SEARCH

Wird geladen...

Frühlingsfrisch: Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta + Gewinnerverkündung von "Daylicious"

Sonntag, 6. April 2014

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta


Nach der Tortenvöllerei von letzter Woche muss jetzt - passend zum Frühling - was leichteres und frischeres her.
Allerdings muss ich noch mal betonen, wie irre lecker dieser Coffee Cake ist!

Ich hab vor einiger Zeit in einer englischen Frauenzeitschrift ein eher unscheinbares Rezept entdeckt.
Die Kombination hörte sich allerdings ziemlich lecker an und deswegen musste ich es unbedingt nachbasteln.
Es handelt sich um einen Salat, dessen Hauptbestandteile Kichererbsen und Babymöhrchen sind.

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta
Damit geht die Zubereitung ruck-zuck und der Salat ist eine prima Idee für den Lunch oder ein fixes Abendessen. Man spart sich bei den Möhren das Schälen, wenn man zu den vorbereiteten Mini-Möhrchen aus dem Kühlregal greift und die Kichererbsen dürfen hier gerne aus dem Glas bzw. aus der Dose kommen.

Das einzige, was etwas länger dauert ist der Schmorvorgang der Möhren im Ofen - dadurch werden sie aber wunderbar süß und mild und die Zubereitung ist ansonsten wirklich kinderleicht und schnell erledigt - versprochen!

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta


Ich wäre nie auf die Idee gekommen diese verschiedenen Zutaten in Verbindung mit Feta und Petersilie zu kombinieren, aber die Zusammenstellung ist wirklich einmalig und ich war schlichtweg begeistert von dem Knaller-Ergebnis aus so wenigen und so unterschiedlichen Zutaten.

Man kann den Salat auch gut vorbereiteten - er hält sich im Kühlschrank gut frisch und lässt sich so auch prima ins Büro oder zum Picknick mitnehmen.

Der Kichererbsen-Möhren-Salat schafft es auf jeden Fall auf die Liste der Lieblingssalate und wird bald wieder gemacht! Probiert es unbedingt mal aus!

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta


Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta
für 2 Portionen

250 g geschälte und geputzte Babymöhren aus dem Kühlregal
(alternativ: 250 g Karotten, geschält und in Scheiben oder Stifte geschnitten)
Schale und Saft von 1/2 unbehandelten Zitrone
1 Glas Kichererbsen (350 g) Hier: Alnatura
1-2 El glatte Petersilie, grob gehackt
100 g Feta
Olivenöl
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
1-2 El Olivenöl in eine kleine antihaftbeschichtete Backform geben.

Die Möhrchen längs halbieren, evtl. holzige Enden entfernen.
Möhren und Zitronenabrieb in die Form geben, mit Salz und Pfeffer würzen, gut vermengen und in den vorgeheizten Ofen stellen. Etwa 20-25 Minuten schmoren, bis die Möhren gar sind.

Kichererbsen abgießen und unter kaltem, fließendem Wasser abspülen, dann in eine Salatschüssel geben.
Die fertig gegarten Möhren samt Öl aus der Form über die Kichererbsen gießen.
Die gehackte Petersilie und den Zitronensaft dazugeben und gut untermischen. Wenn nötig noch 1 El Olivenöl unter den Salat mischen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Salat auf zwei Tellern verteilen, dann den Feta gleichmäßig darüber krümeln und servieren.

Kichererbsen-Salat mit Babymöhren und Feta



****************************************************************

So, das war es hier aber noch nicht, denn ich habe noch einen glücklichen Gewinner aus meiner DAYlicious*-Aktion zu verkünden!
Hier hatte ich von der Buchparty berichtet und ein Exemplar als Giveaway ausgeschrieben:
RÜCKSCHAU: BUCHPARTY VON DAYLICIOUS IM KÖLNER KOCHHAUS - UND IHR KÖNNT JETZT HIER EIN EXEMPLAR VON DAYLICIOUS BEI MIR GEWINNEN!

