Herzhaft

Meatballs oder auch Hackfleischbällchen aus dem Ofen

Rezept für selbst gemachte Meatballs – Hackfleischbällchen aus dem Ofen | Grundrezept für Hackbällchen, die sich einfrieren und vielseitig einsetzen lassen | moeyskitchen.com #hackfleischbällchen #hackbällchen #meatballs #hackfleisch #rezepte #foodblogger #ofenrezepte #grundrezepte

Es gibt so Dinge, die muss ich einfach im Haus haben. Zum Beispiel Bio-Eier. Mindestens 10! Kaffee! Ohne geht es nicht. TK-Erbsen liegen auch immer bereit, damit kann man so unglaublich viel machen. Oder aber selbst gemachte, oberleckere Hackfleischbällchen oder neudeutsch: Meatballs. Diese kleinen Fleischbällchen schlummern vorgegart im Gefrierschrank und warten nur darauf sich zu einem leckeren Pastagericht zu gesellen oder auf einem total angesagten Hackfleischbällchen-Sandwich, also Meatball Sub zu landen.

Hackfleischbällchen sind so ein wunderbares Basis-Rezept, das man prima einfrieren und nach Bedarf entnehmen kann. Ganz ohne Convenience-Produkte oder Billigfleisch. Gutes Hackfleisch gibt es beim Metzger des Vertrauens, am besten direkt vom Landmetzger oder noch besser aus dem Biobetrieb. Frisch gewolft hat es zwischen 20-30% Fett und ist ein echter Geschmacksbringer für eine Vielzahl von Gerichten, von Spaghetti und Tomatensauce über Suppen bis hin zu Sandwiches.

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Besonders schön an den Meatballs ist, dass man sie prima vorbereiten und einfrieren kann, sofern man wirklich frisch gewolftes Fleisch verwendet und keine TK-Ware. Aufwärmen ist dann kein Problem und man hat immer was im Froster parat. Ab mit den Meatballs in eine Dose und bei Bedarf einfach entnehmen. Dann auftauen lassen und in Tomatensauce, Suppe o.ä. aufwärmen, fertig. Perfekt für die schnelle Feierabendküche.

Ich bevorzuge die Variante aus dem Backofen – keine klassischen Frikadellen, die flach gedrückt, in Mehl gewendet und dann gebraten werden, sondern luftig-leichte Fleischbällchen, die im Ofen gegart werden. Keine Brutzelei, keine starken Gerüche, keine Fettspritzer. Die Semmelbrösel mache ich immer frisch selber aus altbackenen Brötchen oder kaufe Panko, also japanisches Paniermehl. Petersilie, Parmesan, Tomatenmark und Senf geben den tollen würzigen Geschmack und so sind die kleinen Hackfleischbällchen ganz vielseitig einsetzbar!

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Hackfleischbällchen aus dem Ofen

für ca. 30 Meatballs

Zutaten

  • 75 g Semmelbrösel
  • 200 ml Milch
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 500 g Schweinehackfleisch
  • 2 Eier
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 EL Senf
  • 2-3 EL frisch geriebener Parmesan
  • 1 TL Tomatenmark
  • feines Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung

1

Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

2

Die Milch in eine Schüssel geben und die Semmelbrösel darin etwa 20-30 Minuten einweichen, bis sie aufgequollen sind.

3

Das frisch gewolfte Hackfleisch in eine große Schüssel geben. Die Eier kurz verquirlen und dann zum Fleisch geben.

4

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, mit zum Fleisch geben. Die Petersilienblättchen von den Stängeln zupfen, fein hacken und ebenfalls in die Schüssel geben.

5

Die Semmelbröselmischung und den Senf zum Fleisch geben und alles mit geriebenem Parmesan, Tomatenmark, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Mischung jetzt kurz mit den Händen oder einem Kochlöffel vermengen. Es soll alles vermischt sein, die Fleischmasse sollte aber locker und luftig bleiben und keinesfalls zu lange geknetet oder gerührt werden.

