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Abenteuer Lofoten – Skrei-Fischen in Norwegen

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Fröhlich vor sich hinsingend steht Siv-Hilde in ihrer Küche. Während sie in brodelnden Töpfen rührt, eingelegte Zwiebelschalen in tiefen Tellern anrichtet und gedämpftes Gemüse drapiert, huscht ihr das ein oder andere fröhliche Lachen aus der Kehle. Und der ein oder andere leicht schiefe Ton auch…

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Sie hat uns augenzwinkernd vorgewarnt, als wir hier an unserem ersten Abend in Henningsvær in ihrem Restaurant Lofotmat sitzen. Zusammen mit ihrem Mann Geir kocht sie seit vielen Jahren typisch norwegische Gerichte – und das voller Inbrunst für das Kochen, Bedienen und eben auch Singen. Sie führt uns geschmacklich ein in die Welt des Skreis – des typisch norwegischen Winterkabeljaus mit dem festen und fettarmen Fleisch.

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Skrei – Winterkabeljau aus Norwegen und „Das Gold der Lofoten“

Skrei (Gadus morhua) ist seit 2005 sogar eine geschützte Marke und trägt ein eigenes Gütesiegel. Der Skrei unterscheidet sich vom normalen atlantischen Kabeljau dadurch, dass er nur von etwa Mitte Januar bis Ende April hier in Nordnorwegen gefangen wird. Dann wandert der Fisch nämlich über 1.000 km aus der arktischen Barentsee bis nach Nordnorwegen, um zu laichen. Der Skrei hat also die Geschlechtsreife erreicht, ist etwa 5 bis 8 Jahre alt und mindestens 2 kg schwer. Das Siegel garantiert die hohe Qualität und den regulierten Fang des Skreis. Sowohl beim Fang als auch bei der anschließenden Verarbeitung herrschen strenge Regeln und Kontrollen. Die norwegische Fischerei ist dabei mittlerweile auch nachhaltig strukturiert, damit die Bestände langfristig erhalten werden können. Dazu gehört das schonende Fischen mit Angeln, Leinen und lediglich kleinen Wabennetzen. Skrei ist damit heute der größte und nachhaltigste Kabeljaubestand weltweit. Noch vor 30 Jahren sah das ganz anders aus, heute hat sich der Bestand aber komplett erholt. Außerdem werden hier fast alle Teile vom Skrei verarbeitet – From Nose to Tail heißt hier dann wohl „Vom Kopf bis zur Schwanzflosse“. Vor allem die Leber und der Rogen gelten in Norwegen als besondere Delikatesse.

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Eine Reise nach Nordnorwegen – nördlich des Polarkreises

Am Morgen sind wir angereist. Wir – das ist eine kleine Gruppe von Pressevertretern aus Deutschland. Als Blogger sind außerdem meine liebe Freundin Simone von S-Küche und Stefan vom Blog NordicWannabe dabei.

Abenteuerlich war unsere Reise hierhin. In einem ziemlich kleinen Flugzeug mit ziemlich kleinen Propellern. Der Direktflug von Oslo nach Svolvær dauert knapp 2,5 Stunden. Simone und ich haben uns über den Platz in der ersten Reihe gefreut. Man wundert sich aber nur kurz, warum der trotz soviel Beinfreiheit so lange leer bleibt. Der Platz ist fast direkt neben den Propellern und während des Fluges unfassbar laut. An Gespräche ist kaum zu denken. Ein Hoch auf Noise Cancelling Kopfhörer! Und wer als letztes in das Flugzeug einsteigt muss auf den letzten beiden Plätzen gegen die Flugrichtung fliegen – das ist auch mal eine ganz andere Erfahrung. Auf dem Rückflug machen wir es wie die Einheimischen und sehen zu, dass wir einen hinteren Platz ergattern können.

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Der Landeanflug ist atemberaubend und Svolvær hat den entzückendstes Flughafen, den ich bis dahin gesehen habe. Wir laufen die 10 Meter von der Maschine ins Flughafengebäude, das ungefähr so groß wie eine normale Kleintier-Praxis ist und mitten in der Bucht liegt. Unsere Koffer werden professionell auf einen Kofferwagen verfrachtet und dann die 10 Meter in eine angrenzende Garage gefahren. Eine Tür öffnet sich und jeder kann sich seinen Koffer vom Wagen schnappen…

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Auf den Lofoten oder in Lofoten?

