Süß

Klein(st)gebäck: Madeleines und Minigugl für Maria

Maria sucht…! Und zwar ihre eigenen Rezepte, von uns umgeändert und nachgemacht.
Anlass ist ihr 2. Bloggeburtstag. Dazu stieg schon eine Woche lang eine tolle Partysause mit genialer Verlosung für alle Leser. Den Abschluss bildet nun das Geburtstagspezial.
Ich bin mal wieder spät dran und hatte im Vorfeld leider auch nicht viel Zeit für was Aufwändiges.
Dabei ist Maria bekannt für ihre großartigen Motivtorten – daran traue ich mich allerdings ohnehin nicht ran, zwei linke Hände und so… Ansonsten ist Maria aber auch generell eher eine Süße und backt hauptsächlich Kuchen, Cupcakes und Kekse. Außerdem hat sie die typisch amerikanische Candybar in Deutschland salonfähig gemacht und präsentiert sie ihrem Freundeskreis zu jeder Gelegenheit.

frisch gebackene, zarte Minigugl und kleine Madeleines mit Vanille

Ich lese Marias Blog von Anfang an mit und obwohl sie so bekannt geworden ist und hunderte von Followern hat, ist sie nicht abgehoben, sondern bleibt ihrem Stil immer treu. Das mag ich und das macht sie mir sympathisch. Sie ist einfach eine von „uns“.

Und auch wenn ich es vorher nicht geschafft habe, reiche ich jetzt noch, am letzten Tag schnell etwas ein. Denn Maria kann nicht nur aufwändig, sondern auch schnell und einfach – Basics und aufgemotzte Grundrezepte kommen bei ihr auch nicht zu kurz.
Beim Stöbern bei ihr, habe ich diese hübschen Madeleines gefunden.
Da ich vor kurzem bei TK Maxx endlich mal eine Silikon-Madeleineform gefunden habe, musste ich das Rezept einfach nachmachen.
Statt Lavendelzucker und Himbeeren habe ich die Madeleines aber abgewandelt, indem ich das Mark von einer halben Vanilleschote in den Teig gegeben habe.
Außerdem habe ich die Butter nicht nur weich werden lassen, sondern schmelzen lassen. Und ich verwende wie immer statt normalem Backpulver Reinweinstein-Backpulver.
Und eine vierte Änderung gab es dann auch noch – meine Silikonform produziert „normal“ große Madeleines, hat aber nur 9 Mulden. Das Rezept ist jedoch für 12-15 große Madeleines ausgelegt. Doch was für Madeleines gut ist, kann ja für Minigugl nicht schlecht sein, oder?
Also habe ich den restlichen Teig in meiner Minigugl-Form gebacken und heraus kam ein zuckersüßes Potpourri an Kleingebäck für die sonntägliche Kaffeetafel oder einen schnellen Happs für zwischendurch.
Das Rezept ist wirklich kinderleicht und blitzschnell zusammengerührt und eignet sich nicht nur für Madeleines, sondern auch für Minigugl. Wenn man die Silikonformen oder Bleche vorher gut mit Butter einfettet, hüpfen die kleinen Köstlichkeiten schon fast von alleine in den Mund.
Genau das Richtige für spontanen Besuch oder spontanes Kuchen-Verlangen.

frische Madeleines und Minigugl mit Vanille auf einem Tellerchen

Feine Madeleines und Minigugl mit Vanille
nach einem Madeleines-Rezept von der Küchenflüsterin
für ca. 12-15 Madeleines oder 20-24 Minigugl – oder einfach beides

2 Eier Größe M
80 g feiner Zucker
ausgekratztes Mark von 1/2 Vanilleschote
85 g Mehl
1 Tl Weinsteinbackpulver
90 g geschmolzene Butter
Puderzucker zum Bestreuen
Butter für die Form

Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die gewünschte Form gut mit weicher Butter einfetten.
Eier, Zucker und Vanillemark dickschaumig aufschlagen. Das klappt mit einem Handmixer oder in der Küchenmaschine am besten.
Mehl und Backpulver vermischen und bei niedriger Geschwindigkeit langsam unter die Eier-Mischung rühren.
Zum Schluss noch die geschmolzene Butter gut unterrühren.
Den Teig gleichmäßig mit Hilfe eines Tee- oder Esslöffels oder eines Spritzbeutels in die vorbereiteten Mulden der Form füllen. Die Form dabei mindestens zu 3/4 füllen und nur einen sehr kleinen Rand freilassen – das Gebäck geht nur ganz leicht auf.
Die Form in die Mitte des Ofens stellen und die Madeleines oder Minigugl etwa 8-11 Minuten lang backen. Dabei gut aufpassen, das Gebäck wird schnell braun. Die größeren Madeleines brauchen etwas länger als die kleineren Minigugl. Das Gebäck ist fertig, wenn es an den Rändern etwas gebräunt ist.
Die Form aus dem Ofen nehmen und die fertigen Madeleines bzw. Gugl direkt auf ein Kuchengitter stellen, um sie etwas auskühlen zu lassen. Lauwarm oder ausgekühlt mit Puderzucker bestreuen und sofort servieren.

Guten Appetit!
Und herzlichen Glückwunsch noch mal zum zweiten Blog-Geburtstag, liebe Maria!

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Ein Kommentar

  • Antworten
    Julia
    15. November 2012 um 22:09

    Sehen die niedlich aus! Ein Haps – und weg sind sie! Besonders hübsch zum Five-O-Clock-Tea…

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