Süß

Tiramisù – Kann denn Genuss Sünde sein?

Aber Tiramisù ist eines der Desserts, die ich mittlerweile im Schlaf zubereiten könnte, weil ich es einfach so gerne mache.
Auch hier ist es allerdings wieder der Fall, dass bei mir kein Alkohol dran kommt, auch wenn das vielleicht gänzlich untypisch ist. (An mein Tiramisù kommt aber auch Sahne…).
Ich mag einfach keinen Alkoholgeschmack (geschweige denn Alkoholaroma, wie zum Beispiel Rumaroma) in meinem Essen, Punkt.
Ausnahme sind da nur gekochte Gerichte, wo selbstverständlich Wein dran gehört, wie Risotto, Schmorgerichte usw.
In mein Tiramisù kommt aber eben genausowenig Alkohol wie in meine Backwaren und es schmeckt auch so einfach nur göttlich!

Tiramisu in einer großen Schüssel, mit Kakao bestäubt
Und so einfach gehts:
2 sehr frische Bio-Eier trennen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen und beiseite stellen, das Eigelb in eine Rührschüssel geben.
Eigelb mit 100 g Puderzucker cremig aufschlagen, dann 500 g Mascarpone gut unterrühren.
4 Tassen starken Espresso kochen, 1 El abnehmen und unter die Mascarponemasse rühren.
200 ml Sahne steif schlagen und zusammen mit dem Eischnee unter die Creme heben und gut vermischen (ich weiß,dass das nicht authentisch ist, mag aber die Lockerheit durch die Sahne in der Creme).
Restlichen Espresso in eine flache Schüssel geben und 200 g Löffelbiskuits kurz darin tränken, dann in einer ersten Lage in eine Auflaufform geben.
Diese Lage mit Creme bedecken, dann eine weitere Schicht Löffelbiskuits daraufgeben und wieder mit Creme abschließen.
Das ganze mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens über Nacht, eher aber länger kalt stellen.
Kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver (ungesüßt) bestäuben.
zwei Gläser mit Tiramisu, als Trifle geschichtet
Sehr hübsch anzusehen ist es, wenn man die Löffelbiskuits mit einem Stößel zerkleinert, direkt mit etwas Espresso mischt und in einem Glas andrückt, mit Creme bedeckt, wieder etwas von der Biskuitmasse daraufgibt und so weiter.
die einzelnen Schichten des Tiramisus

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8 Kommentare

  • Antworten
    Christina
    25. Juni 2011 um 16:25

    Oh toll, das kommt bei mir mal auf die Nachkoch-Liste – weil ich Tiramisu an sich schon mag, aber diese ekelhaften, in Alkohol ersoffenen Böden auf den Tod nicht ausstehen kann. Dann lieber ohne.

    Und das mit dieser Spritz-Diät und den Bodylotions ist doch ein Witz, oder? Wo steht denn das? Muss man sowas nicht verbieten?

  • Antworten
    Maja
    25. Juni 2011 um 17:38

    Ist leider kein Witz, google mal nach hCG-Diät und lies dich in die Foren und Erfahrungsberichte ein – gruselig!

    Dann lieber Tiramisù essen 😉

  • Antworten
    Moni
    25. Juni 2011 um 18:48

    Wow, ist das ein tolles Tiramusu! Dann soll doch Genuss Sünde sein!:-))
    Ich habe vor kurzem eine leichte Erdbeervariante kreiert, dein Vorschlag gefällt mir besonders gut, muss ich unbedingt ausprobieren.
    LG

  • Antworten
    Irène's Leckereien
    25. Juni 2011 um 19:57

    Wow!!
    Allemal eine Sünde wert ;o))
    L G
    Irène

  • Antworten
    Sylvia
    26. Juni 2011 um 20:55

    Also liebe ein paar Kilos mehr als auf die Bodylotion verzichten, oder? Was Tiramisu anbelangt, bin ich wohl eher das Gegenteil von Dir – ich mag einen leichten Alkoholgeschmack. Aber Deine Variante liest sich trotzdem sehr, sehr lecker. Dein Blog gefällt mir übrigends außerordentlich gut, schade dass ich ihn so spät entdeckt habe. Liebe Grüße, Sylvia

  • Antworten
    Frau V
    27. Juni 2011 um 7:40

    …..ich muss mir dringend abgewöhnen, deine Posts vor dem Frühstück zu lesen…….

  • Antworten
    Alex [Chef Hansen]
    19. Juli 2011 um 9:40

    Ich kann erfolgreich vermelden, dass ich mein (Über)gewicht seit der Mittelmeerdiät trotz Foodbloggerparties, exzessivem Grillgenuss und 2mal Tiramisu gehalten habe. Scheiß Diäten… 😉

  • Antworten
    Maja
    19. Juli 2011 um 18:16

    So ist es richtig Alex, weiter so! *anfeuer*

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