Hier kommt jetzt die Auslosung!
Gewonnen hat: Kommentar Nummer 7:












Und der zugehörige Kommentar ist:

Herzlichen Glückwunsch, liebe Elena!
Du bekommst Bücherpost von mir!

Allen anderen vielen Dank fürs Mitmachen und nicht traurig sein, dass ihr nicht gewonnen habt.
Schon ganz bald gibt es hier die nächste Buchverlosung zum Welttag des Buches.

Ich verabschiede mich jetzt für eine Woche nach London - wie immer könnt ihr über Twitter und Instagram dabei sein!

Hinweis: Alle mit einem * versehenen Links sind Amazon-Affiliate-Links. Weitere Erklärungen dazu finden sich im Impressum

Heute gibt es Coffee Cake - super saftig und lecker!

Sonntag, 30. März 2014

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso
Nach einem herrlichen Frühlingstag mit tollem Frühstück auf der Terrasse eines Cafés - im T-Shirt - sitze ich nun wieder am PC und will euch noch schnell einen oberleckeren Kuchen präsentieren, bevor ich mich noch ein bisschen der Arbeit 1.0 widme.
Es steht wieder ne stressige Woche bevor, so dass ein kleines Stückchen Kuchen doch gerade recht kommt, oder?

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso

Meine Oma hat im Februar ihren 85. Geburtstag gefeiert - ich hatte ihr einen Cheesecake gebacken, der immer noch nicht perfekt, aber immerhin schon mal ganz lecker war. Hab ich natürlich verpennt zu verbloggen. Stattdessen brachte eine liebe Freundin der Familie einen Coffee Cake mit. Und der war so unglaublich lecker und überraschend von Geschmack und Konsistenz her, dass ich sofort himmelhoch jauchzend verliebt war in diesen Kuchen. Es handelt sich um ein ziemlich süßes amerikanisches Rezept und ich war glückselig, als sie es mir kurz darauf per E-Mail schickte. Das Originalrezept stammt von the one and only The Pioneer Woman: Coffee Cake. Literally.
Als ich endlich Zeit fand es auszuprobieren, wandelte ich die amerikanischen Zutaten direkt um und reduzierte den Zucker.

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso

Und was soll ich sagen?! Der Kuchen ist einfach irre. Die Kollegen waren ebenfalls begeistert. Das Leckerchen schmeckt intensiv nach Kaffee und hat dabei eine unglaubliche saftige Konsistenz. Viele erwarten beim Anblick einen Schokokuchen und sind dann doch überrascht vom Geschmack.
Auf den Kuchen kommt ein reichhaltiges Icing, das ebenfalls intensiv nach Kaffee schmeckt.
Wer geschickter im Tortenbauen ist als ich, kann auch eine zweilagige Torte aus den Zutaten bauen, indem man den Kuchenboden einfach waagerecht halbiert und das Icing in eine Cremeschicht und einen Guss aufteilt. Aber schon als Kuchen macht er gut was her, der Coffee Cake.
Abgedeckt hält er sich einige Tage sehr gut im Kühlschrank, das Icing wird dabei fest, der Geschmack bleibt aber fantastisch!

Vielen Dank, liebe Lisa und liebe Ree für diese Bereicherung der Kaffeetafel!

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso

Coffee Cake
für eine Springform mit 24 cm Durchmesser

Für den Teig:
250 g Zucker
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 Tl Weinsteinbackpulver
250 g Butter
3 El Instant-Espressopulver
250 ml kochendes Wasser
2 Eier (Größe L)
125 ml Buttermilch
2 Tl Vanillezucker oder -extrakt
etwas Mehl und weiche Butter für die Form

Für das Icing:
90 g Butter
250 g Puderzucker, gesiebt
1 El Instant-Espressopulver
1 Prise Salz
2 El Schlagsahne


Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Form am Boden mit Backpapier auslegen, den Rand festklemmen und Boden und gut mit weicher Butter einpinseln. Etwas Mehl in die Form streuen, alles gut verteilen und den Rest gut ausklopfen.

