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Jambalaya mit Wurst, Huhn und Garnelen

Sonntag, 27. Januar 2013

Ich weiß nicht, ob ich schon mal davon berichtet habe, aber ich bin ein ziemlicher Serien-Junkie.
Während mich das normale Fernsehprogramm bis auf den sonntäglichen Tatort recht kalt lässt, komme ich an kaum einer spannenden amerikanischen Serie vorbei. Am Liebsten sind mir dabei noch Showtime- und HBO-Serien.
Und so bin ich vor einiger Zeit aufgrund einer Empfehlung bei der hierzulande eher unbekannten Serie "Treme" gelandet.
Treme spielt im gleichnamigen Stadtteil Tremé in New Orleans in der Zeit nach Hurrikan Katrina.
Dabei geht es hauptsächlich um die Personen vor Ort, ihre Musik, ihre Küche, ihren Mardi Gras und ihre alltäglichen Probleme mit dem Wiederaufbau.
Das Schöne ist, dass vor allem das Lebensgefühl in Form von Blechblasmusik und Jazz sowie der typischen Louisiana-Küche vermittelt wird.
Ich kann die Serie nur jedem empfehlen, der Interesse an der amerikanischen Südstaatenkultur hat.

Durch das Gucken der Serie habe ich mich auch vermehrt für eben diese typische Südstaatenküche in Louisiana interessiert. Diese ist geprägt von der der Cajun-Küche, einer eher einfachen und regionalen Küche der französischstämmigen Einwanderer und der kreolischen Küche, die darauf aufbauend noch mehr klassische französische Einflüsse mit einbringt. Die typischsten Gerichte sind dabei Gumbo und Jambalaya.
Hauptzutaten sind dabei die so genannten "Holy Trinity": Zwiebeln, grüne Paprika und Staudensellerie.



Und da geht es auch schon mit mangelnder Authentizität bei mir los: ich bin kein großer Fan von grüner Paprika und Staudensellerie akzeptiere ich maximal ganz fein gehackt mit Möhren und Zwiebeln in der Bolognese.
Deswegen handelt es sich bei meiner Jambalaya-Version um eine etwas veränderte Version.
Wer es jedoch ganz klassisch zubereiten möchte, ersetzt meine rote Paprika durch grüne und gibt einfach zusammen mit der Paprika noch 2-3 fein gewürfelte Selleriestangen mit ins Jambalaya.

Ein weiteres Problem stellt die klassische Jambalaya-Wurst für mich dar: dabei handelt es sich um eine so genannte Andouille-Wurst, die hauptsächlich aus Innereien besteht. Ich weiß nicht mal, ob man diese französische Wurst bei uns problemlos erhält, zudem ist sie mir zu grobstückig.
Stattdessen kann man sie ganz gut, wenn auch nicht authentisch, mit Chorizo oder Chorizo-Bratwurst ersetzen. Ich habe letztere verwendet, weil sie dem Original noch irgendwie am Ähnlichsten war. Möglicherweise passt aber auch eine ganz normale grobe Bratwurst gut in diesen Eintopf.

Klassischer Bestandteil sind außerdem Garnelen oder Scampi (Kaisergranaten). Ich persönlich mag Meeresfrüchte außer Muscheln nicht sehr gerne. Man kann sie aber immerhin wunderbar auf seinem Teller finden und abgeben. Darüber hat mein Mann sich dann sehr gefreut. Ich habe bereits vorgepulte Bio-Garnelen verwendet.

Insgesamt gefällt mir die Zubereitung eines Jambalayas ausgesprochen gut und ich kann es mir auch prima als Grundlage für weitere Reis-Eintopf-Gerichte vorstellen.



