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Hüftgold & Lametta | Das Foodblogger-Weihnachtsmenü 2017 | Aperitif: Cranberry Mimosa

Weihnachtsmenü Aperitif: Cranberry Mimosa | Hüftgold & Lametta - Das Foodblogger-Weihnachtsmenü 2017 | moeyskitchen.com

Herzlich Willkommen zum Einstieg in die ultimative Weihnachtsmenü-Themenwoche 2017! 10 Blogger liefern euch zu unserem fancy Thema Hüftgold & Lametta jeweils 5 Rezepte im Laufe der Woche. Am Ende der Woche habt ihr dann 50 Rezepte zusammen, aus denen ihr euch euer ultimatives Weihnachtsmenü zusammen basteln könnt. Wenn das mal nicht verlockend ist! Mit dabei sind Kleiner Kuriositätenladen, S-Küche, Moehreneck, Jankes*Soulfood, Gaumenpoesie, Cuisine Violette, Irre kochen, Colors of Food und Gekleckert. Und allesamt starten wir heute mit dem Aperitif in die weihnachtliche Woche. Bei mir gibt es einen Cranberry Mimosa und ich sage Cheers und los geht’s!

Hüftgold & Lametta - Das Foodblogger-Weihnachtsmenü 2017

Hüftgold & Lametta – Das Foodblogger-Weihnachtsmenü 2017

Jetzt hole ich etwas aus und der erste Beitrag hier wird der längste sein, danach fasse ich mich kurz und konzentriere mich aufs Wesentliche, versprochen. Doch erst mal zum allgemeinen Vorgehen. Diese Woche bekommt ihr jeden Morgen um 8 Uhr gleich 10 verschiedene Rezepte von 10 verschiedenen Bloggern jeweils zu einem bestimmten Thema, nämlich einem Gang im Weihnachtsmenü. Heute starten wir also mit dem Willkommensschlücken, morgen folgt die Vorspeise, am Mittwoch gibt es einen Zwischengang, am Donnerstag folgt das Hauptgericht und am Freitag schließlich wird das Ganze von einem Dessert gekrönt.

Jeden Tag verlinke ich jeweils die Rezepte der anderen Blogger unter meinem Beitrag und zusätzlich ergänze ich nach und nach alle Beiträge meiner Themenwoche in den einzelnen Beiträgen, so dass ihr später das komplette Menü auf einen Blick habt und bequem aus jedem Beitrag heraus in einen anderen Gang oder in einen anderen Blog rüberhüpfen könnt. Bester Komfort, oder?

Heute möchte ich euch schon auf mein komplettes Menü einstimmen. Das soll nicht etwa die Überraschung verderben, sondern eher die Vorfreude steigern. So seht ihr direkt auf einen Blick, was ich serviere und könnt später wie oben beschrieben beliebig zwischen den Gängen wechseln, euch einzelne Komponenten oder ganze Menüfolgen herauspicken. Anfangs habe ich hin und her überlegt, ich ich ein Motto – neben dem allgemeinen Motto Hüftgold & Lametta – haben will. Rausgekommen ist dann schließlich ein Thema, nämlich „Merry Christmas“ in Form eines amerikanischen Weihnachtsdinners.

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Merry Christmas – Amerikanisches Weihnachtsdinner

Amerikanisches Weihnachten ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Als wir vor ein paar Jahren bei meiner Schwester Weihnachten in San Francisco gefeiert haben, gab es einfach ein Brathähnchen aus dem Ofen und ein sauteures Sauerteig-Brot in Krokodilform von der Boudin Bakery. Klingt jetzt nicht so richtig klassisch. Als wir im vergangenen Jahr Weihnachten in Florida verbracht haben, waren wir im Diner Burger essen und das scheinen viele Amerikaner ebenfalls so zu machen. Ist aber auch nicht so wirklich klassisch. Nach dem Austausch mit amerikanischen Familienmitgliedern und der Lektüre von diversen amerikanischen Kochbüchern war relativ schnell klar: so richtig klassisch gibt es gar nicht. An der Westküste wird anders gegessen als an der Ostküste. Thanksgiving wird meist größer zelebriert als Weihnachten und Shrimps Cocktail ist so 1985. Heraus kam also die Idee eines nicht zu feinen, aber leckeren Menüs mit verschiedenen Komponenten aus der klassischen amerikanischen Küche. Nicht überkandidelt, sondern bodenständig.

Dinner for Two

Womit man bei einem amerikanischen Weihnachtsmenü nie etwas falsch machen kann ist ein Truthahn, ein Weihnachtsschinken oder ein Rinderbraten. Nun sind wir aber ein 2-Personen-Haushalt (wobei der Kater dem Fleisch gegenüber auch nicht abgeneigt wäre) und wir wollen ja nicht 2 Wochen Weihnachtsbraten essen. Also war schnell klar, dass ich mein amerikanisches Weihnachten weiter eingrenze auf all die Paare oder Freunde oder eben sonstigen 2-Personen-Haushalte, die sich Weihnachten was Feines zaubern wollen ohne 4 kg Fleischstücke verarbeiten zu müssen. American Christmas als Dinner for Two. Es gibt also nur einen Teil vom Turkey zum Hauptgang und bei allen Gängen bleibt ein bisschen was übrig, was man entweder einfrieren kann, am nächsten Tag noch mal warm machen kann oder eben einem weiteren Gast servieren kann. Und meinen Turkey kann man hinterher auch prima als Geflügelsalat oder als Aufschnitt auf dem Sandwich weiterverarbeiten.

Nun verrate ich euch also schon, was ich euch in dieser Woche servieren werde. Die Namen sind teilweise etwas umständlich, wie wollen aber ja keine Komponente vergessen. Und ein paar der englischen Begriffe sind einfach geläufig. Details zu den einzelnen Gerichten erfahrt ihr dann jeweils im aktuellen Tagesbeitrag. So weit alles klar, oder?