Zucker, Mehl, Salz und Backpulver in einer großen Rührschüssel oder der Schüssel der Küchenmaschine verrühren und beiseite stellen.

Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze sanft schmelzen.

In der Zwischenzeit das Espressopulver im kochenden Wasser auflösen, dann diese Flüssigkeit zur geschmolzenen Butter gießen. Alles gründlich verrühren und einmal aufkochen lassen. Etwa 10 Sekunden köcheln lassen, dann vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

In einer weiteren Schüssel die beiden Eier mit der Buttermilch und dem Vanillezucker oder -extrakt gründlich verrühren.

Jetzt die Butter-Espresso-Mischung mit einem Schwung zur Mehlmischung gießen und nur grob verrühren, bis sich alles verbunden nicht. Nicht zu lange oder fest verrühren! Als nächstes die Ei-Buttermilch-Mischung dazu gießen und vorsichtig, aber gründlich unterrühren.

Den vorbereiteten Teig in die Springform gießen. Nicht wundern - der Teig ist sehr flüssig.
Die Form ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens stellen und den Kuchen etwa 30-40 Minuten backen. Am besten eine Stäbchenprobe machen - der Kuchen soll zwar durchgebacken sein, aber schön saftig bleiben.

Nach dem Backen aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter in der Form vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Frosting zubereiten:
Alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und mithilfe der Küchenmaschine oder des Handmixers einige Minuten lang zu einer dickschaumigen, homogenen Creme aufschlagen, bis sich Puderzucker und Espresso gut aufgelöst haben.

Den ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen und mit dem Icing bestreichen. Ich habe dafür eine kurze Palette verwendet.
Wer mag, kann die Creme aber auch in einen Spritzbeutel füllen und den Kuchen damit kunstvoll verzieren.

Coffee Cake - herrlich saftiger und aromatischer Kuchen mit Espresso

Rückschau: Buchparty von DAYlicious im Kölner Kochhaus - und ihr könnt jetzt hier ein Exemplar von DAYlicious bei mir gewinnen!

Sonntag, 23. März 2014

Die Autorinnen von DAYlicious im Kölner Kochhaus


Ein bisschen später als geplant, möchte ich euch noch unbedingt von der tollen DAYlicious-Buchparty am 22. Februar im Kölner Kochhaus berichten.

Der Neue Umschau Buchverlag hatte zusammen mit den Bloggermädels (v.l.n.r. auf dem Foto oben) Susanne von La Petite Cuisine, Dani von Ein klitzeklein(es) Blog, Lisa (und in Abwesenheit auch Julia) von Liz and Jewels, Jessi von Törtchenzeit und Rike von Lykkelig zur Präsentation des gemeinsamen Bloggerbuchs DAYlicious: 1 Tag, 5 Blogs, 50 Rezepte, 1000 Ideen* eingeladen.

Collage mit Eindrücken aus dem Kölner Kochhaus


Und mal ehrlich, welcher Foodie träumt nicht davon sich bei leckeren Häppchen, spannenden Gesprächen und einer tollen Buchvorstellung nach Feierabend in ein Geschäft für Koch- und Backzubehör einschließen zu lassen? Eben!
Und so bin ich der netten Einladung liebend gerne gefolgt und habe einen ganz wunderbaren Abend mit vielen tollen Bloggerkolleginnen verbracht.

