Rhabarber-Eis mit Streuseln (ohne Eismaschine)
Cremiges Rhabarber-Eis mit Frischkäse-Basis, frisch gekochtem Rhabarber-Kompott und knusprigen, selbst gebackenen Streuseln. Ohne Ei, ohne Eismaschine.
Gericht Dessert, Eis
Küche modern, Saisonal
Vorbereitungszeit 30 Minuten Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten Minuten
Gefrierzeit 5 Stunden Stunden
Gesamtzeit 6 Stunden Stunden
Portionen 8 Portionen
Für die Streusel:
- 150 g kalte Butter in Stückchen
- 150 g Roh-Rohrzucker alternativ brauner Zucker oder Muscovado-Zucker
- 275 g Weizenmehl Type 405
- 1 Prise Salz
Für das Rhabarber-Kompott:
- 4 gleichmäßig dicke Stangen Rhabarber ca. 500 g
- 100 g Zucker
- 100 ml Wasser
Für die Eisbasis:
- 300 g Doppelrahmfrischkäse
- 150 g Schmand oder Saure Sahne
- 1 Dose gezuckerte Kondensmilch ca. 400 g
Für die Streusel:
Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Alle Zutaten zu einem krümeligen Streuselteig verkneten. Das funktioniert sowohl mit den Händen als auch in der Küchenmaschine.
Die Streusel locker auf das Backblech schichten und gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen etwa 15-20 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun und knusprig sind. Dabei die Streusel nach etwa 10 Minuten gut durchrühren und ggf. etwas auseinander drücken, falls sie zu sehr verlaufen.
Die Streusel vollständig auskühlen lassen und bis zur Verwendung im Eis in einem luftdichten Behälter aufbewahren.
Für das Rhabarber-Kompott:
Den Rhabarber gründlich waschen, aber nicht schälen. Blätter und holzige Enden entfernen. Die Rhabarberstangen in etwa 1-2 cm breite Stücke schneiden und zusammen mit dem Zucker und 100 ml Wasser in einen kleinen Topf geben.
Bei niedriger bis mittlerer Temperatur etwa 15-20 Minuten unter ständigem Rühren sanft köcheln lassen, bis der Rhabarber weich gekocht ist und die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.
Den Kompott vollständig auskühlen lassen, in einen luftdichten Behälter umfüllen und bis zur Verwendung im Eis im Kühlschrank aufbewahren.
Eis schichten und einfrieren:
Eine Plastikdose oder Kastenform (ca. 1 Liter Inhalt) bereitstellen. Wer mag, stellt sie 15 Minuten vorab ins Gefrierfach.
Wer eine Eismaschine hat, kann die Eisbasis nun ca. 45 Minuten in der Maschine halbgefroren aufschlagen. Wer keine hat, verwendet die durchgekühlte Eisbasis direkt.
Etwa ein Drittel der Eisbasis in die Form füllen. Ein Drittel des Rhabarber-Kompotts darauf verteilen, eine Handvoll Streusel darüber krümeln. Zwei weitere Schichten in dieser Reihenfolge einfüllen, mit Rhabarber-Kompott abschließen.
Form mit Folie oder Deckel luftdicht verschließen und ins Gefrierfach stellen. Vorgefrorenes Eis aus der Eismaschine braucht 1-2 Stunden zum Nachfrieren, ungefrorenes Eis 4-5 Stunden, am besten über Nacht.
Vor dem Servieren 10-15 Minuten bei Raumtemperaturantauen lassen. Mit einem Eisportionierer in Kugeln abnehmen, dadurch entstehtdie typische Marmorierung. Mit den restlichen Streuseln bestreut servieren.
- Schmand statt Saurer Sahne macht das Eis cremiger und weniger frostig.
- Die Streusel halten sich luftdicht aufbewahrt mehrere Tage knusprig. Im Eis selbst weichen sie über die Tage leicht auf, das ist normal.
- Frischer Rhabarber ist wichtig, TK-Rhabarber zieht zu viel Wasser und macht das Kompott zu flüssig.
- Wer keine gezuckerte Kondensmilch findet, kann ersatzweise auch Sahne mit Zucker steif schlagen und unterheben. Das Ergebnis ist dann aber eher ein Semifreddo als ein klassisches Eis.
- Variationen: Vanille, Holunderblütensirup oder fein geriebener Ingwer im Kompott. Erdbeeren oder Beeren-Mix als Kompott-Alternative.