück auf Stufe 1 durch die Nudelwalze führen. Die Seiten nach innen umklappen und den Teig entgegen der Laufrichtung erneut mit dem Nudelholz etwa 1 cm dick ausrollen. Zweimal bei Stufe 1 durch die Nudelwalze führen, dabei den Teig nach dem ersten Durchgang umdrehen. Nach und nach genauso von Stufe 2 bis Stufe 6 das Teigauswalzen doppelt durchführen. Den Teigstrang in der Mitte teilen und beide Stücke auf ein sauberes Geschirrtuch legen und mit einem weiteren Tuch abdecken. Mit den weiteren 5 Teigkugeln genauso verfahren.

7

Den Pastawalzen-Aufsatz gegen den Spaghetti-Aufsatz austauschen und alle Teigplatten zu Spaghetti schneiden. Die Spaghetti locker auf 2 Geschirrtüchern ausbreiten, damit sie nicht zusammenkleben.

8

Mindestens 5 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und 5 TL Salz hinzufügen. Die Spaghetti ins kochende Wasser geben und etwa 2-3 Minuten kochen lassen. Wenn sie nach oben steigen und gar sind, durch ein Pastasieb abgießen.

9

ZUM SERVIEREN:

10

Spaghetti sofort nach dem Abgießen auf vorgewärmte Teller verteilen. Mit etwas gutem Olivenöl beträufeln. Pesto auf die Spaghetti geben und mit einigen Basilikumblättchen und Parmesanspänen anrichten. Sofort servieren.

Hinweise

Semola di Grano Duro ist italienischer Hartweizengrieß, der sich besonders für Pasta eignet. Man bekommt ihn entweder im gut sortierten Supermarkt bei den Backzutaten oder der Pasta oder in italienischen Supermärkten bzw. Feinkostgeschäften. Das Pesto lässt sich hervorragend im Foodprocessor zubereiten, dazu einfach alles mit der Pulse-Funktion fein hacken, bis eine cremige Paste entsteht.

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit KitchenAid im Rahmen der Kampagne #minimoments für die KitchenAid Mini entstanden, die mir dafür kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt wurde.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Martina
    2. November 2017 um 21:47

    Wow, die KitchenAid in schwarz ist ja klasse! Kannte sie bisher nur in glänzend, aber in matt ist sie viel viel schöner! Ich habe sie ja in Anthrazit, auch matt, die hat so auch nicht jeder 😉

    Danke für die Erinnerung, dringend mal wieder Pasta selber zu machen! Das haben wir in unserer alten Küche super oft gemacht, da hatte mein Mann extra eine tiefere Arbeitsplatte eingebaut, an der er seine Nudelmaschine fest gemacht hatte. Nun wohnen wir aber schon seit fast 8 Jahren in unserem Haus…bin mir nicht sicher, ob wir die Nudelmaschine da überhaupt schon mal benutzt haben! Schlimm, ich weiß!

    VG Martina

    • Antworten
      Maja
      5. November 2017 um 19:24

      Vielen Dank für deinen netten Kommentar! Ist die Mini in schwarz nicht hübsch? Ich finde sie auch richtig schön, bin aber auch nicht der Fan von diesen klassischen roten Geräten 😉 Pack unbedingt die Nudelmaschine wieder aus, das macht so Spaß!

      Liebe Grüße
      Maja

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