DAYlicious Buchparty vom Neuen Umschau Buchverlag im Kölner Kochhaus


Die DAYlicious-Autorinnen haben sich zusammengetan und gemeinsam ein wirklich wunderschönes Buch mit einem großartigen Konzept vorgelegt: 5 Blogs stellen jeweils 10 Rezepte für einen Tagesablauf dar.
Vom Frühstück über den Lunch, Kaffee und Kuchen bis hin zum Abend und kleinen Mitternachtssünden. So ist für jeden Geschmack und jeden Anlass sicher etwas dabei.
Besonders gut gefällt mir außerdem, dass die Persönlichkeit und der Fotostil jedes einzelnen Blogs erhalten geblieben sind. Und trotzdem harmoniert alles ganz wunderbar zusammen.

Collage von der DAYlicious Buchparty im Kölner Kochhaus


Ich hatte mir das Buch tatsächlich schon gleich nach Erscheinen selber gekauft und viele schöne Ideen und Anregungen darin gefunden.

Zusammen mit der Einladung zur Buchparty habe ich vom Verlag noch kosten- und bedingungsfrei ein weiteres Exemplar erhalten, das ich jetzt an dieser Stelle an euch verlosen möchte.

Es scheint da draußen ja tatsächlich noch ein paar Leute zu geben, die das Buch noch nicht haben.
Und da leiste ich dann mal meinen Beitrag dazu, nicht wahr?
Coverabbildung des Buchs DAYlicious - (c) Neuer Umschau Buchverlag
(c) Neuer Umschau Buchverlag

Alles, was ihr dafür tun müsst, ist es mir bis zum 30. März 2014 um 20:00 Uhr unter diesem Beitrag einen Kommentar zu hinterlassen, in dem ihr mir diese Frage beantwortet:
Warum möchtest ausgerechnet du das Buch gewinnen?

Giveaway-Logo

  • Mitmachen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und über eine Postadresse in Deutschland verfügt (keine Packstation, kein Postfach!).
  • Der Gewinner wird von mir nach dem Zufallsprinzip (random.org) ermittelt und per E-Mail angeschrieben.
  • Anonyme Kommentierer, die nicht eingeloggt sind, müssen mir ihren Kommentartext parallel per E-Mail an maja(at)moeyskitchen.com schicken, damit ich sie im Falle des Gewinns kontaktieren kann. Andernfalls kann der Kommentar leider nicht am Gewinnspiel teilnehmen.
  • Kommentare, die die oben gestellte Frage nicht beantworten, sind von der Teilnahme an der Verlosung ausgeschlossen.
  • Der Einsendeschluss ist wie oben angegeben Sonntag, 30. März 2014 um 20:00 Uhr. Später eingehende Kommentare können nicht berücksichtigt werden.
  • Der Rechtsweg ist natürlich auch wie immer ausgeschlossen!
Viel Erfolg!

Die beiden Verlagsmitarbeiterinnen auf einem Gruppenfoto zusammen mit den Autorinnen von DAYlicious


Mein herzlichster Dank geht natürlich an die Autorinnen von DAYlicious* und Eva und Vanessa vom Neuen Umschau Buchverlag.
Vielen Dank für die nette Einladung und den schönen Abend!

Weitere Berichte über das Event findet ihr z.B. hier:
HerzStück
Fräulein Ordnung
monsieurmuffin
180°Salon
Lisbeths Cupcakes and Cookies
Liz and Jewels

Außerdem waren u.a. noch folgende Bloggerinnen dabei:
relleoMein, was eigenes, Frau Hölle, AllesSoKunterbunt, Emilia und die Detektive, Garn und mehr, Love Nonpareille, Törtchen... und andere Leckereien u.v.m.

Hinweis: Alle mit einem * versehenen Links sind Amazon-Affiliate-Links. Weitere Erklärungen dazu finden sich im Impressum

Es ist Eiszeit! Sahniges Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge an diesem Frühlingssonntag

Sonntag, 9. März 2014

Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge in einer Kastenform
Hallo, Frühling! Schön, dass du da bist.
Ungewohnt, so ein Herbst, der direkt in den Frühling übergeht. Aber echt nicht verkehrt.
Ich freu mich schon tierisch auf den ersten Bärlauch und Rhabarber - lange muss man ja nicht mehr drauf warten.

