Follow me:

Sonntagssüß: Der beste Marmorkuchen

Marmorkuchen ist ja oft verpönt. Zu trocken, zu langweilig, zu altbacken. Alles Vorurteile, die ich so nicht stehen lassen kann! Deswegen breche ich heute hiermit eine Lanze für den guten alten Marmorkuchen. Klar gibt es aufregende Modetorten, kreative Cupcakes und diverse neumodische Abwandlungen vom Marmorkuchen (zuletzt in der „Lecker Bakery“ mit Kokosmilch), aber warum nicht mal back to basic?! Mein Liebster hat sich heute zum Nachmittagskaffee einen einfachen, klassischen Marmorkuchen gewünscht und dem Wunsch bin ich natürlich sehr gerne nachgekommen.

kleine Marmorkuchen aus einer Gugelhupf-Form
Und das folgende Rezept ist, wie ich zumindest finde, das allerbeste Marmorkuchenrezept.
Man muss keinen Haufen Eier trennen, man braucht keine Stärke oder Puderzucker um den Kuchen lockerer zu bekommen. Stattdessen handelt es sich um einen ganz einfachen simplen Rührteig. Der Clou an der Sache ist die Zugabe von Saurer Sahne und geschmolzener Zartbitterschokolade.
Der Kuchen wird wunderbar locker und saftig und hält sich gut frisch, vor allem wenn er eine Schokoglasur bekommt.
Marmorkuchen und Latte Macchiato
kleiner Marmorgugl mit Schokolade
Der beste Marmorkuchen
ausreichend für ein Blech mit 6 Mini-Guglhupf-Formen
wer einen großen Guglhupf backen möchte, verdoppelt das Rezept einfach
125 g weiche Butter
175 g Zucker
Mark aus 1 Vanilleschote
2 Eier (Zimmertemperatur)
175 g Mehl
2 Tl Weinsteinbackpulver
100 g Saure Sahne (oder Schmand/ Joghurt/ Buttermilch…) + 1 El
50 g Zartbitterschokolade (oder Vollmilchschokolade)
1 El Kakaopulver
weiche Butter und Semmelbrösel für die Form
Puderzucker und/oder Vollmilchkuvertüre nach Belieben zum Verzieren
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Ein Guglhupfblech mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Butter, Zucker und Vanillemark mit dem Schneebesen der Küchenmaschine oder dem Handrührer sehr cremig aufschlagen.
Die Eier einzeln unterrühren und jeweils gründlich vermischen.
Bei diesen Schritten kann man nicht zu lange rühren, hat meine Mutter schon immer gesagt. Also das ganze ruhig schön hell und dickcremig aufschlagen.
Mehl mit Backpulver vermischen und abwechselnd mit den 100 g der Sauren Sahne unter die Eiermasse rühren. Hier aber nicht mehr zu lange rühren.
Den Teig teilen, eine Hälfte in einer Schüssel beiseite stellen.
Die Zartbitterschokolade im Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen.
Zusammen mit dem Kakaopulver und dem übrigen Esslöffel Saure Sahne zur zweiten Teighälfte geben und kurz und kräftig unterrühren.
Den hellen Teig gleichmäßig auf die Guglhupfformen verteilen. Darauf dann den dunklen Teig geben und mit einer kleinen Kuchengabel spiralförmig unterziehen. Den Teig danach glatt streichen.
Auf der mittleren Schiene im Ofen etwa 15 bis 17 Minuten backen. Die Küchlein sollen gar, aber auch nicht zu trocken werden.
Das Blech auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, erst dann die Küchlein daraus lösen und nach Wunsch dekorieren.
frisch gebackener Marmorkuchen mit Schokoglasur
Ältere Beiträge Neuere Beiträge

You may also like

9 Kommentare

  • Antworten Sarah

    ist ja witzig: Marmorkuchen habe ich genau heute auch gebacken- du bist mir mir dem verbloggen aber ein paar Stunden zuvor gekommen.
    Ich hab einen großen Gugelhupf gebacken, die kleinen sind aber wirklich süß … ich brauch auch mal solche Förmchen.

    26. Februar 2012 um 16:43 Uhr
  • Antworten Fräulein Text

    sehr fein die kleinen küchlein – und herzlich willkommen!

    26. Februar 2012 um 18:30 Uhr
  • Antworten gini

    Du hast mich inspiriert. Ich hab deinen Blog durchgelesen und mich dann in die Küche geschwungen, um Käsekuchen zu backen. Aber nicht einfach nur Käsekuchen… sondern den besten der Welt, wie ich finde 😀 Wär vielleicht auch was für dich…

    27. Februar 2012 um 17:57 Uhr
  • Antworten Valeska

    Mamorkuchen back to basic – das gefällt mir. Und dein Rezept mit saurer Sahne und geschmolzener Schokolade gefällt mir auch. Merk ich mir!

    28. Februar 2012 um 8:27 Uhr
  • Antworten ZUCKERWANDLERIN

    Dein back to Basic Rezept hört sich totaal lecker an:)
    Muss ich mal ausprobieren… Kommt auf die nachbackliste!
    Ich mag deinen Blog, übrigens 🙂

    1. März 2012 um 17:36 Uhr
  • Antworten Marie

    yummy – Marmorkuchen back to basic, einfach, lecker & sehr gut!

    7. März 2012 um 10:43 Uhr
  • Antworten Annika

    Ich finde Variante zwei noch besser 🙂 Ich liebe Glasur 😀 Das einzige problem ist: jetzt bekomm ich hunger!

    16. März 2012 um 10:47 Uhr
  • Antworten Nysa

    heute gebacken! vielen, vielen dank! tolles rezept 🙂

    28. April 2012 um 23:38 Uhr
  • Antworten Anonym

    Hallo Maja, ich habe den Kuchen erst gestern nachgebacken: er ist der Hammer! Danke für dieses Rezept – und für viele andere tolle, die schon nachgekocht wurden.

    Viele Grüße
    Ruth

    29. Mai 2013 um 8:39 Uhr
  • Einen Kommentar hinterlassen

    *