Jambalaya mit Wurst, Huhn und Garnelen
für 4 Portionen

1 Hähnchenbrustfilet, ohne Haut und Knochen (ca. 150 g)
2 Chorizo-Bratwürste oder grobe Bratwürste oder alternativ etwa 150 g Chorizo-Wurst am Stück
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 rote (oder authentisch: grüne) Paprikaschote
nach Geschmack: 2-3 Selleriestangen
2 Tomaten
1 Bund Frühlingszwiebeln
1/2 Bund glatte Petersilie
1 El Butter
2 El Tomatenmark
650 ml Hühnerbrühe
250 g Langkornreis
Saft von 1/2 Zitrone
16-20 vorbereitete (und falls tiefgefroren, bereits aufgetaute) Garnelen oder Scampis, ohne Schale und bereits entdarmt
Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Braten
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Chiliflocken, (geräuchertes) Paprikapulver
1 Lorbeerblatt, getrockneter Thymian, getrockneter Oregano


Jambalaya benötigt einiges an Vorbereitungszeit zum Schneiden, Hacken und Würfeln der ganzen Zutatenkomponenten. Die Zubereitung an sich geht wirklich schnell, man muss jedoch ein bisschen Zeit für die Vorbereitung einplanen und kocht das Gericht besser beim ersten Mal an einem entspannten Wochenende.

Zunächst wird das benötigte Huhn vorbereitet, gewaschen und mit Küchenpapier trocken getupft. Überschüssiges Fett und Sehnen von dem Filet wegschneiden und alles in mundgerechte, jedoch nicht zu kleine Stücke würfeln.
In eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, etwas Chili und Paprikapulver nach Geschmack bestreuen und alles gut vermischen.
Die Schüssel gut verschließen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Die Chorizo-Bratwürste in Scheiben schneiden und ebenfalls bis zur Verwendung kalt stellen.

Jetzt geht das große Schnippeln des Gemüses los:
Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein würfeln und zusammen in einer Schüssel bereitstellen.
Die Paprika gut waschen, halbieren, von Kernen und Scheidewänden befreien und würfeln. Beiseite stellen.
Wer Sellerie mag und verwenden möchte: die Stangen gut putzen und in feine Würfel schneiden, zur Paprika geben.
Die Tomaten ebenfalls waschen, halbieren, den grünen Strunk herausschneiden und ebenfalls würfeln, in eine separate Schüssel geben.
Die Wurzeln der Frühlingszwiebeln abschneiden, die äußerste Schicht entfernen, gut waschen und sowohl die hellen als auch dunklen Teile der Zwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die Petersilie waschen, trocken schütteln und nicht zu fein hacken. Ebenfalls beiseite stellen.


Außer einem ausreichend großen Bräter wird nicht mehr zur Zubereitung benötigt.
Etwas Raps- oder Sonnenblumenöl in den Bräter geben und diesen auf hohe Temperatur erhitzen.
Zuerst werden die Wurstscheiben hineingegeben und rundherum knusprig braun angebraten, insgesamt etwa 5 Minuten lang. Mit einem Schöpflöffel hinausholen und wieder in eine ausreichend große Schüssel geben.
Im verbliebenen Öl nun die Hühnchenbrustwürfel rundherum gut anbraten. Sie müssen nicht durchgaren, dürfen von außen aber schon leicht bräunen. Ebenfalls herausnehmen und zu den Wurstscheiben geben.

Die Butter in den Topf geben und im restlichen Bratöl schmelzen lassen, dann die gehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen dazugeben und leicht glasig anbraten. 
Paprika (und optional: Sellerie) dazugeben und mit anbraten, danach die Hälfte der vorbereiteten Frühlingszwiebeln.
Nun das Lorbeerblatt, etwas Thymian und Oregano und das Tomatenmark dazugeben und alles anschwitzen. Zuletzt die gewürfelten Tomaten dazugeben.