In Köln war es wirklich unglaublich mild im vergangenen halben Jahr. Ich kann mich nur an 2 oder 3 Nächte mit Frost erinnern. Öfter musste ich auch nicht Eis kratzen. Nur leider hatten wir auch keinen Schnee.
Ich hoffe sehr, dass der Frühling bleibt und nicht doch noch ein Wintereinbruch kommt. Zum ersten Mal sockenlos unterwegs - großartig!

Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge in einer Kastenform
Um das Thema Eis aber mal wieder aufzugreifen. Wenn das Wetter schon kein Eis bringt, machen wir uns eben selber welches!
Vor ein paar Wochen ist eine neue Eismaschine* bei mir eingezogen:

Kompressormaschine Unold Cortina bei - 26 °C im Einsatz


Ich hatte ja bisher nur eine mit Kühlakku für die Kennwood. Das klappte zwar ganz gut, man braucht aber immer Platz im Gefrierschrank und muss den Akku mindestens 24 Stunden vorher einfrieren. Spontan Eis machen ist damit unmöglich.
Jetzt habe ich eine richtige Kompressormaschine und auch den spontanen Eiskreationen steht nichts mehr im Weg.

Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge in einer Kastenform

Deswegen habe ich direkt mal mit der Eissaison losgelegt und präsentiere euch passend zum herrlichen Frühlingssonntag heute gleich einen richtigen Knaller.
Sahniges Vanilleeis trifft auf knackige Schoko-Erdnüsse und cremiges Schoko-Fudge - kann es etwas besseres geben?

Eine Kugel Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge, serviert in einem Gläschen.

Vanilleeis mit Schoko-Erdnüssen und Schoko-Fudge
für etwa 750 ml Eis

Für das Vanilleeis: (nach einem Rezept von David Lebovitz)
150 ml frische Vollmilch
100 g Zucker
300 g Sahne
Mark von 1 ausgekratzter Vanilleschote
4 ganz frische Bio-Eigelb

Für die Schoko-Erdnüsse:
100 g Edelherb- oder Zartbitterschokolade
125 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse

Für das Schoko-Fudge: (nach einem Rezept von Cynthia Barcomi)
75 g Butter
100 g Edelherb- oder Zartbitterschokolade
100 g Vollmilch-Schokolade
1 Tl Goldsaft (Hellen Rübensirup) oder Light Corn Sirup
150 g gezuckerte Kondensmilch
80 g Sahne


Für das Vanilleeis die Vollmilch zusammen mit dem Zucker, 100 g der Sahne und dem Vanillemark samt Schote in einen großen Topf geben mit schweren Boden geben und auf mittlere Temperatur (etwa 50-60 °C) erhitzen.

Die Eigelb in einer Rührschüssel oder in der Küchenmaschine dickschaumig aufschlagen.

Die erwärmte Milchmischung nun ganz langsam und unter ständigem Rühren zu den Eigelb gießen. Alles sehr gründlich verrühren.

Die ganze Mischung zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren auf etwa 80-90 °C erhitzen. Dabei die ganze Zeit mit einem Teigschaber am Topfboden rühren, damit nichts ansetzt. Die Mischung darf auch nicht kochen, weil das Ei sonst zu Rührei wird. Es dauert nun ca. 10 Minuten bei ständigem Rühren und gleichbleibender Hitze, dass die Mischung etwas andickt.

Die restlichen 200 g Sahne in eine große Schüssel geben. Ein feines Sieb in die Schüssel einhängen.
Die Eimischung nun durch das Sieb auf die Sahne gießen und alles verrühren. Dabei die Vanilleschote entfernen.
Die vorbereitete Eis-Grundmasse in eine fest verschließbare Plastikdose geben und mindestens 2-3 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. Die beste Temperatur zur Eisfertigung beträgt etwa 6-8 °C.