Die Fahrt nach Henningsvær offenbart die gigantische Schönheit von Lofoten. Dazu direkt ein kurzer Exkurs zum Thema Lofoten und Benennung: Offiziell ist Lofoten eine Region in Nordnorwegen. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich die Bezeichnung „auf den Lofoten“ durchgesetzt, obwohl es inhaltlich eigentlich nicht korrekt ist. Damit sind nicht die kleinen Inseln gemeint und auch nicht die Inselgruppe als solche, man spricht nicht von „den Lofoten“. Zumal Lofoten keine Pluralform ist. Auch die Bewohner der Region heißen nicht etwa Lofoten, sondern Lofotinger.

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Rafting-Tour in Floating-Anzügen – eine wilde Bootsfahrt durch den Vestfjord

Wir fahren mit dem Bus in unser Bryggehotell in Henningsvær und staunen Bauklötze ob der krassen Schönheit der Natur. Jetzt, Mitte März sind die Straßen vereist, die steilen Berge schneebedeckt, das Wasser spiegelt das Blau des Himmels und die Sonne strahlt mit uns um die Wette.

Im Hotel erwartet uns eine wärmende Fischsuppe mit Skrei und Krabben – wunderbar sahnig wärmt sie uns direkt auf. Obwohl es nur etwa -4 Grad sind, weht doch ein trügerisch eisiger Wind. Und es wird noch frischer: Dick in Ganzkörper-Floating-Anzüge eingepackt (über unserer regulären Winterkleidung wohlgemerkt!) und mit Rettungswesten versehen, fahren wir mit einem Rafting-Schlauchboot raus aufs offene Wasser. Dabei entfährt mir das ein oder andere Juchzen, als wir bei diesem Kaiserwetter über das Wasser preschen, ja fast schon fliegen.

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Simone und ich haben uns Plätze in der ersten Reihe ergattert
Bild: Marius Fiskum https://www.mariusfiskum.no/

Jetzt am Nachmittag, in der langsam untergehenden Sonne sehen wir noch viele kleine Fischerboote auf dem Wasser und steuern verschiedene von ihnen zum Hallosagen an. Alleine oder zu zweit stehen die Fischer hier auf ihren Kuttern und angeln von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf traditionelle Art und Weise den Skrei. Zwar gibt es auch Netzfischerei, hier erfolgt aber vieles noch in manueller Handarbeit, auch um die Qualität zu wahren und die Bestände zu sichern. Mehrere Angeln sind an den Booten befestigt und werden immer wieder ins Wasser gelassen. In ungefähr 60 Meter Tiefe beißen sie heute wie verrückt. Insgesamt sind über 1.000 Fischerboote in Lofoten registriert. Es gibt strenge Kontrollen und auch das private Angeln ist reguliert.

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Einer der Fischer hat mit einem etwa 20 kg-Skrei einen großartigen Fang gemacht und ist sichtlich stolz. Verfolgt von Möwen und Seeadlern erkunden wir das Gebiet rund um Henningsvær. Abends wird der fangfrische Skrei dort direkt in die Fischfabrik gebracht. Aktuell sind das an guten Tagen bis zu 120 Tonnen. Am Tag! Während der Hochsaison von Januar bis April dreht sich hier fast alles rund um den Skrei.

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Typisch norwegische Küche mit Skrei im Lofotmat

Und nun sitzen wir hier also nach einem aufregenden Tag bei Siv-Hilde und lauschen ihren spannenden Erzählungen. Wie sie als kleines Mädchen in der Fischfabrik Skrei-Zungen aus den Köpfen geschnitten hat. Und damit ihr Taschengeld beträchtlich aufbessern konnte, so dass es sogar für eine Flugreise zur Verwandschaft auf dem Festland gereicht hat. Sofort serviert sie uns panierte und frittierte Skrei-Zungen mit einer Sauce Tatare. Es hat nichts mit der Konsistenz von Rinderzunge gemein, sondern ist viel weicher und milder. Kein Wunder, dass das hier eine Spezialität ist. Schleimig fand ich es persönlich gar nicht.

Neben einem Stockfisch-Auflauf bekommen wir außerdem auch noch Skrei-Filet. Sanft gegart und mit Gemüse der Saison serviert. Siv-Hilde kocht sehr regional und saisonal, aber auch bodenständig. Ihre Philosophie beruht auf echtem, ehrlichen Kochen mit guten Produkten. Sonntags kommen die Fischer zum Essen vorbei – dann stellt sie dampfende Schüsseln mit stärkenden Eintöpfen auf die Tische und jeder kann sich bedienen. Und Fischer gibt es hier vor allem während der Saison Unzählige!

