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Müsli der Woche: selbstgemachtes Knuspermüsli – Heute: Erdnuss-Crunch-Granola mit Schokolade

Liebe Leute, ich kann es kaum glauben, aber jetzt ist schon Jubiläumswoche! Seit 10 Wochen beglücke ich euch jetzt (hoffentlich!) mit neuen Müslikreationen zum Wochenende. Ich hoffe, dass ihr zwischenzeitlich auch auf den Geschmack gekommen seid. Ich bin es jedenfalls und weiter ist erst mal kein Ende in Sicht. Spontan fallen mir noch so 3-5 Ideen ein. Ich bin aber auch weiter für Vorschläge immer offen und tüftel gerne noch was neues aus. Die Vielfalt ist ja wirklich grenzenlos.

Zur Feier der Jubiläumswoche habe ich außerdem eine eigene „Müsli der Woche“-Pinnwand bei Pinterest erstellt. Da findet ihr alle gesammelten Bildchen und es wird natürlich auch weitergepflegt.

Erdnuss-Crunch-Granola in Schüssel und Weckglas - Rezept für das Müsli der Woche

Kommen wir jetzt mal zum Jubiläums-Müsli. Das ist nämlich inspiriert von meinem allerliebsten Lieblingseis:
Peanut Butter Cup von Ben and Jerry’s. Ein Traum im Becher. Ich könnte mich reinsetzen. Das gleiche gilt für die darin steckenden Schoko-Erdnussbutter-Pralinchen. Herrlich. Obwohl ich Erdnussbutter pur sonst gar nicht unbedingt so mag. Peanut-Butter-and-Jelly-Toast kann ich nur in den USA essen – hier kriege ich sowas nicht runter. Und Erdnusssaucen sind mir auch oft zu penetrant. Ansonsten bin ich aber wirklich ein großer Fan von Erdnussgeschmack. Wie kriegt man jetzt also das Eis in die Müslischale?

Bei mir kommt der volle Erdnussgeschmack durch Erdnussmus und geröstete Erdnüsse. Dazu gibt es dann noch Vollmilchschokolade. Sahne wäre wohl etwas zu kompliziert. Aber Milch in Verbindung mit dem Müsli kommt dem Eisgeschmack schon ziemlich nah.
Erdnuss-Crunch-Granola im Weckglas

Ich würde unbedingt empfehlen ein neutrales Erdnussmus zu verwenden. Keine gezuckerte Erdnussbutter, sondern Erdnuss pur. Maximal, wenn nicht anders zu finden, darf Salz dran. Und falls vorhanden, nehmt gerne ein Mus mit Stückchen – für den extra Crunch! Alternativ könnt ihr mit einem leistungsstarken Foodprozessor auch einfach selber euer eigenes Erdnussmus aus Erdnüssen zusammenmixen. Im Thermomix klappt das wunderbar und ich hab blitzschnell frische Nussbutter. Vitamix, Magimix und wie sie alle heißen, bekommen das sicher auch gut hin.

Die gerösteten Erdnüsse sollten auch nach Möglichkeit ungesalzen sein. Ansonsten bietet es sich an, sie in einem Sieb unter fließendem Wasser abzuspülen und mit Küchenpapier etwas trocken zu tupfen. Sie werden danach ohnehin noch mal im Ofen mit geröstet. Andernfalls wird das Granola einfach zu salzig und man muss zu viel Zucker verwenden, um es auszugleichen. Solltet ihr kein ungesalzenes Mus und keine ungesalzenen Nüsse bekommen, tastet euch selber etwas an die Zuckermenge ran und probiert das Müsli im Rohzustand.

