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Frische Pasta mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort #francebonappetit

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Schnelle Pasta mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort | einfach und gut mit französischen Zutaten | moeyskitchen.com #pasta #rezept #foodblog #maronen

Leben wie Gott in Frankreich – seit meiner Reise in die Provence Ende September kann ich bestätigen, dass an dem Spruch was Wahres dran ist. Was ich alles erlebt habe, hab ich schon in ziemlich komprimierter Form zusammengefasst. Holt euch eine Tasse Tee, kuschelt euch in eine Decke ein und lest meine Geschichten über die Produzenten und Köche in der Provence und Camargue und ihre großartigen Produkte: Kulinarischer Reisebericht Provence und Camargue.

Um das Erlebte noch ein bisschen festzuhalten und vor allem um es auch mit nach Hause zu holen, darf ich für das französische Landwirtschaftsministerium zusammen mit den liebsten Mitreisenden Simone von S-Küche, Tine von Trickytine und Sandy von Confiture de Vivre bis Dezember jeden Monat ein Gericht mit französischen Produkten zubereiten. Dafür hab ich einen Überraschungswarenkorb zum Austoben bekommen. Los geht es hier mit einem tollen Herbstgericht: Frische Pasta mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort!

Olivenbaum in der Provence | moeyskitchen.com

Französischer Ziegenkäse aus der Provence | moeyskitchen.com

Schon bei meiner Reise durch die Provence habe ich wieder gemerkt, wie gut doch das Einfache, Bodenständige ist. Produkte wie Olivenöl oder Ziegenkäse werden traditionell und ohne viel Schnickschnack zubereitet. Ausgangslage ist immer ein sehr hochwertiges Produkt, also zum Beispiel eine alte Olivensorte oder Ziegenmilch von einer bestimmten Ziegenrasse, die auf kräuterreichen Wiesen weidet. Oft hält man die französische Küche für eine abgehobene, unerschwingliche Küche und denkt sofort an Haute Cuisine. Tatsächlich kann sie aber auch ganz anders. Gerade in ländlichen und bäuerlichen Regionen geht es um das Produkt an sich. Die Grundlage ist schon so fantastisch, dass ein solches Produkt ganz für sich alleine stehen kann. Man muss also keine sterneverdächtigen Teller kreieren, um mit tollen Zutaten köstliche Gerichte auf den Tisch zu bringen!

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Für mein heutiges Gericht habe ich verschiedene, schon für sich starke Aromen, miteinander kombiniert. Einfaches sollte es sein, nach Feierabend noch gut zuzubereiten und passend für den Herbst. Im Mittelpunkt sollten die französischen Produkte stehen – doch nicht immer muss man daraus auch „typisch“ französische Gerichte kochen. Man kann sie wunderbar in die schnelle Alltagsküche integrieren. So zum Beispiel für ein einfaches, feierabendtaugliches Pastagericht.

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Pasta passt hervorragend zu den französischen Produkten. Auch sie besteht nur aus wenigen Zutaten: Mehl, Eiern, Salz und Wasser. Solide und bodenständig. Ob ihr die Pasta frisch selber macht oder als frische Ware im Kühlregal kauft, ist euch überlassen. Es gibt durchaus hochwertige Pasta in der Kühltheke und gerade wenn es abends mal schnell gehen muss, greife ich gerne auf diese Produkte zurück.

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Herbstzeit ist Maronenzeit. Ich liebe das herb-nussige Arome der Esskastanien sowohl in süßen als auch in herzhaften Gerichten. Man bekommt französische Maronen bei uns meistens gegart und vakuumiert, als Creme in Dosen oder als TK-Ware. Auch da sind die Maronen in der Regel schon geschält und vorgegart. Für mein Pastagericht habe ich mich für die Maronen aus dem Tiefkühler entschieden. Hier behalten sie ihre Form am besten. Man muss sie nur leicht antauen lassen und kann sie dann in diesem Gericht direkt in den Ofen verfrachten, um sie zu rösten.

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Kürbis gibt es sowohl bei uns als auch in Frankreich in verschiedenen Formen und Farben. Ich hab mich für einen klassischen Hokkaido-Kürbis entschieden, ihr könnt genauso gut aber auch einen kleinen Butternut-Kürbis oder einen Viertel Mukcatkürbis verwenden. Kürbis und Maronen sind in der Kombination einfach immer eine sichere Bank und stehen perfekt für den goldenen Herbst. Zusätzlich bringe ich noch etwas Würze in Form von französischem Knoblauch und frischem Salbei ins Spiel. Alleine der Duft, der beim Rösten aus dem Ofen strömt ist fantastisch! Gewürzt wird das ganze mit echtem Fleur de Sel aus der Camargue und einem herrlichen französischen Olivenöl aus der Provence – was für ein Hochgenuss!