Jetzt die Hühnerbrühe angießen und die ganze Mischung aufkochen lassen. 
Den Reis dazugeben und gut unterrühren. 
Wurstscheiben und Hühnchenstücke wieder in den Topf geben, alles gut durchrühren, den Deckel aufsetzen und die Temperatur reduzieren. 
Bei mittlerer Hitze nun 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

Danach den Deckel abnehmen, die restlichen Frühlingszwiebeln (bis auf ein paar Ringe zum Garnieren), die gehackte Petersilie (bis auf 1-2 Tl zum Garnieren), den Zitronensaft und die Garnelen unterrühren.
Den Topf vom Herd ziehen und mit dem Deckel wieder gut verschließen. 
Die Mischung einfach nochmal 15 Minuten stehen und ziehen lassen. Die Garnelen garen wunderbar in der Resthitze und werden dadurch auf den Punkt gar.

Nach den 15 Minuten noch mal alles gut durchrühren, das Jambalaya auf Teller verteilen und mit den restlichen Frühlingszwiebeln und der restlichen Petersilie bestreut sofort servieren.


Das alles liest sich sicher sehr aufwändig, im Grunde ist das Gericht neben der ganzen Schnippelei jedoch schnell gemacht und wirklich unkompliziert in der Zubereitung.

Saftige Haselnuss-Schnitten mit Frischkäse-Topping

Sonntag, 20. Januar 2013

Zu meinen "Vorsätzen" für dieses Jahr gehört ganz klar die Optimierung meiner Vorratshaltung.
Seit ich in der Stadt wohne, habe ich keinen Abstellraum mehr und somit auch keinen Platz mehr für  umfangreiche Vorräte.
Um genau zu sein, stehen mir noch 2 breite Auszugsschubladen zur Verfügung. Eine fürs Kochen, eine fürs Backen, man muss ja fair bleiben.
Und so habe ich mich letzten Sonntag mit Stift und Schreibblock daran gemacht meine Vorräte durchzugehen. Und ich war überrascht, was sich da so findet!
Knapp 5 kg Pasta verschiedenster Variationen schlummerten in der Schublade. Damit könnte ich problemlos einen Abend lang ein italienisches Restaurant versorgen.
Und mein Walnussvorrat in der Backschublade stammt vermutlich von einer  Tagesernte in ganz Kalifornien...

Dabei fallen einem natürlich auch Sachen in die Hände, die das Mindeshaltbarkeitsdatum überschritten haben oder zumindest gefährlich nah daran kratzen.
In diesem Fall bin ich über einige Tütchen mit gemahlenen Haselnusskernen gestolpert, deren MHD im Dezember lag, 2012 wohlgemerkt.
Gerade bei trockenen oder eben konservierten Lebensmitteln gebe ich nicht viel auf dieses vermeintliche "Ablaufdatum". Nur bei Nüssen muss ich es auch nicht übertreiben, da diese einfach schnell ranzig und bitter werden können.

Also gab es hier Resteverwertung vom Feinsten - in Form von saftigen Nussschnitten!

Man benötigt für den Kuchen und das Topping jeweils nur drei Zutaten und backt im Grunde einen Haselnussmakronen-Kuchen. Getoppt wird das ganze dann noch mit einem leckeren Frischkäse-Frosting.
Geht super schnell und einfach und schmeckt ziemlich lecker!



Haselnuss-Schnitten mit Frischkäse-Topping
für eine etwa 25 x 25 cm (Brownie-)Backform, ca. 16 Stücke

Für den Kuchenteig:
5 Eier Größe M
250 g Puderzucker, gesiebt
400 g gemahlene Haselnusskerne
etwas weiche Butter für die Form

Für das Frischkäse-Topping:
150 g Doppelrahmfrischkäse, zimmerwarm
50 g weiche Butter
100 g Puderzucker, gesiebt

Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine quadratische oder rechteckige Backform (z.B. Brownie-Backform) mit etwas weicher Butter gut einfetten.

Für den Teig die Eier zusammen mit dem Puderzucker einige Minuten lang bei höchster Stufe in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer dickschaumig aufschlagen, bis sich der Puderzucker aufgelöst hat und eine dickliche, helle Creme entsteht.

Die gemahlenen Haselnüsse dazu geben und ebenfalls sehr gründlich unterrühren.