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Hüftgold & Lametta – Mein Weihnachtsmenü 2017

APERITIF

Cranberry Mimosa

VORSPEISE

Süßkartoffel-Orangen-Suppe mit Pistazien-Salbei-Topping und Dinner Rolls

ZWISCHENGANG

Babyspinat-Salat mit roten Trauben, Blauschimmelkäse und gerösteten Pekannüssen

HAUPTGANG

Truthahn-Rollbraten mit Gravy und Cranberrysauce, Cider-Rosenkohl und Garlic Mashed Potatoes

DESSERT

Gingerbread Brownies mit Eggnog Ice Cream und Bourbon Caramel Sauce

Ich hoffe, dass euch das gefällt. Dran bleiben und weiter mitlesen lohnt sich! Uns hat das Menü unfassbar gut geschmeckt, wir waren pappsatt und sehr glücklich. Deswegen gibt es bei mir auch heute kein Häppchen zum Aperitif – ihr werdet ganz sicher auch so satt, das verspreche ich. Stattdessen gibt es ein bisschen mehr im Glas – meinen Cranberry Mimosa kann man nämlich problemlos den ganzen Weihnachtsabend über schlürfen.

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Zur Einstimmung: Cranberry Mimosa

Vielleicht kennt ihr den klassischen Mimosa – Orangensaft mit Champagner, Prosecco oder Sekt. Hier auf jedem Tablett bei Stehempfängen ist es in den USA tatsächlich auch ein sehr geläufiger Drink, zum Beispiel beim Brunchen. Ich erinnere mich gut an ein Nicht-Weihnachts-Frühstücks-Buffet im Wicked Spoon Restaurant im Aria Hotel in Las Vegas. Unmengen an Essen und einen leichten Schwipps von den ständig neu servierten Mimosas…

Heute gibt es die etwas erweiterte Variante. Der Orangensaft wird dazu um den gleichen Anteil an Cranberrysaft ergänzt, das gibt dem ganzen eine noch säuerlichere, leicht bittere Note. Nicht zu süß, schön herb, köstlich! Damit es nicht ganz so auf den Magen schlägt, habe ich einen milden O-Saft gewählt, gibt es mittlerweile ja auch in jedem Supermarkt. Achtet beim Cranberry-Saft drauf, dass der nicht mit Apfelsaft gemischt ist, sondern wirklich nur aus Cranberrys besteht. Ich habe diesen verwendet, der auch in den USA sehr geläufig ist: Ocean Spray Cranberrysaft (Amazon-Werbelink*). Ob man jetzt Champagner, Cremant, Prosecco oder Sekt zum Aufgießen verwendet, bleibt jedem selbst überlassen. Nehmt das, was ihr am Liebsten trinkt. Ich habe mich für Prosecco entschieden. Die eine Hälfte des Glasinhalts besteht aus Orangen- und Cranberrysaft, die andere Hälfte wird mit Prosecco aufgegossen. Fürs Auge und den Geschmack kommen dann noch Rosmarinzweige und frische Cranberries ins Spiel.

Zugegeben ist mein Cranberry Mimosa nicht sonderlich klassisch, da ich ihn im Kristallglas und nicht im Sektglas oder der Champagnerflöte serviere. Aber es ist auch kein klassischer Aperitif, sondern eben ein sehr angenehmer Drink. Aber es ist ja auch kein klassisches, feines Menü… Ich mag harten Alkohol und Cocktails einfach nicht mehr so gerne wie vielleicht vor 10 oder 15 Jahren. So ein hübsches rosa Getränkchen, das süffig ist und das man so vor sich hin trinken kann hingegen nehme ich gerne. Vielleicht geht es euch auch so, dann viel Spaß mit dem Rezept! Und falls ihr es doch lieber etwas klassischer mögt, habe ich am Ende des Beitrags noch 9 andere Aperitif-Vorschläge für euch!

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Cranberry Mimosa

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Portionen: 2

Zutaten

  • 150 ml milder Orangensaft, gut gekühlt
  • 150 ml guter Cranberrysaft, gut gekühlt
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 6 frische Cranberries zum Garnieren
  • 300 ml Prosecco, gut gekühlt

Zubereitung

1

Orangensaft und Cranberrysaft in einem Krug gut verrühren. Gleichmäßig auf zwei Longdrink-Gläser verteilen.

2

Jeweils einen Rosmarinzweig durch eine Cranberry pieksen und ins Glas geben. Die Cranberry dient hier als "Boje" und hält den Zweig schwimmend im Glas.

3

Die Gläser nun mit dem Prosecco auffüllen und den Cranberry Mimosa sofort servieren.

Die weiteren Aperitif-Ideen

Granatapfel Prosecco und Spinat Fatayer von Möhreneck
Cucumber Gimlet | Olivenölcracker | Räucherlachsdip von Kleiner Kuriositätenladen
Shirley Temple von gekleckert
Bratapfel-Bowle mit Brotpralinen von Jankes*Soulfood
Cranberry-Martinez von Colors of Food
Juniper Mocktail mit Zitrusfrüchten von Gaumenpoesie
Sloe Gin Spritz von S-Küche
Roseanne von Cuisine Violette
WodkaMartini – Baguette – Frischkäse von IRRE KOCHEN

 

Alle 50 Rezepte und somit all unsere diesjährigen Weihnachtsmenü-Kreationen findet ihr in diesem tollen eBook von Nadine! Ihr könnt euch die Rezepte einfach kostenlos und praktisch wie ein Kochbuch als PDF herunterladen.

Das Foodblogger-Weihnachtsmenü 2017 – Das Kochbuch

 

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