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DIY war gestern, heute heißt es TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

Dieser Beitrag enthält Werbung für Thermomix

In Köln ist Sommer. 30 Grad, Sonnenschein, Sandalen und alle Leute sind auf der Straße. Die Wiesen in den Parks sind voll, die Biergärten sind gut gefüllt und überall riecht es nach frisch gegrillten Würstchen. Was gibt es Schöneres als bei Sonnenschein mit einem kalten Getränk draußen zu sitzen und was Leckeres vom Grill zu genießen?!
Neben Fleisch und Salaten spielen dabei natürlich vor allem die Saucen eine große Rolle! Das Rezept für die leckerste Grillsauce, nämlich Rhabarberketchup habe ich euch ja schon gezeigt. Doch was darf bei einer deftigen Bratwurst einfach nicht fehlen? Richtig, ein leckerer, scharfer Senf! Und den kaufen wir natürlich nicht, den machen wir selber!

Thermomix hat in der Rezeptwelt nämlich gerade eine Selbstgemacht-Aktion laufen. Am 24. Juni findet der Schenk-mal-was-Tag statt – eine nette Idee jemandem unabhängig von Geburtstag, Weihnachten oder Muttertag mal eine kleine Freude zu bereiten.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

Und was gibt es Schöneres als selbst gemachte und möglichst leckere Geschenke aus der eigenen Küche? Eben. Deswegen bin ich super gerne bei der TIY-Aktion dabei und habe zwei leckere Rezepte für selbst gemachten Senf kreiert. Der funktioniert im Thermomix nämlich kinderleicht. Und weil Senf so vielfältig ist, habe ich gleich zwei verschiedene Sorten in unterschiedlichen Schärfegraden entwickelt. Sie dienen als perfekte Grundlage für eigene Kreationen – dem eigenen Geschmack sind hier keine Grenzen gesetzt.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

Milde gelbe und schärfere braune Senfkörner gibt es in größeren, gut sortierten Supermärkten oder auch im Reformhaus. Man kann zwar auch fertig gemahlenes Senfpulver kaufen – ich empfehle für meine Rezepte aber die Verwendung der ganzen Körner. Es gibt auch einige Rezepte, bei denen die Körner im Thermomix erst fein gemahlenen werden – ich möchte jedoch keinen feinen, sondern lieber groben Senf und arbeite deswegen von Anfang an mit den Senfkörnern.

Wichtigste Grundlage neben der Senfsaat selber sind Essig und gerne auch zusätzlich eine alkoholische Flüssigkeit wie Wein oder Bier. Ich habe mich für einen Apfel-Cidre in Verbindung mit Apfelessig als Grundlage für den einen Senf entschieden und den anderen, eher klassischen Senf nur mit Weißweinessig angesetzt.
Die Senfkörner werden vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt und bleiben nur leicht abgedeckt 2-3 Tage bei Raumtemperatur stehen. Währenddessen tritt ein Fermentationsprozess in Gang, bei dem die Senföle freigesetzt werden – erst die Kombination aus Senföl und Essig sorgt später für die bekannte Schärfe. Die Senfkörner weichen dabei auch ausreichend auf, um sich später gut vermixen zu lassen.

Zur Fertigstellung kommen dann schließlich noch Kräuter und Gewürze ins Spiel: vor allem frischer Estragon oder Thymian sind beliebt. Kurkuma gibt dem Senf eine leichte Würze und eine tolle gelbe Farbe. Etwas Honig oder Zucker runden den Geschmack ab. Wenn man einmal mit dem Grundrezept zurecht kommt, kann man ganz nach eigenem Geschmack experimentieren.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

Ich bereite den Senf roh zu, das heißt, dass er nicht erhitzt wird. Durch Kochen oder Hitze verfliegen die Öle nämlich und der Senf kann bitter werden. Deswegen ist es auch wichtig, dass der Senf nicht zu lange gerührt wird. Sollte die Temperaturanzeige vom Thermomix beim Mixen auf 37 Grad ansteigen, solltet ihr sofort eine Pause einlegen und den Senf gut abkühlen lassen. Ich habe den Senf in Intervallen püriert, wodurch er kalt geblieben ist.

Die gewünschte Konsistenz hängt vom eigenen Geschmack ab – ich mag Senf lieber etwas körniger und grober. Wer es lieber fein mag, püriert die Masse noch einige Intervalle länger zur gewünschten Konsistenz.  Falls nötig, kann man noch etwas Wasser hinzugeben und gut untermixen, falls der Senf noch zu fest sein sollte.

Der Senf sollte nach Fertigstellung gut verschlossen noch ein bis zwei Tage im Kühlschrank durchziehen, bevor er serviert wird.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachmachen – der Senf ist ein tolles Mitbringsel zur nächsten Gartenparty und schmeckt viel besser als gekaufter, industriell hergestellter Senf. Er eignet sich auch prima als Grundlage für Senfsaucen oder Salatdressings.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

Klassischer Senf

Für 1 Glas (ca. 400 g)

Zutaten

85 g gelbe Senfkörner
175 ml Weißweinessig
75 ml Wasser
2 El Zucker
½ Tl Kurkuma, gemahlen
¼ Tl feines Meersalz

