Süß/ Werbung

Was man mit einem Entsafter alles anstellen kann. Teil 1: Saft

Dieser Beitrag enthält Werbung

Ja, liebe Leser, ihr habt richtig gelesen. Man kann mit einem Entsafter tatsächlich Saft herstellen. Kein Scherz!
Ich mag Saft. Eigentlich sogar noch mehr als Smoothies. Saftbars lösen Smoothiebars jetzt ab und so langsam aber sicher schwappen die hippen Läden aus England und den USA auch zu uns herüber. Kein britischer Bio-Supermarkt und kein kalifornisches Einkaufszentrum, die nicht ohne Saftstation auskommen. Und auch bei uns gibt es immer mehr Anbieter für frisch gepresste Supersäfte. 3-Tages-Saftkuren sind der neueste Schrei, es gibt Detox-Säfte, Leberreinigungs-Säfte, Wachmach-Säfte usw.
Ich möchte mich jetzt nicht nur noch von Säften ernähren und einen totalen Gesundheitshype darum machen. Ich mag Saft einfach – für mich ist es die einfachste Art Gemüse, Obst und Kräuter zu verarbeiten. Ich fühle mich danach wach und auch gesättigt und einfach fit.

Der Unterschied zwischen Saft und Smoothie ist recht simpel: für Smoothie verwendet man den kompletten Teil der Frucht oder des Gemüses und zerhäckselt alles fein, um es dann in dickflüssiger Form zu trinken. Damit nimmt man auch reichlich Ballaststoffe und Pflanzenfasern auf. Beim Saft finden sich auch alle Nährstoffe wieder, jedoch bleiben die reinen Ballaststoffe, also die ausgepressten Pflanzenfasern übrig. Dadurch hat man durch den Saft quasi eine Light-Variante. Und mit dem Trester kann man auf Wunsch auch noch einiges anstellen. Nicht nur, dass er sich prima auf dem Kompost macht – wie man ihn sonst noch zweitverwenden kann, zeige ich euch in einem späteren Beitrag auch noch.

Aber Saft ist nicht gleich Saft und so habe ich seit einem halben Jahr einen Kuvings Whole Slow Juicer* im Einsatz. Mit nur 60 Umdrehungen pro Minute ist die Saftausbeute bei einem solchen Slow Juicer deutlich höher als bei einem normalen Zentrifugal-Entsafter. Der Trester ist deutlich trockener, der Saft setzt kaum Schaum ab, Wasser und Fruchtanteil trennen sich nicht und angeblich bleiben dadurch mehr Vitamine und Mineralstoffe im Saft enthalten. Bei einem normalen Zentrifugalentsafter werden die Zutaten fein zerkleinert und bei hoher Geschwindigkeit ausgepresst – dadurch kommt mehr Sauerstoff an den Saft, außerdem entsteht Hitze. Die Nährstoffe verfliegen schneller und der Wasseranteil vom Saft setzt sich schnell an der Oberfläche ab.

Nach längerer Recherche im Internet hat mich dieses Modell besonders angesprochen, so dass ich den Perfekte Gesundheit Shop* nach einem Testgerät gefragt habe.
Nach längerem Gebrauch kann ich all die erhofften Vorteile bestätigen und möchte euch das Gerät deswegen jetzt etwas näher vorstellen. Falls ihr ebenfalls auf der Suche nach einem Entsafter seid, hilft euch das hoffentlich. Ich gebe ihn jedenfalls nicht mehr her!

Zugegeben, mit 399 € liegt dieses Gerät nicht gerade im unteren Preissegment und der Kauf will wohlüberlegt sein. Die Qualität ist jedoch hervorragend und das Ergebnis kann mich auch voll und ganz überzeugen, so dass der Entsafter bei mir mehrmals pro Woche zum Einsatz kommt und immer aufgebaut in meiner Küche bereit steht. Für den Gebrauch einmal im Monat lohnt sich die Anschaffung nicht – dafür reicht dann locker die Verwendung eines einfachen Zentrifugalentsafters. Trinkt man jedoch regelmäßig frischen Saft und rechnet man mal den Kauf frisch gepresster Säfte dagegen, macht sich die Anschaffung schnell bezahlt.

