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Müsli der Woche: selbstgemachtes Knuspermüsli – Heute: Hafer-Mandel-Crunch

Es ist Freitag und damit wieder Zeit für das Müsli der Woche!
Nach dem Ausflug in die Welt von Zartbitterschokolade und Kokos in der vergangenen Woche, wird es heute wieder etwas simpler. Es mag ja auch nicht unbedingt jeder den Geschmack von Kokos.

Heute gibt es ein Granola namens „Hafer-Mandel-Crunch“ – dank gehackter Mandelstücke wird es so richtig schön knusprig, ergänzt wird die Haferflocken-Mischung noch durch Sesam und Goldleinsamen. Insgesamt ist es damit eine sehr helle, milde Mischung, die ihre Süße durch Akazienhonig bekommen.
Damit ist es ein weiteres perfektes Einsteiger-Müsli für Frühstücksmuffel.

Müsli der Woche: heutiges Knuspermüsli: Hafer-Mandel-Crunch - knuspriges Granola

An Obst passt so ziemlich alles dazu, je nach Saison: frische Bananenscheiben, Apfelstückchen oder geriebener Apfel, halbierte Erdbeeren, aufgetaute oder frische Himbeeren, aber auch Clementinen oder Birnen. Ich esse es dazu dann am Liebsten ganz simpel mit Milch. Eine perfekte Frühstücksmischung, die man auch mal unter der Woche genießen kann.

Und obwohl es so simpel klingt – wegen der Mandeln und der Knusprigkeit, ist es das aktuelle Lieblingsmüsli von meinem Mann. Und der ist sehr Granolaerfahren!
Probiert es unbedingt mal aus, gerade wenn euch andere Mischungen vielleicht zu viele Komponenten enthalten oder zu dominante Zugaben.

Knuspermüsli in der Müslischüssel: Hafer-Mandel-Crunch als Granola der Woche

Hafer-Mandel-Crunch

für etwa 700 g Müsli (ca. 14 Portionen zu je 50 g)

Zutaten

300 g Haferflocken, Großblatt bzw. kernige Haferflocken
100 g Mandeln, gehackt oder gestiftelt
75 g Haferkleie
50 g Sesam
50 g Goldleinsamen
50 g Sonnenblumenöl, nativ und möglichst neutral im Geschmack
50 g Akazienhonig

Zubereitung

Den Backofen auf 140 °C Umluft oder 160 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein großes Backblech großzügig mit Backpapier auslegen, so dass auch ein Rand hochsteht.

Haferflocken, Mandelstückchen und Haferkleie zusammen mit dem Sesam und den Leinsamen in eine sehr große Schüssel geben und alles mit einem großen Löffel gründlich vermischen.

Sonnenblumenöl und Honig zusammen in einen kleinen Topf geben. Bei niedriger Temperatur kurz erwärmen und so lange rühren, bis sich alles gut vermischt hat. Die Mischung muss nicht kochen, sie soll nur warm werden.

Die warme Flüssigkeit über die Flocken gießen. Mit Hilfe einer Gabel in der einen Hand und einem Löffel in der anderen Hand die Müslimischung nun sehr gründlich durchrühren. Ich mache dafür Bewegungen wie mit einem Salatbesteck und mische die Flocken von unten immer wieder nach oben. Wichtig ist, dass sich alles sehr gründlich verteilt und wirklich jede Haferflocke mit der Ölmischung in Berührung kommt. Wenn kleine Klümpchen entstehen, sollte man die immer wieder etwas auseinanderdrücken. Meistens dauert es einige Minuten, bis ich eine perfekte Masse ohne Klümpchen und ohne trockene Stellen habe.

Die Müslimischung aus der Schüssel auf das Backblech gleiten lassen und mit Hilfe der Gabel oder des Löffels gründlich auf dem Blech verteilen. Das Müsli sollte wirklich bündig auf dem ganzen Blech verteilt sein und gleichmäßig angedrückt werden, so als ob man einen Kuchen glatt streicht.

Das Blech ins untere Drittel des vorgeheizten Ofens einschieben und das Müsli etwa 12-15 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig wird und leicht duftet. Doch jeder Ofen ist anders, fangt deswegen lieber mit 12 Minuten an und lasst das Blech noch etwas im Ofen, wenn euch das Müsli noch nicht goldbraun genug ist.

Das Backblech aus dem Ofen holen und auf ein Kuchengitter stellen. Blech und Müsli vollständig auskühlen lassen. Am Anfang ist das Müsli nämlich noch sehr weich, wenn es direkt aus dem Ofen kommt. Erst wenn es auskühlt wird es fest und knusprig und zu einer Art „Müsliplatte“. Sobald diese vollständig ausgekühlt ist, kann man das Müsli nun in Stücke brechen, mit einem Pfannenwender teilen oder zwischen den Händen in die gewünschte Größe zerreiben.
Danach gleich luftdicht verpacken, am besten in ein Glas oder eine Plastikdose und innerhalb von etwa 1 Monat genießen.

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3 Kommentare

  • Antworten
    _our food stories_
    16. Mai 2014 um 9:24

    mhmm wie lecker!! nichts geht über ein gutes müsli am morgen.
    sieht sehr gut aus!
    liebe grüße
    laura&nora

  • Antworten
    Tonkabohne Sabine
    16. Mai 2014 um 22:01

    Liebe Maja,
    Sieht lecker aus Drin Müsli.
    Ich glaube ich werde mehrere Sorten herstellen, man kann sich gar nicht entscheiden welches besser schmeckt.
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  • Antworten
    Nadine Beckmann
    19. Mai 2014 um 12:13

    Hi Maja,

    hach, man entdeckt doch immer wieder schöne Blogs 🙂 Kannte Deinen noch gar nicht, aber jetzt werde ich mir hier öfter rumtreiben. Ich liebe selbstgemachtes Müsli!

    LG, Nadine

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