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Müsli der Woche: selbstgemachtes Knuspermüsli – Heute: Schoko-Kokos-Granola

Rezept aus meiner Wochenserie MÜSLI DER WOCHE: Schoko-Kokos-Granola | moeyskitchen.com

Und zack, da sind wir schon in Woche zwei der neuen Wochenserie „Müsli der Woche„. Vergangene Woche ging es ja noch relativ gesund zu: Leinsamen, Sesam, Kleie, Sonnenblumenkerne. Das war das prima Einstigesmüsli, das man sich auch öfter mal gönnen kann… Heute wirds dafür schokoladig, man kann nämlich auch ganz prima ein Schoko-Knuspermüsli kinderleicht machen. Und dazu passt meiner Meinung nach besonders gut der Geschmack von Kokos! Heraus kommt ein Schoko-Kokos-Granola!

Rezept aus meiner Wochenserie MÜSLI DER WOCHE: Schoko-Kokos-Granola | moeyskitchen.com

Für dieses Müsli verwende ich allerdings keine Kokosflocken, wie man sie von den Backzutaten kennt. Stattdessen findet man im Bioladen oder in der Bio-Abteilung der Drogerien, zum Beispiel bei dm oder Rossmann, diese großartigen Kokoschips! Das sind gehobelte Kokosspäne, die deutlich größer als die Flocken sind. Man kann sie auch prima für Kuchenverzierungen verwenden, aber gerade hier in diesem Müsli machen sie eine Bombenfigur! Sie werden nämlich richtig schön crunchy im Ofen und harmonieren perfekt mit der Zartbitterschokolade.

Kokosöl in Bio-Qualität findet man auch immer häufiger in Naturkostläden, Reformhäusern und Bio-Supermärkten. Bitte nicht mit Kokosfett in Blöcken verwechseln! Natives Kokosöl wird fest und weiß, je kälter die Umgebung ist. Je wärmer es wird, desto flüssiger wird es. Ich verwende Kokosöl auch gerne zum Braten oder für Kuchenteige. Es gibt unendlich viele Anwendungsmöglichkeiten, falls euch zunächst der Preis und die hier geforderte Menge abschreckt.

Rezept aus meiner Wochenserie MÜSLI DER WOCHE: Schoko-Kokos-Granola | moeyskitchen.com

Wer keine dunkle Schokolade mag, nimmt einfach eine mit weniger Kakao, mir gefällt aber gerade die Kombination aus Zartbitter und Kokos. Statt Zucker verwende ich in diesem Fall einen hellen Sirup – den „Goldklaren Sirup“ gibt es zum Beispiel von Grafschafter in jedem gut sortierten, etwas größeren Supermarkt. Er löst sich hier einfach etwas besser auf und macht die Mischung aus Schokolade und Öl schön homogen, ohne auszukristallisieren. Außerdem ersetzt er damit auch den Honig, der in diese Mischung nicht so optimal passt. Wer gar kein Kokos mag, ersetzt ihn hier einfach durch grob gehackte geschälte Mandeln oder Haselnusskerne und verwendet ein neutrales Sonnenblumenöl statt des Kokosöls.

Das Schoko-Kokos-Granola ist eine perfekte Geschenkidee – aus einer 700 g Portion Müsli bekomme ich zwei Tüten zu je 350 g, die sich in der Form prima verschenken lassen und jeweils etwa 7 Portionen Müsli enthalten. Diese Klarsichtbeutel mit Standboden gibt es mittlerweile auch in Drogerien oder größeren Supermärkten. Mit einer Törtchenspitze und einem Tacker, kann man sie super verschließen und außerdem noch hübsch bekleben. Man könnte auch die Zutaten auf ein kleines Kärtchen schreiben und mit an die Packung hängen. Der Fantasie sind mal wieder keine Grenzen gesetzt!

Rezept aus meiner Wochenserie MÜSLI DER WOCHE: Schoko-Kokos-Granola | moeyskitchen.com

Schoko-Kokos-Granola

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Portionen: 14

Zutaten

  • 300 g Haferflocken, kernig bzw. Großblatt
  • 100 g Dinkelflocken
  • 100 g Haferkleie
  • 50 g Kokoschips
  • 60 g Zartbitterschokolade mit mind. 60% Kakao
  • 50 g heller Sirup
  • 50 g natives Kokosöl

Zubereitung

1

Den Backofen auf 140 °C Umluft oder 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein großes Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

2

Hafer- und Dinkelflocken zusammen mit der Haferkleie und den Kokoschips in eine sehr große Schüssel geben und alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

3

Die Schokolade in Stückchen brechen und zusammen mit dem Sirup und dem Öl in einen kleinen Topf geben. Bei sehr niedriger Temperatur langsam erwärmen, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Alles gründlich verrühren. Die Mischung muss nicht kochen.

4

Die heiße Mischung über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe.

5

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das Backblech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels als gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Das Müsli sollte wirklich bündig auf dem ganzen Blech verteilt sein und gleichmäßig angedrückt werden, so als ob man einen Kuchen glatt streicht.

6

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 12-15 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet. Bei mir dauert diese Mischung etwa 14-15 Minuten, dann ist sie perfekt. Doch jeder Ofen ist anders, fangt deswegen lieber mit 12 Minuten an und lasst das Blech noch etwas im Ofen, wenn euch das Müsli noch nicht goldbraun genug ist.

7

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsli vollständig auskühlen lassen. Am Anfang ist das Müsli nämlich noch sehr weich, wenn es direkt aus dem Ofen kommt. Erst wenn es auskühlt wird es fest und knusprig und zu einer Art "Müsliplatte". Sobald diese vollständig ausgekühlt ist, kann man das Müsli nun in Stücke brechen, mit einem Pfannenwender teilen oder zwischen den Händen in die gewünschte Größe zerreiben. Danach gleich luftdicht verpacken, am besten in ein Glas oder eine Plastikdose.

Hinweise

Für etwa 700 g Müsli (ca. 14 Portionen zu je 50 g) | Ich schätze, dass das Müsli sich luftdicht verpackt an einem kühlen Ort 1-2 Monate hält.

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6 Kommentare

  • Antworten
    grain de sel
    9. Mai 2014 um 6:49

    Granola steht schon EWIG auf der To-Do-Liste! Aus D nehme ich mir gerne das Dinkel-Knusper mit – irgendwann werde ich es versuchen nachzubauen. Mit Anregungen von hier sollte ich genügend Ansporn haben!

  • Antworten
    Indianerherz
    9. Mai 2014 um 6:59

    Danke für das tolle Rezept! Ich mache unser Müsli schon lange selber – denn die Familie will kein gekauftes mehr essen! Nun werde ich Dein Rezept mit Schoggi auch noch ausprobieren.

    Schönes Weekend

  • Antworten
    Frau Mustermann
    9. Mai 2014 um 18:12

    Liebe Maja,
    eine tolle Idee für eine bestimmt super leckere Granola.wird auf jedenfall nachgemacht!

    Liebe Grüße
    Jenny

  • Antworten
    FeeMail
    9. Mai 2014 um 18:23

    Mjam, kann man bei dir ein Abo bestellen ;)?!

  • Antworten
    Gerald
    7. März 2016 um 0:45

    Wird diese woche gleich probiert! 🙂

  • Antworten
    Hochzeitsfotograf
    24. Juli 2017 um 11:09

    oh wie lecker. Ich liebe Granola <3

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