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Müsli der Woche: Selbstgemachtes Knuspermüsli – heute: Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli

Ich hoffe der kleine Müsliriegel-Ausflug vergangene Woche hat euch gefallen. Ich hab hier immer noch ein paar von den Riegelchen und luftdicht verpackt sind die immer noch frisch und lecker und perfekt für müde Nachmittage am Schreibtisch.

Trotzdem switchen wir heute wieder wie gewohnt zum Löffel-Müsli aus der Schüssel. Und passend zum subtropischen Klima gibt es diesmal ein ganz exotisches Knuspermüsli namens „Tropicana-Granola“. Ich fand das irgendwie ganz sinnvoll. In Köln hatten wir die ganze Woche um die 28-30 °C, dazu schwülwarme Luft und immer wieder Regen, Gewitter und sogar Hagel. Selbst nachts wurde es kaum kühler als 20 °C. Wenn wir nicht zur Südsee können, kommt sie eben einfach zu uns! Und deswegen finde ich genau dieses Müsli total passend. Das perfekte Sommermüsli!

Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli in der Schüssel

Die Idee schwirrte mir schon länger im Kopf herum und jetzt habe ich sie endlich passend umgesetzt. Die Basis ist ein ganz schlichtes Knuspermüsli mit Kokosöl und knackigen Mandelstücken, das nach dem Backen um die exotischen Zutaten wie Kokosraspeln, Bananenchips, Mangostückchen und Ananaswürfeln ergänzt wird. Auch hier darf wieder bunt gemischt werden: Kokos weglassen und stattdessen Papaya nehmen, Mango durch Feigen ersetzen oder Banane durch Datteln. Erlaubt ist, was schmeckt und Exotik verspricht! Deswegen habe ich einfach mein Lieblingsobst genommen und diesmal durch feine Kokosraspeln ergänzt. Das passt alles super zusammen und verspricht den Sommer in der Schüssel! Ich hab wie immer Bio-Obst verwendet, das schonen getrocknet und teilweise auch noch schön saftig ist. Ihr findet die Zutaten wie immer im Bio-Supermarkt, von Alnatura bei dm oder mittlerweile sogar in immer mehr normalen Supermärkten. Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es euch schmecken!

Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli in der Müslischale

Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli

für etwa 900 g Müsli (ca. 18 Portionen zu je 50 g)

Zutaten

400 g Haferflocken, Großblatt bzw. kernige Haferflocken
50 g Haferkleie
100 g gehackte oder gestiftelte Mandeln
70 g Kokosöl, nativ
70 g Rohrohrzucker
70 g getrocknete Mangostreifen, grob gehackt
50 g Bananenchips, grob zerbröselt
40 g getrocknete Ananasstücke, grob gehackt
40 g feine Kokosflocken

Zubereitung

Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein großes Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

Haferflocken zusammen mit der Haferkleie und den Mandelstückchen in eine sehr große Schüssel geben und alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

Kokosöl und braunen Zucker zusammen in einen ganz kleinen Topf geben. Bei niedriger Temperatur langsam erhitzen, bis sich beides gut vermischt hat. Nicht zu heiß werden lassen, nur flüssig und warm werden lassen.

Die heiße Mischung nun über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe.

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels auf dem Blech verteilen. Das Müsli sollte wirklich bündig auf dem ganzen Blech verteilt sein und gleichmäßig angedrückt werden, so als ob man einen Kuchen glatt streicht.

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 10-12 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet. Doch jeder Ofen ist anders, fangt deswegen lieber mit 10 Minuten an und lasst das Blech noch etwas im Ofen, wenn euch das Müsli noch nicht goldbraun genug ist. Ggf. nach etwa 6-7 Minuten einmal gründlich durchmischen, wieder andrücken und noch mal für die gleiche Zeit in den Ofen schieben.

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsli vollständig auskühlen lassen. Am Anfang ist das Müsli nämlich noch sehr weich, wenn es direkt aus dem Ofen kommt. Erst wenn es auskühlt wird es fest und knusprig und zu einer Art „Müsliplatte“. Sobald diese vollständig ausgekühlt ist, kann man das Müsli nun in Stücke brechen, mit einem Pfannenwender teilen oder zwischen den Händen in die gewünschte Größe zerreiben.
Erst wenn es ganz abgekühlt ist die Mangostückchen, Bananenchips, Ananasstücke und Kokosflocken locker untermischen.
Danach gleich luftdicht verpacken, am besten in ein Glas oder eine Plastikdose und innerhalb von wenigen Wochen verbrauchen.

Tropicana-Granola | Exotisches Knuspermüsli in der Schüssel

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2 Kommentare

  • Antworten
    Tonkabohne Sabine
    25. Juli 2014 um 17:04

    Liebe Maja,
    Wieder mal eine gelungene Müsli Mischung, lecker 🙂
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  • Antworten
    feedmeupbeforeyougogo
    27. Juli 2014 um 10:23

    Mhh, das klingt genau nach meiner Mischung, liebe Maja! Ich muss mich jetzt sowieso erst mal durch deine ganzen tollen Müsli-Posts lesen, die Zeit zum ausführlichen Bloglesen kam in letzter Zeit definitiv zu kurz! Ich finde es jedenfalls super, dass du die Müslireihe noch ein Weilchen fortsetzt – ich bin gerade erst auf den Geschmack gekommen, mein eigenes Müsli zusammenzustellen, daher ist jedes Rezept sehr willkommen! 🙂
    LG
    Sabrina

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