Fleur de Sel aus der Camargue

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Bis dahin ist das Gericht vegan – ich empfehle euch aber zum Servieren noch einen französischen Käse zu verwenden. Ein kräftiger Ziegen- oder Schafskäse rundet die Pasta hervorragend ab und unterstreicht die erdigen Aromen. Ich habe mich für einen Roquefort AOP, also einen Blauschimmelkäse entschieden. Roquefort wird aus roher Schafsmilch hergestellt und erhielt als erster französischer Käse das AOC-Siegel (Appellation d’Origine Contrôlée), also die geschützte Herkunftsbezeichnung. Dafür unterliegt Roquefort wie viele andere französische Käsesorten strengen Qualitätsvorgaben und darf nur so heißen, wenn er aus einer bestimmten Region kommt und dort traditionell hergestellt wird. Heute unterliegt er der Fortführung des AOC-Siegels, dem strengen europäischen AOP-Siegel (Appellation d’Origine Protégée).

Achtet beim Kauf mal auf diese typischen kleinen Siegel auf den Verpackungen. Sie bewahren ein Stück Tradition der Region, sichern Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und schützen vor unrechtmäßiger Verwendung der Namen. Und wer Roquefort nicht mag und es lieber etwas milder möchte, nimmt einfach einen Ziegenfrischkäse und bröselt davon ein bisschen zum Schluss über die Pasta. Dazu noch ein Gläschen französischer Bio-Rotwein, Santé!

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Weinkeller in der Provence | moeyskitchen.com

Bei jedem Bissen denke ich an die wunderbare gemeinsame Zeit in der Provence und Camargue zurück und komme ins Schwärmen! Mit ganz einfachen, traditionellen, aber sehr hochwertigen Produkten kann man sich diesen le goût du vrai – den wahren Geschmack – nach Hause holen! In den folgenden beiden Monaten findet ihr noch mehr Rezepte von mir und den anderen. Bis dahin könnt ihr auch schon bei Simone stöbern: Maishähnchen Suprême mit Estragonsenfcreme auf Schwarzem Reis. Oder euch bei Tine inspirieren lassen: Zartrosa Barbarie Entenbrust mit knuspriger Haut, Pastinakenstampf, pochierter Rotweinbirne mit Ziegenkäsecrème.

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Frische Pasta mit Maronen, Kürbis, Salbei und Roquefort

Portionen: 2-4

Le goût du vrai - der wahre Geschmack! In einem einfachen Gericht mit starken Geschmackskomponenten

Zutaten

  • 750 g Kürbis (Butternut, Hokkaido oder Muskatkürbis)
  • 200 g französische Tiefkühl-Maronen, leicht angetaut
  • 3 Knoblauchzehen, ungeschält und halbiert
  • 50 g französisches Olivenöl AOP, zzgl. etwas mehr
  • 1 kleine Handvoll frische Salbeiblättchen
  • 30 g Walnusskerne
  • 400 g frische Tagliatelle oder Bandnudeln, selbst gemacht oder aus dem Kühlregal
  • 100 g Roquefort AOP
  • Fleur de Sel de Camargue und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

1

Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2

Den Kürbis waschen (bei Hokkaido) bzw. schälen, halbieren und entkernen. In schmale Spalten schneiden und diese halbieren. Auf dem Backblech verteilen. Maronen und halbierte Knoblauchzehen hinzufügen und mit dem Olivenöl beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Etwa 30 Minuten im vorgeheizten Ofen rösten. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Salbeiblättchen und Walnusskerne hinzufügen.

3

Pasta in reichlich Salzwasser etwa 3-4 Minuten kochen lassen, dann tropfnass mit den Zutaten vom Blech mischen. Zuletzt nach Belieben mit dem Roquefort bestreuen, mit etwas weiterem Olivenöl beträufeln und sofort servieren.

Vielen Dank an das französische Landwirtschaftsministerium für die schöne Zusammenarbeit, die Reiseeinladung und die Zusendung fantastischer französischer Produkte unter dem Motto Le goût du vrai! #FranceBonAppetit

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