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

DAS GERÄT

Gewicht: 6,4 kg (Nettogewicht)
Motor: 240 Watt
Schnecke U/min. ca. 60 U/min
Maße in mm (B x T x H): 228 x 208 x 448
BPA-frei

Zubehör:

Stopfer für das Pressgut, Saftsieb, Press-Schnecke, drehbarer Siebhalter, Saft-Auffangbehälter, Trester-Auffangbehälter, Reinigungsbürste, Reinigungsvorrichtung für das Sieb

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

DIE ANWENDUNG

Mit nur 60 Umdrehungen pro Minute, werden die Zutaten unheimlich schonend und langsam ausgepresst. Dadurch erhält man eine höhere Saftausbeute und einen deutlich trockeneren Trester als bei konventionellen Entsaftern.

Zur Vorbereitung sollten die Zutaten in etwa 5-10 cm große Stücke geschnitten und nur langsam eingefüllt werden. Man schaltet den Entsafter über einen Startknopf ein und kann ihn während des kompletten Entsaftungsvorgangs weiter laufen lassen, während man nach und nach die Stücke zugibt. Aufgrund der Breite des Einfüllschachts von 7,5 cm, könnte man auch kleinere Äpfel ganz hineingeben, ich schneide die Teile jedoch lieber etwas kleiner, damit der Entsafter nicht verstopft.
Der zweite Knopf stellt den Rückwärtslauf ein, falls der Entsafter doch mal verstopfen sollte. Dadurch werden die Stücke wieder hochgeschoben. Mit Hilfe eines Einfüllstopfens kann man sie und leichtere Zutaten wie Kräuter oder Gräser einfach herunterschieben. Es empfiehlt sich die saftigsten Sorten immer zuerst auszupressen und alles andere dann hinterher durchlaufen lassen. Ich wechsel aber lieber immer ab – rein gefühlsmäßig denke ich, dass so am meisten rauskommt.
Bei Äpfeln und Birnen reicht es zur Vorbereitung zum Beispiel nur den Stiel zu entfernen – Kerngehäuse und Kerne können mit gepresst werden. Bei Zitrusfrüchten muss nur die äußere Schale entfernt werden, der weiße Teil kann ebenfalls mit entsaftet werden.

DIE REINIGUNG

An diesem Entsafter gefällt mir besonders, dass er platzsparend und vor allem aber leicht zu reinigen ist: die wenigen Teile sind schnell zusammen- und wieder auseinandergebaut, dank eines praktischen Aufsatzes lässt sich das Saftsieb in nullkommanix unter fließendem Wasser reinigen und zwei kleine Bürsten sorgen dafür, dass alle anderen Teile auch in nur wenigen Minuten sauber sind.
Da ist es auch nicht schlimm, dass die Einzelteile nicht spülmaschinentauglich sind.

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

DER SAFT

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: die Saftausbeute ist unglaublich hoch, der Trester dafür umso trockener. Man hat kaum Verluste. Etwas Fruchtfleisch ist beim Auspressen auch immer dabei, allerdings setzt sich bei dieser Art des Entsaftens kein Wasser ab. Der Saft kann deswegen auch über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden, ohne zu verderben oder sich zu trennen.

Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte für den Einstieg ist das Folgende für einen Karotten-Apfel-Ingwer-Saft. Er ist reich an Pektinen, Carotinen, Vitaminen wie Vitamin A und C und Mineralstoffen wie Kalium und Eisen und gibt durch die Schärfe des Ingwers einen richtigen Kick. Fangt mit geringen Mengen Ingwer (etwa daumennagelgroß) an und tastet euch langsam an die Schärfe heran. Ich trinke mittlerweile locker ein 5 cm-Stück Ingwer in einem Glas Saft, das zieht einem nicht so versierten Ingwerfreund aber schnell die Schuhe aus.
Natürlich lässt sich dieser Saft auch in einem einfachen Zentrifugalentsafter herstellen. Er ist ein ganz simples Einsteigerrezept mit nur drei Zutaten und hilft dabei ein Gefühl für den Entsafter zu entwickeln.

Soviel zum Einstieg – was der Kuving Whole Slow Juicer* aber noch so kann, zeige ich euch im nächsten Teil – dann geht es mit einem richtig schönen Grünen Saft weiter!