6

Das Fleisch nun mit einem Eisportionierer oder zwei Esslöffeln zu gleichmäßigen, lockeren Kugeln formen und nebeneinander aufs Backblech setzen.

7

Im vorgeheizten Ofen je nach Größe etwa 20-25 Minuten backen, bis die Hackbällchen leicht bräunen und durchgegart sind.

8

Entweder sofort verwenden und zum Beispiel mit Pasta und frischer Tomatensauce servieren oder vollständig auskühlen lassen, dann einfrieren und nach Bedarf verwenden.

Hinweise

Wer es noch etwas würziger mag, kann die Hackfleischbällchen auch gleich wenn sie heiß aus dem Ofen kommen noch mit etwas weiterem frisch geriebenen Parmesan bestreuen. Lecker!

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14 Kommentare

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    Arthurs Tochter
    26. August 2016 um 8:50

    So eine gute Idee, die Bällchen auf Vorrat einzufrieren! Ich habe nur Sorge, dass ich nie so viel machen kann, dass überhaupt jemals welche zum Einfrieren übrig bleiben 🙂 🙂 🙂

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      Maja
      29. August 2016 um 19:49

      Hihi, das denke ich auch immer. Aber ich mache auch schon mal mehrere Bleche hintereinander. Dann klappt das sogar 😉

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    Anita
    26. August 2016 um 9:29

    Mensch, manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht! Wie genial. Denn immer dann, wenn ich Lust auf Hackbällchen habe, ist garantiert kein guter Fleischer in der Nähe… und rohes Hack einfrieren ist nicht so ganz mein Ding. Danke für das tolle Rezept. 🙂

    Viele liebe Grüße
    Anita ★

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      Maja
      29. August 2016 um 19:50

      Jaaaa, das ist total simpel und genial! Und wenn man mal Zeit und Muße hat, macht man einfach ganz viele auf einmal und hat so immer was zu Hause 😉

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    Christina
    26. August 2016 um 13:44

    Ah, super Idee! Mich nervt an Frikadellen und Co. nämlich der Geruch und die Spritzerei so sehr…

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      Maja
      29. August 2016 um 19:50

      Das mag ich tatsächlich auch nicht so. Deswegen brate ich auch nicht so gern und hab keine Fritteuse 😉

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    Caro
    2. Februar 2017 um 22:22

    Heute ausprobiert! Einfach super genial Maja. Einen Teil gab es heute mit Tomatensoße, Dinkel und bunten Salat und der Rest ist nun im Gefrierschrank für die Wochenbettzeit wenn der Mann an den Herd muss :-). 1000 Dank

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      Maja
      5. Februar 2017 um 21:27

      Das hört sich super an! Dir alles Gute 🙂
      Liebe Grüße
      Maja

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    Barbara
    23. Februar 2017 um 14:10

    Mir ist eben noch eingefallen, dass mir eine Freundin mal irgendwann per Email geschrieben hat, wie sie ihre Hackbällchen macht. Und tatsächlich habe ich die Mail gefunden. Sie hat geschrieben, dass sie bei ihr nur dann ganz fest und rund bleiben, wenn sie vorher die Hackmasse zu einer richtig homogenen Masse gemischt hat. Nicht mit der Gabel, sondern besser mit Löffel oder Hand, so dass die krümelige Struktur ganz weg ist.
    Kann sein, dass das mein Fehler war, denn ich mische immer mit der Gabel und die Krümelstruktur vom Hack ist bei mir immer noch zu erkennen.

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      Maja
      23. Februar 2017 um 20:20

      Dann werden die Hackbällchen allerdings auch total kompakt und das möchte ich gerade nicht. Ich möchte schön luftige und saftige Hackbällchen und dafür darf man sie nicht zu lange verrühren 😉

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    Björn Chemnitz
    5. Dezember 2018 um 22:21

    Ich hätte da mal 2 Fragen.