Zubereitung

Die Senfkörner zusammen mit dem Weißweinessig und dem Wasser in eine kleine Glas- oder Keramikschüssel geben, gut verrühren und nur leicht mit Frischhaltefolie abdecken, so dass die Luft noch zirkulieren kann.
Die Schüssel 2-3 Tage an einem kühlen Ort stehen lassen.
Die Mischung danach zusammen mit dem Zucker, Kurkuma und Salz in den Mixtopf geben.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

In Intervallen jeweils etwa 15 Sekunden auf Stufe 10 pürieren. Zwischendurch immer wieder den Senf von den Seiten hinunterschieben. Ich habe für meine Konsistenz vier Mal 15 Sekunden gemixt. Wer den Senf noch feiner möchte, kann noch 2-3 Intervalle hinzufügen. Sollte der Senf zu fest sein, einfach noch etwas Wasser unterrühren.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

Den Senf in ein gut verschließbares, sauber ausgespültes Glas umfüllen, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Wochen verbrauchen.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

Cidre-Senf

Für 1 Glas (ca. 400g)

Zutaten

85 g gelbe Senfkörner
35 g braune Senfkörner
100 ml Cidre
100 ml Wasser
75 ml Apfelessig
¼ Tl Salz
2 El milder, flüssiger Honig
2 Tl frische Thymianblättchen

Zubereitung

Die Senfkörner zusammen mit dem Cidre, dem Wasser und dem Apfelessig in eine kleine Glas- oder Keramikschüssel geben, gut verrühren und nur leicht mit Frischhaltefolie abdecken, so dass die Luft noch zirkulieren kann.
Die Schüssel 2-3 Tage an einem kühlen Ort stehen lassen.
Die Mischung danach mit Salz, Honig und Thymian in den Mixtopf geben.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

20 Sekunden auf Stufe 10 fein pürieren, dann den Senf von den Seiten nach unten schieben. Nochmal für 20 Sekunden auf Stufe 10 pürieren. Wer den Senf noch feiner möchter, püriert ihn dann nochmal für 20 Sekunden. Sollte die Konsistenz noch zu fest sein, einfach etwas Wasser unterrühren.

TIY: Thermomix it yourself – selbst gemachter klassischer Senf und Cidre-Senf zum Schenk-mal-was-Tag

Den Senf in ein gut verschließbares, sauber ausgespültes Glas umfüllen, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Wochen verbrauchen.

Beide Senfsorten schmecken nicht nur hervorragend zu Gegrilltem, sondern natürlich auch zu Wiener Würstchen, Frikadellen, Leberkäse, in der Salatsauce, als Senfsauce zu gekochten Eiern – es gibt vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für jeden Geschmack.Beide Rezepte stehen zum Nachkochen auch schon in der Rezeptwelt:
Klassischer Senf
Grobkörniger Cidre-Senf

Wer keinen Thermomix hat, kann den Senf auch in einem sehr leistungsstarken Multizerkleinerei, Mixer oder mit dem Pürierstab herstellen. Hier sollten immer wieder Pausen eingelegt werden, damit der Senf nicht zu heiß wird und das Gerät nicht überhitzt.

Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Vorwerk Deutschland Stiftung & Co. KG entstanden. Rezepte und Inhalt stammen dabei komplett von mir und wurden zur Aktion Thermomix it yourself entwickelt.

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5 Kommentare

  • Antworten
    Bianca (Bibi)
    12. Juni 2015 um 16:16

    Mmmhhh…. die hören sich beide sehr lecker an. Den Cidre-Senf werde ich morgen direkt ausprobieren. Genauso wie den Rhabarberketchup – ich bin zum Grillen eingeladen und brauche noch Mitbringsel, also voll im TIY-Thema 😉 Hab ein schönes Wochenende & lieben Gruß Bibi

    • Antworten
      Maja
      12. Juni 2015 um 17:15

      So gern ich den Monschauer Senf auch mag – der selbst gemachte ist wirklich eine echte Alternative!
      Ganz viel Spaß beim Nachmachen 🙂

      • Antworten
        Jessica
        17. Juni 2016 um 23:44

        Hallo Maja,
        Klingt toll!!
        Wie lang ist der Senf haltbar?

        • Antworten
          Maja
          18. Juni 2016 um 15:59

          Hallo Jessica,
          danke dir!
          Ich hatte den Senf einige Wochen problemlos im Kühlschrank stehen.
          Da er keine Konservierungsstoffe (außer Salz und Zucker) enthält und nicht eingekocht wird, würde ich empfehlen ihn generell nur im Kühlschrank aufzubewahren und innerhalb von ein paar Wochen zu verbrauchen.
          Viele Grüße
          Maja

  • Antworten
    Griebler, Sabine
    11. Oktober 2016 um 17:25

    Hallo Maja,
    ich habe mir immer vorgenommen den Senf nachzumachen. Jetzt endlich bin ich los und habe die Körner gekauft, was schon nicht so ganz einfach war. Die dunklen gibt es gar nicht, was mich schon etwas sauer macht. Aber warum ich dich anschreibe ist die Frage, hast du auch schon einmal Feigensenf gemacht. Letztes Jahr habe ich ständig meinem Mann in den Ohren gelegen wie toll Feigen sind und die Blätter der Bäume usw. er hat sich dann erbarmt und mir einen Baum besorg, was soll ich sagen alles super auch ganz viele tolle Früchte, nur bin ich jetzt gegen diese Allergisch. Doch einen Feigensenf habe ich immer vertragen. Deshalb wollte ich diesen jetzt selber machen.
    Bitte gib mir doch einen Tipp.
    Vielen Dank
    Sabine

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