Süß

Apfel-Schichtkuchen nach Annik Wecker aus „Anniks Lieblingskuchen“ (DK Verlag)

Machen wir uns nichts vor – der Herbst ist da.
Erste Kälte kommt auf, es wird windig und leider auch schon um 17 Uhr dunkel.
Das muss aber nicht unbedingt alles nur negativ sein – endlich kann man wieder deftige Eintöpfe und Schmorgerichte zubereiten und genießen, heißen Kakao trinken und duftende Kuchen backen.
Ich mag den Herbst. Und das, was er so mit sich bringt. Äpfel zum Beispiel.
Ich mag rohe Äpfel nicht so gerne, aber warm und saftig, gebacken und geschmort – ein Traum.

Deswegen hat mich direkt beim ersten Durchblättern von Anniks Lieblingskuchen* aus dem Dorling Kindersley Verlag dieser wunderbar saftige Apfel-Schichtkuchen so sehr angesprochen.
Eine ausführliche Rezension zu dem Buch erwartet euch nächste Woche in der zweiten Jeden Tag ein Buch-Woche.
Die Zubereitung des Kuchens ist wirklich sehr einfach und unkompliziert, das Ergebnis dafür fantastisch!
Er erinnert mich an meinen allerliebsten Lieblingsapfelkuchen – der ist auch schön locker und saftig. Nachbacken lohnt sich also.
Ich hab auf jetzt reife, heimische Apfelsorten wie Rubinette, Holsteiner Cox und Jonagold zurückgegriffen.

Der Kuchen schmeckt noch leicht warm und frisch mit etwas Crème fraîche serviert am besten, allerdings kann man ihn auch in einer luftdichten Dose verpackt ein paar Tage bei Raumtemperatur gut aufbewahren.
Ich habe einfach den Rest aus dem 200 g Becher Crème fraîche mit etwas Zucker und Zimt glattgerührt und über den noch warmen Kuchen geträufelt.

Inspiration aus dem Buch Anniks Lieblingskuchen

Apfel-Schichtkuchen nach Annik Wecker

für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

1 kg frische, heimische Äpfel (ca. 5-7 Stück, je nach Sorte und Größe)
Saft von 1 kleiner Zitrone
100 g Crème fraîche
150 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Tl selbst gemachter Vanillezucker (oder 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker)
4 Eier Größe L
300 g Mehl
1 Prise Salz
2 Tl Weinsteinbackpulver
1 gestr. TL Zimtpulver
3 El Milch
Zimtzucker aus 4 El Zucker und 1/2 Tl Zimt
etwas weiche Butter für die Form

Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine Springform mit 26 cm Durchmesser am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand darum klemmen und Boden und Rand mit etwas weicher Butter einfetten.
Die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden und die Apfelviertel längs in sehr schmale Streifen schneiden. Bei uns hieß das früher „Apfelschiffchen“…
Diese Apfelscheiben in eine große Schüssel geben und immer wieder mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Wenn alle Äpfel verarbeitet sind die Crème fraîche unterrühren, bis alle Äpfel bedeckt sind.
Die Schüssel abgedeckt beiseitestellen.
Die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührer hellcremig aufschlagen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Das kann ein paar Minuten dauern.
Dann die zimmerwarmen Eier einzeln jeweils sehr gründlich unterrühren, damit die Masse nicht gerinnt. Zwischendurch immer wieder mit einem Teigschaber die Wand der Rührschüssel entlanggehen, damit sich wirklich alle Zutaten gut vermischen.
Das Mehl zusammen mit dem Salz, dem Backpulver und dem Zimt in eine weitere Schüssel sieben.
Die Mehlmischung nun esslöffelweise bei niedriger Rührgeschwindigkeit unter die Butter-Eier-Mischung rühren.
Nach der Hälfte des Mehls die Milch untermixen, dann mit der Mehlmischung fortfahren.
Der Teig sollte nicht mehr zu lange gerührt werden, damit er nicht zäh wird, es sollten aber auch keine Mehlnester mehr im Teig zu sehen sein.
Ein Drittel des Teigs in die vorbereitete Springform geben und mit einem Teigschaber oder einem großen Löffelrücken möglichst glatt streichen.
Die Äpfel noch mal gut durchrühren, dann die Hälfte der Apfelmischung auf den Teig in die Springform schichten. Ebenfalls möglichst glatt streichen.
Ein weiteres Drittel des Teigs daraufgeben, wieder glattstreichen und nun den Rest der Äpfel daraufgeben und ebenfalls wieder glätten.
Mit dem Rest des Teigs abschließen, die Oberfläche glatten und den Zimtzucker gleichmäßig darüber streuen.
Die Form auf das Ofenrost ins untere Drittel des Ofens stellen (damit die Oberfläche nicht zu schnell bräunt) und den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 1 Stunde lang backen.
Die Form danach aus dem Ofen nehmen und eine halbe Stunde auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, erst dann den Rand der Springform abnehmen.
Den Kuchen nun entweder warm mit Schlagsahne oder Crème fraîche (siehe oben) servieren oder vollständig auskühlen lassen.

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3 Kommentare

  • Antworten
    Sandra / from-snuggs-kitchen
    5. November 2013 um 11:42

    Schaut sehr lecker aus! Würde ich jetzt gerne mal zugreifen 🙂
    Da warte ich mal gespannt auf die Vorstellung nächste Woche.

  • Antworten
    Sarah Se
    5. November 2013 um 12:46

    Sehr lecker. Hab das Buch auch, aber iwie noch gar nix draus gemacht. Shame on me 😉

    LG Sarah

  • Antworten
    Sophia Hallert
    6. November 2013 um 14:01

    Ein sehr tolles Foto! Habe direkt Lust bekommen. Ich denke da wird nächstes Wochenende mal gebacken. Kennst Du eigentlich den neuen Blogger-System Anbieter qwer com ? Ich würde mich sehr über eine
    Antwort auch per Email von Dir freuen. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.

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