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Müsli der Woche: Selbstgemachtes Knuspermüsli – heute: Erdbeer-Crispie-Granola

Da sind wir wieder, beim Müsli der Woche. Wie ich diese Tradition liebgewonnen habe! Ich freue mich weiter über eure Vorschläge und Wünsche für weitere Müsli-Kreationen!
Und während sich die Erdbeersaison leider leider so langsam verabschiedet, holen wir uns die leckeren Früchtchen einfach in getrockneter Form in unser Knuspermüsli!

Die heutige Kombination schwebte mir schon länger vor, allein wegen der leckeren getrockneten Erdbeerstücke. Auch die gepufften Weizenkörner lagen schon länger bereit und wollten endlich verarbeitet werden. Insgesamt ist die Mischung recht simpel, dafür aber super knusprig und stimmig im Geschmack. Die Konsistenz ist schön knusprig und ausgeglichen, so dass ein prima Everyday-Müsli sein kann.

selbstgemachtes Erdbeer-Crispie-Granola in einer Müslischale

Neben den gefriergetrockneten Erdbeerstückchen, die frei von Zusätzen sind und dadurch leicht säuerlich schmecken, besticht das Müsli vor allem durch den Puffweizen – hier habe ich wieder auf die „gesündere“ (falls man das so nennen kann) Bio-Variante von Alnatura zurückgegriffen. Statt reichlich Zucker und Glukosesirup kommt hier neben dem Weizen nur Honig ins Spiel. Da sieht die Bilanz am Ende deutlich besser aus und für die hier für eine komplette Müslicharge verwendete Portion Puffweizen hat so gerade mal pro Müsliportion 1g Honig zusätzlich. Kann man machen. Diesmal ist zur Abwechslung aber auch keine Schokolade im Müsli! Ich finde die Mischung insgesamt ganz angenehm und mit der leichten Karamellnote auch ziemlich lecker. Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Nachbacken!

selbstgemachtes Erdbeer-Crispie-Granola in einer Müslischale

Erdbeer-Crispie-Granola

für etwa 700 g Müsli (ca. 14 Portionen zu je 50 g)

Zutaten

300 g Haferflocken, Großblatt bzw. kernige Haferflocken
100 g Dinkelflocken, Großblatt
50 g Weizenkleie
50 g Goldleinsamen
50 g Sonnenblumenöl, nativ und möglichst mild
60 g heller Sirup oder Karamellsirup
20 g gefriergetrocknete Erdbeerstücke
50 g Weizen, gepufft

Zubereitung

Den Backofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein großes Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

Hafer- und Dinkelflocken zusammen mit der Haferkleie und den Goldleinsamen in eine sehr große Schüssel geben und alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

Sonnenblumenöl und Sirup zusammen in einen ganz kleinen Topf geben. Bei niedriger Temperatur langsam erhitzen, bis sich beides gut vermischt hat. Nicht zu heiß werden lassen, nur flüssig und warm werden lassen.

Die heiße Mischung nun über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe.

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels auf dem Blech verteilen. Das Müsli sollte wirklich bündig auf dem ganzen Blech verteilt sein und gleichmäßig angedrückt werden, so als ob man einen Kuchen glatt streicht.

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 10-12 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet. Doch jeder Ofen ist anders, fangt deswegen lieber mit 10 Minuten an und lasst das Blech noch etwas im Ofen, wenn euch das Müsli noch nicht goldbraun genug ist. Ggf. nach etwa 6-7 Minuten einmal gründlich durchmischen, wieder andrücken und noch mal für die gleiche Zeit in den Ofen schieben.

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsli vollständig auskühlen lassen. Am Anfang ist das Müsli nämlich noch sehr weich, wenn es direkt aus dem Ofen kommt. Erst wenn es auskühlt wird es fest und knusprig und zu einer Art „Müsliplatte“. Sobald diese vollständig ausgekühlt ist, kann man das Müsli nun in Stücke brechen, mit einem Pfannenwender teilen oder zwischen den Händen in die gewünschte Größe zerreiben.
Erst wenn es ganz abgekühlt ist die Erdbeerstückchen und den Puffweizen vorsichtig und locker untermischen.
Danach gleich luftdicht verpacken, am besten in ein Glas oder eine Plastikdose und innerhalb von wenigen Wochen verbrauchen.

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5 Kommentare

  • Antworten
    Tonkabohne Sabine
    11. Juli 2014 um 7:51

    Liebe Maja,
    Vielen Dank für das tolle Müsli Rezept 🙂
    Hört sich wieder sehr lecker an…
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  • Antworten
    Kadda
    11. Juli 2014 um 19:27

    Habe immer das 'Problem' dass das bei mir gar keine richtige Platte wird, sondern etwas weicher bleibt. Tut dem Geschmack zwar keinen Abbruch, aber ich frage mich trotzdem, was ich anders/falsch mache.

    • Antworten
      Maja
      14. Juli 2014 um 8:29

      Ich benutze für die angegebene Rezept immer ein großes Backblech bzw. die Fettpfanne und drücke das Müsli richtig gut fest. Wichtig ist, dass es vorher ganz gleichmäßig vermischt ist und wirklich alle Flocken mit der Flüssigkeit überzogen sind.
      Wenn das Müsli aus dem Ofen kommt, ist es erst ganz weich. Lässt man es aber komplett auskühlen, wird es dann immer ein großer "Klumpen", den man auseinander brechen und bröseln kann.
      Es sei denn, dass das Müsli zu hoch auf dem Blech liegt – es sollten nicht mehr als 2 cm sein. Oder wenn man es nach der Hälfte der Zeit wendet, wird es später zwar knusprig, aber auch nicht ganz so fest. Das ist dann aber gar nicht schlimm und hat keinen Einfluss auf Konsistenz und Geschmack.
      Die Alternative wäre die Menge des Müslis auf zwei Bleche zu verteilen, gut anzudrücken und dann einzeln für 10 Minuten zu backen.

  • Antworten
    lunasphilosophy
    13. Juli 2014 um 6:54

    Duhuuuu? Wo bekommst denn du die Erbeeren her? Online-Shop oder gibt's die auch so im Laden zu kaufen? Sehe die nirgends…. 🙁

    • Antworten
      Maja
      14. Juli 2014 um 8:31

      Leider weit und breit nicht im Laden zu bekommen! In Hamburg auf dem Isemarkt gibt es einen Händler – von da habe ich sie immer mitgebracht. In Läden wie Viola's gibt es sie auch. In Köln zum beispiel konnte ich sie aber bisher nicht entdecken. Dafür gibt es viele Online-Shops, vor allem Gewürzhändler, die sie im Sortiment haben. Da hat man dann die Qual der Wahl zwischen Scheiben, Würfeln, ganzen Früchten oder Stückchen 🙂

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