Für die Schoko-Erdnüsse die Schokolade in einem kleinen Topf oder in einem Wasserbad sanft schmelzen.
Dann die Erdnüsse dazugeben und gut verrühren, bis alle mit Schokolade überzogen sind.
Etwas Antihaft-Backpapier auf ein Backblech geben und die Schoko-Erdnuss-Mischung auf das Backpapier gießen. Glatt streichen und alles vollständig erkalten lassen, ggf. auch noch mal in den Kühlschrank legen. Erst danach in mundgerechte Stücke zerbrechen und bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen.

Für das Fudge die Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.
Die beiden Schokoladen-Sorten in Stücke brechen und zusammen mit allen anderen Zutaten zur Butter geben.
Mit einem Kochlöffel gut verrühren, bis sich alles aufgelöst hat.
Die Mischung erneut aufkochen und bei kleinster Temperatur etwa 10 Minuten ganz sanft köcheln lassen, dabei immer wieder mit einem Schneebesen gut durchrühren, damit nichts anbrennt.
Das Fudge in ein Weckglas oder eine fest verschließbare Plastikdose umfüllen und vollständig auskühlen lassen. Dann bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank gut durchkühlen.

Wenn alles soweit vorbereitet und kühl ist, wird das Eis zubereitet.
Für die Verwendung in einer Kompressormaschine bedarf es keiner weiteren Vorbereitungen. Bei der Verwendung einer Eismaschine mit Kühlelement, muss der Kühlakku mindestens 24 Stunden eingefroren werden.
Die Vanilleeismasse nach Bedienungsanleitung der jeweiligen Eismaschine für etwa 30-40 Minuten, je nach Gerät, zu Eis gefrieren lassen. Es soll zwar fest werden, dabei aber noch cremig bleiben.

Die Schoko-Erdnüsse nun von Hand unter das Vanilleeis heben.

1/3 der Eismasse in eine Brotbackform oder Kastenform (oder eine nicht zu flache Plastikdose mit Deckel) geben und glatt streichen. Etwa 2-3 EL Fudge nach Geschmack vorsichtig darüber träufeln, aber nicht mit dem Eis vermischen. Das nächste 1/3 des Vanilleeis darüber geben, wieder eine Schicht Fudge darüber träufeln und mit dem restlichen Vanilleeis abschließen.

Die Form ins Gefrierfach stellen und das Eis je nach Konsistenz noch mindestens 1-2 Stunden durchfrieren lassen. Danach aus dem Gefrierschrank nehmen, mit einem Eisportionierer Kugeln abnehmen und das Eis nach Belieben mit zusätzlichem Fudge servieren.

Mein erster Green Smoothie! Mit Spinat, Mango, Banane und Ingwer - nicht nur voll gesund, sondern auch noch voll lecker!

Dienstag, 4. März 2014

Grüner Smoothie im Glas, Green Smoothie


Alaaf und Helau (rufen meine hessischen Wurzeln), ihr Narren da draußen! Ein Lebenszeichen aus der Karnevalshochburg Köln!
Doch wer glaubt ich wäre in den vergangenen Tagen im wilden Partymarathon versumpft und war deswegen so still, der irrt.
Stattdessen hat mich pünktlich zu Weiberfastnacht eine fiese Erkältung niedergerafft und in den letzten Tagen ans Bett gefesselt. So wie mein Körper das zu Feiertagen gerne mal mit sich machen lässt. Ich bin ein typischer Wochenend- und Feiertagskranker. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass das sogar medizinisch erklärbar ist, warum man immer dann krank wird, wenn man es sich eigentlich mal gut gehen lassen wollte.
Jedenfalls bin ich heute das erste Mal nach 5 Tagen Dr. House-, Kleenex Balsam- und Ben & Jerry's-Marathon wieder ans Tageslicht gekrochen und habe mich ins Büro geschleppt. Braver Arbeitnehmer, wirst du doch immer nur krank, wenn du ohnehin frei hast...