    Meine Schwiegermutter sagte immer, dass man Hackfleischbällchen immer in der Pfanne braten soll, nicht im Backofen backen. Allerdings habe ich das Braten der Bällchen in der Pfanne gehasst. Zum einen wegen der vielen Bratspritzer, die bis zu 2 Meter weit fliegen. Zum anderen lösen sich beim Braten immer ein paar von den Zwiebelstückchen von den Bällchen, diese werden dann beim Braten irgendwann schwarz und ich muss diese jedesmal aus dem Bratöl aus der Pfanne rausfischen, bevor ich weitere Bällchen zum Braten in die Pfanne geben kann.
    Gibt es da beim Zubereiten im Backofen keine Nachteile gegenüber dem Braten in der Pfanne? Ist das Fleisch nach den 25 Minuten definitiv nicht mehr roh?

    Zweite Sache die mich immer nervt: Wenn ich das Hackfleisch mit den anderen Zutaten in einer Schüssel mit den Händen vermische, muss ich danach erstmal 10 Minuten meine Hände mit der Handbürste reinigen, weil das fettige Zeug so schwer von der Haut abgeht. Hast du da einen Tipp für mich? Wenn ich nur mit einem Kochlöffel vermenge, dann hab ich Angst, dass manche Teile vom Hackfleisch nichts von Zwiebel und Gewürzen abbekommen. Eventuell mit Knethaken vermengen?

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      Maja
      11. Dezember 2018 um 19:33

      Hallo Björn,
      im Grunde hast du dir die Fragen schon selbst beantwortet 😉
      Beim Backen im Ofen hat man nicht diese Sauerei und alles gart schön gleichmäßig. Wenn du dir unsicher bist, kannst du ein Bällchen auch direkt anschneiden und gucken, ob es gar ist und zur Not noch mal 5 Minuten länger im Ofen lassen. Klar, sie werden nicht rundherum so knusprig wie in der Pfanne, aber ich finde es eine tolle Alternative zum Braten in der Pfanne.
      Und das mit dem Brät verstehe ich sehr gut. Hier sollte man es aber nicht übertreiben, sonst werden die Bällchen zu kompakt und bleiben nicht schön locker. Da würde ich sehr empfehlen einfach Einmal-Handschuhe zu tragen, die lebensmittelecht sind. Gibt es mittlerweile im Supermarkt oder in der Drogerie.
      Viele Grüße
      Maja

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    Björn Chemnitz
    25. Dezember 2018 um 5:29

    Hallo Maja,
    Danke!!! Es hat geklappt 🙂 Nach etwa 20-25 Minuten (bei ca. 220 Grad Ober-/Unterhitze) waren meine Hackfleischbällchen komplett durchgegart und von allen Seiten knusprig – werde ich jetzt immer so machen: nie wieder Bratspritzer und angebranntes Fleisch und Zwiebeln in der Pfanne 🙂
    Für die Hände hab ich mir fürs Erste ein paar von den kostenlosen Einmalhandschuhen genommen, die im Supermarkt bei den Backwaren ausliegen 🙂 hat perfekt geklappt, Hände waren nach dem Vermischen der Zutaten immer noch komplett sauber 😉

    PS: Kleiner Tipp zum Ausprobieren: Zusätzlich zu deinen oben genannten Zutaten: 3-4 TL Gemüsebrühe-Pulver von Maggi (ohne diesem Gemüsebrühe-Pulver schmeckten meine Bällchen nur halb so gut), 2-3 EL Ketchup und evtl. noch 3-4 EL Sojasauce – schmeckt mega lecker.
    Liebe Grüße,
    Björn

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      Maja
      1. Januar 2019 um 21:52

      Hey Björn,
      das freut mich sehr, dass es so gut geklappt hat und schmeckt.
      Aber Ketchup und Gemüsebrühe-Pulver mit Geschmacksverstärkern würde ich nicht an meine frischen und selbst gemachten Hackbällchen geben 😉 Das unterscheidet sie ja gerade von fertigen Produkten. Lieber noch frische oder getrocknete Kräuter und etwas scharfen Senf mit dran geben!
      Viele Grüße
      Maja

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