Erdnuss-Crunch-Granola im Weckglas präsentiert

Schokolade könnt ihr wieder nach eigenem Geschmack zu geben. Gehackte Schokolade war mir zu grob, da mein Erdnussmus schon stückig war und auch die Erdnüsse selber genug Biss haben. Stattdessen finde ich die geraspelte Schokolade aus dem Backregal ziemlich praktisch. Ob Vollmilch oder Zartbitter bleibt ganz euch überlassen – ich finde Vollmilch einfach passender.
Viel Spaß beim Nachmachen!

Nahaufnahme Erdnuss-Crunch-Granola in Müslischüssel und Weckglas

Erdnuss-Crunch-Granola mit Schokolade

für etwa 900 g Müsli (ca. 18 Portionen zu je 50 g)

Zutaten

200 g Haferflocken, Großblatt bzw. kernige Haferflocken
200 g Dinkelflocken, Großblatt
100 g Weizenkleie
100 g geröstete, ungesalzene Erdnüsse
150 g ungesalzenes Erdnussmus, stückig
60 g Sonnenblumenöl, nativ und möglichst mild
75 g Mascobado-Zucker oder anderer brauner Rohrzucker
50 g Vollmilch-Schokoladenraspel<

Zubereitung

Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein großes Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

Hafer- und Dinkelflocken zusammen mit der Weizenkleie und den Erdnüssen in eine sehr große Schüssel geben und alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

Erdnussmus, Sonnenblumenöl und braunen Zucker zusammen in einen ganz kleinen Topf geben. Bei niedriger Temperatur langsam erhitzen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Nicht zu heiß werden lassen, nur flüssig und warm werden lassen.

Die heiße Mischung nun über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe.

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels auf dem Blech verteilen. Das Müsli sollte wirklich bündig auf dem ganzen Blech verteilt sein und gleichmäßig angedrückt werden, so als ob man einen Kuchen glatt streicht.

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 10-12 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet. Doch jeder Ofen ist anders, fangt deswegen lieber mit 10 Minuten an und lasst das Blech noch etwas im Ofen, wenn euch das Müsli noch nicht goldbraun genug ist. Ggf. nach etwa 6-7 Minuten einmal gründlich durchmischen, wieder andrücken und noch mal für die gleiche Zeit in den Ofen schieben.

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsli vollständig auskühlen lassen. Am Anfang ist das Müsli nämlich noch sehr weich, wenn es direkt aus dem Ofen kommt. Erst wenn es auskühlt wird es fest und knusprig und zu einer Art „Müsliplatte“. Sobald diese vollständig ausgekühlt ist, kann man das Müsli nun in Stücke brechen, mit einem Pfannenwender teilen oder zwischen den Händen in die gewünschte Größe zerreiben.
Erst wenn es ganz abgekühlt ist die Raspelschokolade vorsichtig und locker untermischen.
Danach gleich luftdicht verpacken, am besten in ein Glas oder eine Plastikdose und innerhalb von wenigen Wochen verbrauchen.

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4 Kommentare

  • Antworten
    Tonkabohne Sabine
    4. Juli 2014 um 20:37

    Liebe Maja,
    Ich liebe das Müsli schon jetzt, ich bin Erdnussbutter Fan 🙂
    Wenn ich aus dem Urlaub wieder zuhause bin, werde ich sofort in Produktion gehen.
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  • Antworten
    lunasphilosophy
    5. Juli 2014 um 5:50

    Seit Wochen bewundere ich still und heimlich deine Müslikreationen. Heute zu deinem Jubiläum wollte ich aber auch mal einen Gruß da lassen. Sind stückiges Erdnussmus und stückige Erdnussbutter eigentlich das gleiche?

    Liebe Grüße von der Natali ♥

  • Antworten
    Christina
    5. Juli 2014 um 17:58

    Wow, mit Erdnussbutter, der Knaller! Das muss ich mal nachmachen.

    Liebe Grüße, Christina

  • Antworten
    Swan
    7. Juli 2014 um 9:09

    Ein Müsli genau nach meinem Geschmack, danke für das Rezept, wird ausprobiert 🙂

    Liebe Grüße,

    Swan

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