Bärlauch gehört für mich jedes Jahr fest zum Frühling. Passend zum Gründonnerstag, an dem es traditionell ja immer etwas Grünes auf dem Teller geben darf, habe ich heute meine absoluten Favoriten für euch in diesem Beitrag zusammengestellt. Sobald der Bärlauch da ist, landet er bei mir nämlich gefühlt in allem! In Butter, Pasta, schnellen Feierabendgerichten oder einfach auf einem leckeren Brot. Die Saison ist kurz und genau deshalb lohnt es sich, sie richtig auszunutzen. Über die Jahre haben sich bei mir einige Bärlauch-Rezepte angesammelt, die ich immer wieder mache. Von schnellen Klassikern bis zu ein bisschen besondereren Ideen ist alles dabei. Wenn ihr also gerade überlegt, was ihr mit Bärlauch kochen könnt, seid ihr hier genau richtig. Gerade rund um Ostern und den Frühling passt Bärlauch sowieso perfekt auf den Tisch.
Meine liebsten Bärlauch-Rezepte:
Einfache Bärlauch-Butter
Grüner Knusper-Spargel mit Bärlauch-Aioli
Bärlauch-Frittata mit Spargel, Spinat und Feta
Bärlauch-Ricotta-Gnocchi
Lachs mit Bärlauchkruste auf Frühlingsgemüse
Herzhafte Kartoffel-Waffeln mit Spiegelei und Bärlauch-Feta-Dip
Einfache Bärlauch-Butter – mit und ohne Thermomix

Bärlauch-Butter ist für mich so ein typisches Rezept, das ich meist direkt mehrmals hintereinander mache, weil sie einfach zu allem passt: auf frischem Brot, zu Kartoffeln oder später im Jahr zum Grillen. Was ich daran nämlich besonders mag: Sie ist in wenigen Minuten fertig und lässt sich wunderbar einfrieren. Ich streiche sie gern in Eiswürfelformen oder in kleine Boxen, so kann man sie später ganz unkompliziert portionieren. Ein bisschen Zitronenschale und -saft kommt bei mir immer mit rein.
Zum Rezept für die Bärlauch-Butter
Grüner Knusper-Spargel mit Bärlauch-Aioli

Der Spargel wird mit Panko und Parmesan paniert und im Ofen richtig knusprig gebacken. Quasi fast wie Pommes, nur eben mit Spargel. Dazu gibt es eine selbstgemachte Bärlauch-Aioli, die das Ganze perfekt ergänzt. Für mich ist das die ideale Kombination aus knackig, cremig und würzig. Ich mache das gern als Snack oder als Beilage, aber ehrlich gesagt funktioniert es auch problemlos als Abendessen.
Zum Rezept für Knusper-Spargel mit Bärlauch-Aioli
Bärlauch-Frittata mit Spargel, Spinat und Feta

Die Frittata ist für mich ein klassisches „One Pan“-Gericht, das einfach immer funktioniert. Gerade unter der Woche greife ich gern darauf zurück, weil es schnell geht und trotzdem nach richtigem Essen schmeckt. Hier kommt alles zusammen, was im Frühling gut passt: Bärlauch, grüner Spargel, Spinat und Feta. Die Eiermasse hält alles zusammen und macht das Ganze schön saftig. Das Schöne daran: Die Frittata schmeckt auch kalt noch gut und lässt sich perfekt vorbereiten. Damit ist auch der Büro-Lunch gesichert.
Hier geht’s zur Bärlauch-Frittata
Fluffige Bärlauch-Ricotta-Gnocchi

Diese Gnocchi gehören zu meinen absoluten Favoriten in der Bärlauch-Saison! Ich mag sie nachwievor so gerne, weil sie im Vergleich zu klassischen Kartoffelgnocchi schneller gemacht sind und immer richtig gut werden. Der Ricotta sorgt dafür, dass die Gnocchi schön leicht bleiben, während der Bärlauch für genau die richtige Würze sorgt. Ich serviere sie am liebsten ganz schlicht mit brauner Butter und etwas geriebenem Käse. Mehr braucht es für mich nicht.
Zum Rezept für die Bärlauch-Ricotta-Gnocchi
Lachs mit Bärlauchkruste auf Frühlingsgemüse

Wenn es ein bisschen besonderer sein darf, ist dieses Rezept eine richtig gute Wahl. Der Lachs bekommt im Ofen eine knusprige Bärlauchkruste und bleibt dabei schön saftig. Dazu gibt es grünen Spargel, Radieschen und Zuckerschoten aus der Pfanne sowie etwas Ziegenfrischkäse, der dem Ganzen noch eine frische, leicht cremige Komponente gibt. Ich mag solche Gerichte so sehr, die optisch nach viel aussehen, aber in Wirklichkeit total unkompliziert sind.
Zum Rezept für Lachs mit Bärlauchkruste
Herzhafte Kartoffel-Waffeln mit Bärlauch-Feta-Dip

Kartoffeln im Waffeleisen erwartet man vielleicht erstmal nicht, aber genau das macht den Reiz dieses Rezepts aus. Die Waffeln sind außen knusprig, innen weich und erinnern geschmacklich ein bisschen an Rösti. Zusammen mit Spiegelei und dem Bärlauch-Feta-Dip ist das für mich ein perfektes Brunch-Gericht jetzt im Frühling! Wenn ihr Lust auf was Besonders habt, was nicht zuuu aufwändig ist, kann ich euch das Rezept nur sehr empfehlen.
Zum Rezept für die Kartoffel-Waffeln
Meine Tipps für die (viel zu kurze) Bärlauch-Zeit
- Bärlauch ist empfindlich und verliert schnell an Aroma, deshalb verarbeite ich ihn am liebsten direkt am selben oder spätestens am nächsten Tag.
- Wenn er doch mal liegen muss, wickele ich ihn in ein leicht feuchtes Küchentuch und lege ihn ins Gemüsefach. Manchmal hilft es auch, wenn man die Stiele in ein Wasserglas stellt. So hält er sich zumindest ein bisschen länger.
- Ich friere Bärlauchblätter manchmal ein, wenn ich zu viel gekauft habe. Dafür wasche ich sie gründlich, tupfe sie gut trocken und hacke sie anschließend fein. So lassen sie sich später direkt verwenden. Die Blätter verlieren beim Einfrieren ihre Struktur und werden weich. Für frische Sachen wie Salate oder als Topping eignen sie sich danach nicht mehr, für warme Gerichte wie Frittata, Pasta oder Gnocchi aber problemlos.
- Wenn ihr den Geschmack möglichst intensiv erhalten wollt, verarbeitet Bärlauch am besten direkt frisch oder macht ihn z. B. als Butter oder Pesto haltbar.
- Beim Sammeln wäre ich persönlich vorsichtig, wenn es nicht aus dem eigenen Garten kommt. In Parks oder Wäldern ist es vielleicht nicht erlaubt und die Verwechslungsgefahr ist nicht ohne. Ich würde Bärlauch auch nicht an Stellen sammeln, wo viele Menschen mit ihren Hunden Gassi gehen… Ich kaufe meinen Bärlauch deshalb meist auf dem Markt oder im Bioladen.
Und falls ihr Lust auf Spinat habt, kennt ihr schon meine liebsten Spinat-Rezepte?




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