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Müsli der Woche Nummer 14: Selbstgemachtes Knuspermüsli – heute: Honig-Nuss-Granola

Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und natürlich soll euch auch diese Woche ein neues Knuspermüsli den Samstag und Sonntag versüßen! Die Studentenfutter-Power-Müsliriegel, die ich vor kurzem gemacht habe, haben mich auf die Idee gebracht mal ein reines Honig-Nuss-Müsli zu kreieren. Honig macht die Mischung erst so richtig schon geschmeidig und später knusprig und es duftet schon aus dem Ofen extrem verführerisch. Dazu kommen knackige Nüsse und man erhält eine extrem simple, aber eben unglaublich leckere, harmonische Zusammenstellung. Die Konsistenz ist hier wieder deutlich anders als bei den Müslis, die ich ohne Honig mache. Da wird das Müsli oft nicht zu einer richtig festen „Platte“, die man in Stückchen brechen kann, sondern wird zwar knusprig, bleibt aber von der Konsistenz her fein. Hier hingegen bekommt man sowohl durch die mitgerösteten Nüsse und Kerne als eben auch durch den Anteil an Honig wieder richtig schöne Müslistückchen, die man auf die eigene Wunschgröße zurecht bröseln kann. Genau das richtige für alle, die gerne Biss in ihrem Müsli haben möchten!

frisch gemachtes Honig-Nuss-Granola - Knuspermüsli, serviert mit Heidelbeeren und Milch

Für diese Zusammenstellung habe ich für den Knuspereffekt und die Stücke auf feinblättriges Getreide zurückgegriffen. Sonst nehme ich immer verschiedene Sorten, die aber immer in größere Blättchen geschnitten sind – hier wollte ich sowohl die Nüsse als auch das Getreide aber eher fein halten, damit sich in Verbindung mit dem Honig schön „klumpige“ Stücke ergeben. Nur Haferflocken zu verwenden, fand ich zu langweilig – insgesamt sollte das Müsli nämlich schön kernig werden. Deswegen habe ich auf eine 3-Flocken-Mischung zurückgegriffen, die aus Hafervollkornflocken, Dinkelvollkornflocken und Roggenvollkornflocken besteht. Wer das nicht mag, lieber nur eine Sorte verwenden möchte oder aber sogar noch weitere Flocken im Müsli haben möchte, kann sie einfach problemlos in der gleichen Menge ersetzen.

Honig-Nuss-Granola mit Blaubeeren serviert

Auch bei der Wahl der Nüsse und Kerne, könnt ihr frei entscheiden! Ich nehme gerne die Nusskernmischung von Alnatura, weil ich die Auswahl von Cashewkernen, Haselnusskernen, Walnusskernen, braunen und weißen Mandeln sowie Paranusskernen einfach unschlagbar finde. Natürlich kann man diese Mischung aber auch einfach durch andere Nusssorten und Kerne ersetzen, solange die Gewichtsangabe sich nicht verändert. Nussiger geht aber fast schon nicht mehr!

Für Müslis verwende ich gerne cremigen, aromatischen Blütenhonig – flüssiger Honig funktioniert genauso gut, ich mag die Konsistenz und den milden Geschmack von Blüten- oder Akazienhonig aber noch am meisten.

Sesam und Goldleinsamen passen farblich wunderbar in die Mischung, sorgen noch mehr für einen Knuspereffekt und ergänzen Geschmack und Konsistent des Müslis wirklich prima.
Es schmeckt besonders lecker mit Beerenfrüchten wie Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren oder Himbeeren und frischer Milch.
Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit!

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eine große Schüssel knuspriges Honig-Nuss-Granola, serviert mit Blaubeeren

Honig-Nuss-Granola

für etwa 800 g Müsli (ca. 16 Portionen zu je 50 g)

Zutaten

150 g Nusskernmischung
400 g 3-Korn-Flocken, Feinblatt
50 g Sesam, ungeschält
50 g Goldleinsamen
70 g Honig, cremig
70 g Sonnenblumenöl

Zubereitung

Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein großes Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

Die Nusskernmischung in einem Blitzhacker oder mit einem großen Messer in grobe Stückchen hacken und zusammen mit der Flockenmischung, dem Sesam und den Leinsamen in eine sehr große Schüssel geben. Alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

Honig und Sonnenblumenöl zusammen in einen ganz kleinen Topf geben. Bei niedriger Temperatur langsam erhitzen, bis sich beides gut vermischt hat. Nicht zu stark erhitzen oder kochen, nur flüssig und warm werden lassen.

Die heiße Mischung nun über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe.

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels auf dem Blech verteilen. Das Müsli sollte wirklich bündig auf dem ganzen Blech verteilt sein und gleichmäßig angedrückt werden, so als ob man einen Kuchen glatt streicht.

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 10-12 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet. Doch jeder Ofen ist anders, fangt deswegen lieber mit 10 Minuten an und lasst das Blech noch etwas im Ofen, wenn euch das Müsli noch nicht goldbraun genug ist. Ggf. nach etwa 6-7 Minuten einmal gründlich durchmischen, wieder andrücken und noch mal für die gleiche Zeit in den Ofen schieben.

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsli vollständig auskühlen lassen. Am Anfang ist das Müsli nämlich noch sehr weich, wenn es direkt aus dem Ofen kommt. Erst wenn es auskühlt wird es fest und knusprig und zu einer Art „Müsliplatte“. Sobald diese vollständig ausgekühlt ist, kann man das Müsli nun in Stücke brechen, mit einem Pfannenwender teilen oder zwischen den Händen in die gewünschte Größe zerreiben.
Danach gleich luftdicht verpacken, am besten in ein Glas oder eine Plastikdose und innerhalb von wenigen Wochen verbrauchen.

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3 Kommentare

  • Antworten
    Cliff
    1. August 2014 um 8:32

    Hallo Maja,

    das sieht nach einem leckeren Frühstücksmüsli aus, das auch länger satt macht. Mir persönlich fehlt noch etwas Schokolade. Könnte man ja mit dem Honig tauschen. Den mag ich nicht ganz so gerne.

    Gruß Cliff

    • Antworten
      Maja
      1. August 2014 um 11:04

      Hallo Cliff,

      Schoko und Nuss ist natürlich auch ein echter Klassiker! Der Honig ist hier nur nicht nur Geschmacksträger sondern eben auch der "Kleister" für das Knusprige im Müsli. Mit Nuss und Schokolade müsste man das Müsli ganz anders aufbauen, damit es auch wieder schön knusprig wird.
      Ich lass mir mal was dazu einfallen!

      Viele Grüße,
      Maja

  • Antworten
    Tonkabohne Sabine
    1. August 2014 um 17:41

    Liebe Maja,
    Wieder eine sehr leckere Müslisorte 🙂
    Meine Besucher vergreifen sich regelmäßig an meinen Müslisorten, so lecker sind Deine Rezepte!!!
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

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