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Auf dem Weg ins Hotel suchen wir vergeblich nach Nordlichtern – dabei stehen die Chancen aktuell gar nicht so schlecht. Wir studieren diverse Apps und Webseiten und werden noch zu Nordlicht-Jägern. Die kanadische Reisegruppe, die im gleichen Hotel wohnt, ist seit 2 Wochen auf der Jagd nach Polarlichtern und hatte vor 2 Tagen in dieser Region Glück. Wir bisher nicht. Dafür schlafen wir nach einem ersten aufregenden und leckeren Tag umso besser.

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Skrei-Fischen vor Henningsvær im Vestfjord

Nach einem leckeren norwegischen Frühstück im Hotel werden wir dort direkt von Geir mit dem Boot abgeholt. Die MS Symra hat schon über 100 Jahre und viele Seemeilen auf dem Buckel. Heute ist sie unser Fischerboot, denn wir dürfen uns selber im Skrei-Angeln versuchen. Erneut sind wir wohlig warm in dicke Floating-Anzüge über drei Schichten Winterkleidung verpackt und fahren raus aufs offene Wasser. Schon bald beißen die ersten Fische an, Skrei, soweit das Auge reicht!

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Doch kaum wechseln wir den Ort und ich versuche mich im Angeln – nichts. Immer und immer wieder ruckle ich wie gezeigt an der Angelschnur, die 60 Meter tief in das eisige Wasser hängt. Immer und immer wieder hole ich die Angel ein, um sie dann an einer anderen Stelle erneut ins Wasser zu werfen. Zweimal merke ich: Da hat einer angebissen! Doch beides Mal sind die Fische wieder verschwunden, bevor ich die Angelschnur aufgerollt habe. Gar nicht so einfach, dieses Skrei-Fischen. Meine Mitstreiter haben dafür umso mehr Glück – unser Abendessen ist also gesichert!

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Als wir genug Fisch gefangen haben (oder wie ich keinen mehr fangen), machen wir uns auf die Überfahrt bis nach Svolvær. Die Fahrt dauert knapp 2 Stunden und nach der körperlichen Arbeit wird es beim Nichtstun und Nase-in-den-Wind-halten doch ganz schon frisch. Geir ist aber natürlich vorbereitet und versorgt uns mit wärmendem Bacalao-Eintopf und süßem Johannisbeer-Tee. Um uns herum fliegen die kreischenden Möwen, die schneebedeckten Berge glitzern in der Sonne und es ist einfach ein fantastischer Moment, hier hoch oben in Nordnorwegen.

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In der Fischfabrik in Svolvær: Frischer Skrei, Stockfisch und Klippfisch

Nora erwartet uns schon, als wir mit der Symra an der Fischfabrik Saga Fisk in Svolvær anlegen. Sie betreibt das Unternehmen zusammen mit ihrem Mann, ihre Söhne sind weggezogen aus der Region. In der Fabrik arbeiten vor allem Hilfsarbeiter aus osteuropäischen Ländern und es gibt viel zu tun. Getrockneter und eingesalzener Fisch wird verpackt und vor allem nach Spanien, Italien und Portugal verschifft, wo er besonders geliebt wird.

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Nora fährt uns in ihrem SUV den Berg hinauf und zeigt auf die riesigen Trockengitter aus Holz, die pyramidenförmig in den Himmel ragen. Immer zwei Fische werden an der Schwanzflosse zusammengebunden und über eine Holzstange gehängt. Sobald das Klima passt und es nicht mehr zu kalt ist, wird der Fisch aufgehängt und etwa bis Mitte Juni trocknen gelassen. Das ergibt den berühmten Stockfisch. Auch die Köpfe – ohne die kostbaren Fischzungen – werden hier in 10er-Bündeln an Schnüren zum Trocknen aufgehängt. Sie werden vorrangig nach Nigeria verschifft, weil sie praktisch unendlich haltbar sind, auch ohne Kühlung aufbewahrt werden können und eine gesunde und reichhaltige Brühe ergeben, wenn man sie im Ganzen oder gemahlen in Wasser auskocht.

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Doch getrockneter Fisch ist nicht die einzige Spezialität der Region. Die weitere Variante ist der eingesalzene und dadurch konservierte Fisch, der nach dem gründlichen Wässern fast wie frischer Fisch verwendet werden kann. Man kennt ihn als Klippfisch.