Den Teig in die vorbereitete Form geben und im unteren Drittel des Ofens etwa 30 Minuten backen, bis der Kuchen auf Druck nur noch leicht nachgibt und schön gebräunt ist.
Sollte der Kuchen zu stark bräunen, sollte man ihn nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie abdecken.

Die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting zuerst den Frischkäse mit der Butter mit einem Schneebesen vorsichtig glatt rühren. Beides soll gut vermischt sein, aber nicht zu kräftig gerührt werden, damit die entstehende Creme nicht zu flüssig wird oder ausflockt.
Dann den Puderzucker dazugeben und auch nur kurz unterrühren, bis alles vermischt ist.




Das Frosting auf den ausgekühlten Kuchen geben und gleichmäßig verstreichen, dann mit einem Messer vorsichtig in etwa 16 Stücke schneiden.
Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Die Schnitten lassen sich prima luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren.



Mexico meets Italy: Mexikanische Lasagne

Mittwoch, 16. Januar 2013

Viele Grüße aus dem Winter-Wonderland!
Äh nein, ihr habt schon richtig gesehen - Köln als Ortsangabe stimmt schon.
Der Winter hat auch hier mal wieder Einzug gehalten. Schnee im Januar, echt verrückt!
Das denken sich wohl zumindest die Autofahrer, die gerade dafür sorgen, dass ich vom Kölner Norden in den Kölner Süden 1 Stunde brauche.
Ich jedenfalls mag den Schnee sehr gerne, kann endlich meine molligwarmen Winterschuhe schnüren und hatte heute in der Mittagspause auch in dicken  Mantel, Wollmütze, Schal und Handschuhe gepackt einen wunderbaren Schneespaziergang im Park. Das lässt den Ärger vergessen. Und nein, ich nörgel nicht, ich mag den Winter!

Die Weihnachtsgans bei knapp 15 °C war auch im letzten Jahr etwas seltsam, aber nun ist es wieder Zeit für deftige Schmorgerichte, dampfende Eintöpfe und leckere Aufläufe.

Da passte auch das Thema unseren 1. Forenkochtags am 13. Januar ganz wunderbar: Lasagne!
Ihr habt noch nichts vom Forenkochtag gehört? Das ist ein neues Event im Hüttenhilfe-Forum! Einmal im Monat wird ein Wochenende auserkoren und ein Gericht oder eine Zubereitungsart bestimmt und möglichst viele Forenmitglieder lassen sich dazu etwas einfallen. So kommt eine wirklich nette und umfangreiche Sammlung zum Thema zusammen. Und in diesem Fall drehte sich alles um das Thema Lasagne.

Was dabei rausgekommen ist, sieht man zum Beispiel direkt unter dem Link oben oder hier bei teilnehmenden Bloggerkollegen:
Lasagne ohne Backen - leicht, frisch, anders von ...like a piece of New York Cheesecake...
Kürbislasagne von Kleiner Kuriositätenladen
Kürbis-Kichererbsen-Lasagne von birgonia
Spinat-Rote Beete-Kürbis Lasagne von Bengelchen's Chaosleben

Ich mag Lasagne und eine meiner Lieblingslasagnen habe ich hier auch schon mal verbloggt:
Mangold-Lasagne

In amerikanischen Blogs bin ich in letzter Zeit immer wieder über "Mexican Lasagna" gestolpert und fand die Idee großartig! Ich liebe mexikanische Aromen, warum also nicht mit Pasta kombinieren?
Also habe ich mir meine eigene mexikanische Lasagne zusammengebastelt und bin davon sehr begeistert. Sie lässt sich auch sehr gut vorbereiten und wieder aufbacken - mir hat sie am nächsten Tag sogar noch besser geschmeckt.

Die Nudelblätter habe ich nach meinem Standardpastarezept selber gemacht (man braucht auch nur Mehl oder Grieß und Eier), da das dank Pastaaufsatz wirklich schnell und unkompliziert geht und soviel besser als gekaufte Pasta schmeckt. 
Wer jedoch keine Nudelmaschine hat oder wem der Aufwand für ein schnelles Abendessen zu groß ist, der kann natürlich auch gekaufte Lasagneplatten verwenden.