Vorstellung des Kuvings Whole Slow Juicer und Rezept für Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

Karotten-Apfel-Ingwer-Saft

für 2 kleine Gläser oder 1 großes Glas

Zutaten

5-6 frische Karotten (gerne junge Bundmöhren)
1 großer Apfel oder 2 kleine Äpfel (z.B. Rubinette oder Pinova)
1 Stück Ingwer

Zubereitung

Karotten gründlich putzen, aber nicht schälen. Die Enden abschneiden und die Karotten in etwa 4-5 Teile schneiden.
Die Äpfel gründlich putzen, aber nicht schälen. Den Stiel entfernen und die Äpfel vierteln.
Den Ingwer schälen.
Alles nach und nach in den Entsafter geben und entsaften.
Den Saft sofort genießen oder fest verschlossen bis zu einem Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Hier findet ihr alle bisherigen Teile aus der Reihe: Was man mit einem Entsafter alles anstellen kann.

TEIL 1: SAFT
TEIL 2: DRINK YOUR GREENS! GRÜNE SÄFTE
TEIL 3: GAZPACHO AUS DEM SLOW JUICER

Nachdem ich mich für diesen Entsafter entschieden hatte, wurde er mir freundlicherweise auf meine Anfrage hin kostenfrei als Testgerät vom Perfekte Gesundheit Shop* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Im Shop findet ihr viele weitere spannende Geräte wie Mixer, Dörrgeräte oder auch Getreidemühlen.
Alle mit einem Sternchen versehen Links führen direkt zum Online-Angebot meines Kooperationspartners PGS. Keine Affiliate-Links.

Das könnte dir auch gefallen

5 Kommentare

  • Antworten
    Bianca (Bibi)
    13. Juli 2015 um 21:03

    Das Gerät gefällt mir, es scheint nicht so monströs zu sein und nimmt somit auch nicht so viel Platz in der Küche weg. Ich warte gespannt auf deine weiteren Berichte und vielleicht kaufe ich mir dann sogar einen Slow-Juicer. Schöne Bilder und besonders schöne Gläser 😉
    LG
    Bibi

  • Antworten
    Tine von den Foodistas
    14. Juli 2015 um 8:42

    Es geht doch nichts über einen selbstgemachten Saft. Das schmeckt einfach viel besser als die gekauften. Wenn ich ein bisschen mehr Platz im Küchenschrank hätte, hätte ich auch schon einen Entsafter.
    Liebe Grüße
    Tine

  • Antworten
    Jana
    14. Juli 2015 um 13:47

    Ich mag selbstgemachten Saft auch unheimlich gerne, aber ich habe immer ein super schlechtes Gewissen, wenn ich den Trester wegwerfe… Ich habe nämlich leider keinen Kompost. Mit Möhrenresten komme ich noch klar, die landen entweder im Brotteig oder in der Kühltrühe und werden mit anderen Gemüseresten irgendwann zu Brühe verkocht. Aber Obstreste?

    Liebe Grüße ♥

  • Antworten
    Rebekka
    2. Dezember 2016 um 9:41

    Hallo liebe Maja,
    der Apfel-Karotten-Ingwer-Saft sieht sehr lecker aus! Muss ich auch mal probieren – allerdings wahrscheinlich eher in Smoothie-Form, da ich nur einen Standmixer und (noch?) keinen Entsafter besitze.
    Ich freue mich aber schon auf deine Beiträge zum Thema Tresterverwertung, weil ich es immer ganz schade finde, dass der manchmal auch bei Leuten, die eigentlich sonst ein gutes ökologisches Gewissen haben, im Müll landet. Und dass muss ja wirklich nicht sein! 🙂 Apropo, wusstest du, dass Grappa auch aus Trester gemacht wird? Der entsteht nämlich aus den Resten von der Weinkelterung – also von wegen Abfall und so. 😉

    Liebe Grüße
    Rebekka

    • Antworten
      Maja
      2. Dezember 2016 um 13:33

      Hallo Rebekka,

      vielen Dank für deinen netten Kommentar! Tatsächlich habe ich bisher noch kein Rezept verbloggt, weil ich den Trester meist direkt einfach für eine Suppe, für einen Kuchen oder sogar für Frikadellen verwende. Ich lese oft, dass der Trester nur noch auf den Kompost kommt, weil die „guten Inhalte“ ja eigentlich schon rausgepresst sind und der Rest nur Füllmaterial in Form von Ballaststoffen ist. Die Weiterverwendung für den Kompost finde ich deswegen nicht schlimm. Da ich keinen habe, versuche ich die Reste aber deswegen möglichst sinnvoll weiter zu verarbeiten und eben nicht einfach wegzuschmeißen.
      Grappa mag ich nur leider so gar nicht 😉

      Viele Grüße
      Maja

    Kommentar hinzufügen

    *