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Walnüsse in flüssiger Form, Händeschütteln mit dem amerikanischen Botschafter und der wohl coolste Ausblick in Berlin – Reisebericht zur kalifornischen Walnussernte Teil 1

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Da bin ich wieder! Nach zwei Wochen Kalifornien mit lauter spannenden, schönen, lustigen und verrückten Eindrücken und zwei nachfolgenden stressigen Wochen im Büro, habe ich endlich Zeit meine Fotos zu sichten und in Erinnerungen zu schwelgen.

Insgesamt war es hier ja sehr ruhig in den letzten 4 Wochen – ich habe die Pause aber sinnvoll genutzt, um reichlich Kalifornien-Material zu sammeln, die wunderbare Reise zu reflektieren, den Kopf frei zu bekommen und um mich jetzt mit lauter spannenden Sachen wieder zurück zu melden.

Aufgrund der Fotoflut und der vielen Eindrücke, werde ich meine Reiseberichte stückeln – bei Instagram und Twitter habt ihr ja vielleicht schon einiges mitbekommen, hier sammel ich jetzt mein Material und lasse euch teilhaben, an der einmaligen Erfahrung der kalifornischen Walnussernte.

Die fängt lustigerweise jedoch nicht etwa in Kalifornien an, sondern in Berlin…
Wie es dazu kam und wo dieses wirklich einmalige Gruppenfoto von uns entstand, könnt ihr jetzt hier lesen.

Als besondere Überraschung vor unserer gemeinsamen Pressereise waren Zorra, Sandra, Simone und ich in die amerikanische Botschaft am Brandenburger Tor auf einen Walnuss-Empfang beim amerikanischen Botschafter John B. Emerson eingeladen. Da staunt man schon nicht schlecht, wenn man plötzliche eine offizielle Einladung vom Botschafter in seinem Posteingang hat…

Gruppenbild mit Botschafter und fantastischem Hintergrund

Und so durften wir, nachdem wir unsere Telefone und Kameras abgegeben und uns einem Sicherheitscheck unterzogen hatten, den Quadriga Room betreten. Hier finden sonst wichtige Konferenzen statt und hier tagt auch der US-Präsident Barack Obama, wenn er in Berlin zu Besuch ist. An diesen Raum schließt sich eine Dachterrasse mit einem ganz wunderbaren Blick an: man steht etwa auf Höhe des Brandenburger Tors und kann fast rüberspazieren. Dazu sieht man die Reichstagskuppel und hat einen wunderbaren Blick auf den Tiergarten. Das war wohl eine wirklich einmalige Gelegenheit und diese Aussicht sieht man so schnell wohl nicht wieder.

Der Quadriga Room in der US-Botschaft in Berlin

Javier de las Muelas aus Barcelona, einer der bekanntesten und besten Mixologen und Bartender der Welt, hat sich der Walnuss angenommen und aus ihr verschiedene Cocktails und Mocktails entwickelt. Er ist bekannt für seine kreativen Ideen und seine Bar „Dry Martini“ in Barcelona gehört zu den 50 besten Bars der Welt. Anlässlich des „Bar Convent Berlin“ war er in der Stadt und stellte seine Kreationen einer Auswahl von Journalisten, Handelsvertretern und Botschaftsmitarbeitern vor.

Zusammen konnten wir die Grundlagen, aus denen seine Cocktails gemixt werden, probieren. Um die Walnuss erst mal in eine flüssige Form zu bekommen, hat er sich verschiedener Methoden bedient und eine Reihe von Basics entwickelt, auf denen die Getränke später aufbauen. Neben Walnussbutter (so wie Erdnussbutter herzustellen, leicht salzig), Walnussmilch (wie Mandelmilch herzustellen), Walnusssirup, Walnusslikör und Walnussbitter, gab es dann noch ein eher süßliches Walnusspüree aus gerösteten Walnüssen und einen Walnusszucker. Diese Verköstigung war super spannend und auch wenn alles recht ähnlich in der Herstellung ist, sind die Endergebnisse alle unterschiedlich.

Grund-Essenzen aus Walnüssen für die Cocktails und Mocktails

Auf Grundlage dieser Mischungen hat Javier de las Muelas schließlich die California Walnuts Cocktail Collection, bestehend aus 5 Cocktails und 5 alkoholfreien Mocktails entwickelt, die alle einen Bezug zu Kalifornien, der Herkunft der verwendeten Walnüsse, haben.

Eine erste Auswahl an Cocktail-Rezepten könnt ihr auf der Webseite der kalifornischen Walnüsse sehen: Genuss Momente mit Cocktails. Ein zweisprachiges PDF (englisch/spanisch) mit allen Rezepten und weiteren Informationen, könnt ihr hier herunterladen: California Walnuts Cocktail Collection.

Der Mocktail „Lost in California“

Mir persönlich haben die Mocktails am besten geschmeckt, unter anderem der oben abgebildete „Lost in California“. Aus den Rezeptgrundlagen kann man sicher auch wunderbare weitere Rezepte mit Walnüssen kreieren, werft also unbedingt mal einen Blick in die oben verlinkte Broschüre.Das war aber erst der Anfang von einer ganz tollen und außergewöhnlichen Reise. Mehr gibt es demnächst hier im Blog!

Wir vier im Gespräch mit Kelly Stange vom Botschaftsrat für Landwirtschaft

Die verwendeten Fotos stammen alle von der US Botschaft in Berlin, die sie uns freundlicherweise zur Verwendung zur Verfügung gestellt haben, weil wir selber keine elektronischen Geräte mitnehmen durften und entsprechend auch keine Fotos machen konnten. Den kompletten Flickr-Fotostream findet ihr hier: California Walnuts Cocktail Collection Empfang.
Mein herzlichster Dank für dieses einmalige Erlebnis und die nette Einladung geht an die US-Botschaft in Berlin, den amerikanischen Botschafter John B. Emerson, das Team von Fleishman-Hillard Germany GmbH und die California Walnut Commission.

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4 Kommentare

  • Antworten
    Sarah
    2. November 2014 um 19:43

    Liebe Maja,
    wundervoll, einfach wundervoll. Vielen Dank, dass Du uns an diesem einmaligen Erlebnis teilhaben lässt. Die Cock- und Mocktails schau ich mir gleich mal und freue mich auf Deine Fortsetung. 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

  • Antworten
    Sandra von from-snuggs-kitchen
    4. November 2014 um 6:50

    Ja, es war schon toll, da oben auf der Dachterrasse! Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Bericht, fühlt sich ein bisschen an, als wäre man wieder dort und würde alles noch mal erleben 😀

  • Antworten
    Tonkabohne Sabine
    5. November 2014 um 19:08

    Liebe Maja,
    Schön wieder von Dir zu lesen 🙂
    Ein toller Bericht,bin schon sehr gespannt wie es weitergeht…
    Herzliche Grüße,
    Sabine

  • Antworten
    Yvonne
    3. Januar 2015 um 17:27

    Botschaften sind toll und die US Botschaft hat den besten Platz in ganz Berlin.
    Die schönste ist allerdings die russische und vor allem die britische! Aber bei dem Ausblick will man sich nicht beschweren.

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