Um aber mal wieder etwas Leben in die Bude zu bekommen - und damit meine ich nicht nur meinen Körper, sondern vor allem auch meinen armen, vernachlässigten Blog - habe ich gestern eine Premiere gefeiert.
Mein erster Green Smoothie!
Lang habe ich das als unnötigen Trend abgetan - wer püriert sich bitte Feldsalat und Grünkohl und trinkt das dann? So lange ich Zähne habe, will ich die schließlich auch benutzen!
Das ganze hatte immer einen, nennen wir es mal "leicht öko-vegan-esoterisch angehauchten Gesundheitstouch" für mich, mit dem ich ehrlichgesagt jetzt nicht sooo viel anfangen kann.
Aber wie das so ist mit den Trends, auch ich komme nicht drum herum und werde neugierig.
Und statt verkatert nach vier Tagen Partymarathon aufzuerstehen, war die Ausgangslage nach vier Tagen Erkältung im Grunde die gleiche. Perfekte Bedingungen also für einen Selbsttest!

Ich bin ja aber ein Weichei und zu gesund macht mir schnell Angst. Deswegen habe ich recherchiert und gelesen (ich hatte ja Zeit) und habe recht schnell herausgefunden, dass junger Spinat die perfekte Basis für Anfänger ist. Nicht so bitter wie Rucola, aber trotzdem gesund und frisch.
Dazu habe ich mir noch ein bisschen Lieblingsobst überlegt, in Schal und Mütze geworfen (richtig, wir hatten 12 °C...) und bin zum Gemüsestand gestapft (nicht durch Schnee, sondern durch Konfetti und Kamelle) und habe mich mit Vitaminen eingedeckt.

Eine Grundlage für mein Rezept hatte ich nicht. Ich glaube auch nicht, dass es großartiger Rezepte für Green Smoothies bedarf. Erlaubt ist, was schmeckt und gefällt. Dass Green Smoothies farblich eher abschreckend sind, ist ja kein Hindernis mehr und so sind von giftgrün bis matschbraun im Grunde alle Schattierungen erlaubt. Hauptsache gesund!
Ich kann mir statt Spinat auch Feldsalat gut vorstellen. Oder Mangold. Ein bisschen Petersilie oder Basilikum dazu. Oder sogar Koriander? Statt Mango vielleicht Ananas? Und statt Orange Grapefruit. Wie wärs mit Avocado, ist doch auch grün?
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und ich bin durch meinen ersten Green Smoothie absolut in Probierlaune gekommen. Zu beachten ist wohl, dass man das ganze abwechslungsreich gestaltet, weil in Spinat, Mangold und einigen anderen Gemüse Oxalsäure vorkommt, die in großen Mengen wiederum gesundheitsschädlich sein kann.

Wichtig für die Zubereitung ist in der Tat aber vor allem ein ziemlich guter Mixer.
Mit einem Pürierstab kommt man leider nicht weit. Man darf nicht zu lange pürieren und schreddern - sonst wird das Gebräu warm, die Vitamine verfliegen oder so. Je schneller und je stärker, desto besser.
Ein Standmixer oder Blender mit viel Power wäre perfekt. Wer einen Thermomix hat (hab ich), kann diesen ganz wunderbar dafür verwenden.