Gerade jetzt in der Skrei-Saison wird außerdem der fangfrische Fisch sofort in der Fabrik verpackt und verschifft. Schon auf dem Fischerboot wird der Fisch vorbereitet, komplett ausgeblutet und im kalten Wasser zur Fabrik transportiert, wo er innerhalb von wenigen Stunden weiterverarbeitet wird. Auch das ist Teil der strengen Vorgaben. In Kisten mit verschiedenen Größenangaben landet der Skrei gut gekühlt so auch in deutschen Restaurants oder im Fischhandel und letztendlich auch auf unserem Teller.

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Leckeres Skrei-Menü im Full Steam in Henningsvær

Nachmittags wärmen wir uns mit leckeren norwegischen Waffeln im Hotel auf und ich merke – die Schifffahrt steckt mir noch in den Beinen. Seekrank bin ich eigentlich nicht, aber es fühlt sich auch noch einige Stunden nach der Bootsfahrt so an, als ob ich auf den Wellen stehen würde. So nutze ich die Pause, um noch mal die Beine hochzulegen, bevor wir abends in die ehemalige Lebertran-Fabrik von Henningsvær fahren, die heute die Eventlocation Full Steam ist.

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Full Steam ist ein Museum über die traditionelle Fischerei in Lofoten und außerdem ein gemütliches Restaurant. Roy Magne Berglund verarbeitet unseren Catch of the Day in einem aufregenden 10-Gänge-Menü für uns, bei dessen Perfektion uns die Ohren schlackern. Er serviert uns unseren Skrei als frisches Tartar mit Ceviche-Aromen und als sanft gedünstetes Filet in einer würzigen Sauce mit Seeigel. Dazwischen gibt es alles, was das Meer hier zu bieten hat: Von Jakobsmuscheln über Kaisergranat bis zur Islandmuschel ist alles dabei und wird uns auf Sterneniveau präsentiert.

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An das Restaurant grenzt die neue Fischfabrik von Henningsvær. Im Sekundentakt laufen hier noch spät abends die Fischerboote ein. Wir treffen außerdem auf zwei Schülerinnen, die zu später Stunde – wie Siv-Hilde früher – ihr Taschengeld erheblich aufbessern, indem sie Fischköpfe auf Spieße stecken und die Zungen herausschneiden. Bei einem Stundenlohn von etwa 35-45 € kann man während der Skrei-Saison auch gut nach der Schule noch ein paar Stunden in der Fischfabrik jobben.

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Polarlichter oder auch Aurora borealis – Nordlichter in Nordnorwegen

Und als wir das Gelände schließlich verlassen, passiert es doch noch. „Guckt zum Himmel!“ ruft unser Busfahrer. Und tatsächlich, da sind sie, die Nordlichter. Was für ein Glück wir haben, an unserem letzten Abend, wo wir fast schon nicht mehr dran geglaubt haben! Aurora borealis tanzt vor unseren Augen. Wir staunen und fotografieren, bis uns fast die Finger abfallen und können unser Glück kaum fassen. Was für ein würdiger Abschluss für ein ganz fantastisches Skrei-Abenteuer in Lofoten!

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Das wunderbare Video von Marius Fiskum zu unserem Skrei-Abenteuer

Die Berichte der anderen Blogger

S-Küche: SAY HEI TO SKREI – MIT DEN FISCHERN ANGELN IN LOFOTEN
NordicWannabe: Auf der Suche nach Skrei vor den Lofoten, Norwegen

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Warm eingepackt beim Skrei-Fischen
Bild: Marius Fiskum https://www.mariusfiskum.no/

Zu der Pressereise wurde ich von Seafood from Norway eingeladen.
Das Norwegian Seafood Council arbeitet eng mit der norwegischen Fischerei- und Aquakulturindustrie zusammen, um den norwegischen Fischmarkt durch lokale Kompetenz, Steigerung der Absatzpotenziale und gezieltes Reputationsmanagement zu entwickeln. Die norwegische Fischindustrie finanziert die Arbeit des Norwegian Seafood Council über Abgaben auf alle norwegischen Exportprodukte. Das Norwegian Seafood Council ist ein öffentliches Unternehmen unter Führung des Ministeriums für Handel, Industrie und Fischerei.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Mika
    27. März 2019 um 17:10

    Das sind unfassbar schöne Bilder!

    • Antworten
      Maja
      31. März 2019 um 22:22

      Dankeschön!

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