Um das Ergebnis schon mal vorweg zu nehmen: ich fand meinen ersten Green Smoothie einfach genial!
Die Farbe war natürlich extrem, das Verhältnis zwischen "schmeckt gesund" und "Obstsalat" war allerdings perfekt. Ein leichter Bananengeschmack hat überwogen, dazu kam im Hintergrund die angenehme Schärfe des Ingwers.
Ich liebe Ingwer! Mein Mann nicht so. Der war plötzlich 8 Jahre alt, hat das Gesicht verzogen und "Bäh!" gesagt. Außerdem: "Das schmeckt ja voll nach Spinat!" (Anmerkung: stimmt NICHT!) und: "Das riecht total nach Broccoli!" (Anmerkung: sein absolut meistgehasstes Gemüse. Hat aber trotzdem nicht danach gerochen) und: "Das ist scharf!". Da hatte er schließlich recht mit. Man muss Ingwer mögen. Oder ihn einfach weglassen.
Das Ergebnis waren zwei Gläser Green Smoothie für mich. Das hat bis nachmittags satt gemacht. Und ich glaube nur wegen dem Vitaminkick konnte ich heute wieder im Büro sitzen... Doch ein Wunderheilungselexier?

Um nicht als Rabenehefrau angesehen zu werden: der Mann bekam dann schnell einen Fruchtshake aus TK-Himbeeren, TK-Blaubeeren, einer Banane, einer halben Zitrone und einem guten Schluck Milch. Die rosa Mädchen-Limo hat ihn dann wieder besänftigen können und im Hause Nett war wieder alles... nett.

Wer aber nach den Karnevalstagen etwas Gesundes zu sich nehmen will, wer einen Vitaminkick braucht oder einfach mal sein Frühstück durch was Halbflüssiges (nicht-alkoholisches) ersetzen möchte, dem empfehle ich aber meinen grünen Powersaft.
Ich verwende jetzt Wörter, die ich hier noch nicht verwendet habe und in der Zukunft vermutlich auch nicht mehr oft verwenden werde: Dazu ist er vegan und roh und besteht nur aus Obst und Gemüse.
Bäm, ich habs gesagt geschrieben.
Natürlich kann man auch ein bisschen gesundes Öl mit dran geben (Kokosöl zum Beispiel), damit sich fettlösliche Vitamine auch wirklich lösen können. Und dann gibt es ja noch diverses Superfood wie Flax Seeds oder Chia Seeds oder wie das sonst so heißt. Kann man sicher auch alles gut mit reingeben, wenn man möchte.
Ich belasse es aber ganz pur - ein ganz schlichter, simpler GREEN SMOOTHIE!
Lasst es euch schmecken.


Grüner Smoothie im Glas, Green Smoothie


Green Smoothie - mit Spinat, Mango, Banane und Ingwer
für 2 große Gläser

2 große Hände voll junge Spinatblätter
1 reife Mango
1 reife Banane
1 Orange
Saft von 1/2 Zitrone
1 Stück, ca. 5 cm lang und daumendick Ingwer (optional und nach Geschmack)
evtl. etwas Orangensaft oder Wasser zum Verdünnen


Den Spinat verlesen, sorgfältig putzen, waschen und gut abtrocknen bzw. trocken schütteln.
In den Behälter eines Standmixers oder Blenders geben. Wer einen Vitamix oder Magimix hat, nimmt entsprechend dieses Gerät. Und wer wie ich einen Thermomix hat, packt den Spinat in den Mixtopf. Der ist daraufhin schon ziemlich voll, deswegen sollte man die Blätter etwas andrücken.

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern schneiden. In groben Stücken auf die Spinatblätter schichten. Die Banane schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Orange schälen, die weiße Haut entfernen und die einzelnen Spalten zusammen mit der Banane mit in den Mixer geben. Die halbe Zitrone dazupressen.
Zuletzt den Ingwer schälen und ebenfalls mit in den Mixer geben.

Alle Zutaten auf höchster Stufe etwa 30-60 Sekunden lang zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
Die entstandene Flüssigkeit bzw. Creme soll eine samtige Konsistenz ohne Stücke haben.
Sollte die Konsistenz zu fest sein, einfach etwa 50-100 ml Orangensaft oder Wasser dazugeben und nochmal kräftig durchmixen.

Sofort auf zwei große Gläser verteilen und direkt genießen!
 

Blog Design by Nudge Media Design | Powered by Blogger