Mexikanische Lasagne
für 6 Portionen

Für den Pastateig:
100 g Hartweizengrieß
100 g Mehl Typ 405
2 Eier Größe L

Für die Lasagne:
2 El Raps- oder Sonnenblumenöl
400 g Rinderhackfleisch
1 Bund Frühlingszwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
1 Dose Maiskörner
1 Dose Kidneybohnen
3 Dosen Tomatenstücke in Tomatensaft
200 g Saure Sahne, Schmand oder Crème fraîche
150 g geriebener Käse, zum Beispiel Gouda und Mozzarella
2 Kugeln Mozzarella
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
edelsüßes Paprikapulver, Chiliflocken und/oder Tabasco
frischer Koriander, fein gehackt


Zunächst den Teig für die Lasagneplatten vorbereiten.
Dazu einfach Grieß, Mehl und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken des Mixers bzw. der Küchenmaschine oder mit den Händen zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Der Teig darf nicht zu trocken sein, soll aber auch nicht kleben. Bei mir klappt die Zubereitung innerhalb von wenigen Minuten problemlos in der Küchenmaschine.
Die fertige Teigkugel in Frischhaltefolie einschlagen und bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für die Lasagne vorbereiten.
Das Öl in einem ausreichend großen Topf stark erhitzen, dann das Hackfleisch hineingeben und rundherum gut anbraten.
Die Frühlingszwiebeln gut putzen, die Wurzeln entfernen und den weißen und hellgrünen Teil in dünne Ringe schneiden.
Die Temperatur zurückschalten, die Frühlingszwiebeln zum Hackfleisch geben und alles zusammen weitergaren.
Den Knoblauch schälen und dazu pressen.
Mais und Kidneybohnen in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich abspülen, abtropfen lassen, dann zum Hackfleisch geben.
Die Mischung mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili oder Tabasco würzen und etwas auskühlen lassen. Wer den Geschmack von Koriander mag, kann zu dieser Mischung schon 1-2 Tl frisch gehackte Korianderblättchen geben.

Die Dosentomaten in eine Schüssel geben, große Stücke etwas zerdrücken und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

In einem sehr großen Topf etwa 4 Liter Wasser zum Kochen bringen und 4 Tl Salz hinzugeben.
Den Nudelteig teilen und jede Hälfte nun nach kneten, ausrollen und langsam steigernder Auswalz-Stärke wie gewohnt zu einer langen Bahn mit der Nudelmaschine auswalzen.
Die Teigbahn in Lasagneplatten schneiden und immer zwei bis drei dieser Stücke gleichzeitig im kochenden Salzwasser etwa 2 Minuten garen. Danach auf einem absolut sauberen und fusselfreien Geschirrtuch abtropfen lassen.

Den Boden einer großen und ausreichend hohen Lasagneform (hier: 26 x 34 x 10 cm) mit Tomaten bedecken. Eine erste Schicht Lasagneblätter darauf verteilen. Nun etwas Hackfleischmischung darüber geben, wieder etwas von den Tomaten darauf verteilen, einige Kleckse Saure Sahne darüber geben und alles mit etwas von dem geriebenen Käse bestreuen. Erneut eine Schicht Lasagneplatten darauf geben, wieder Hackfleisch, Tomaten, Saure Sahne und Käse, bis alles verbraucht ist. Die letzte Schicht sollte aus einer Lage Lasagneblätter und Saurer Sahne bestehen.
Die Mozzarella-Kugeln in Scheiben schneiden und zum Schluss gleichmäßig auf der Lasagne verteilen.

Die Backform mit Alufolie abdecken und in den vorgeheizten Ofen schieben. Auf der mittleren Schiene abgedeckt etwa 40-45 Minuten backen. Danach die Alufolie vorsichtig entfernen, den Grill zuschalten oder die Auflaufform ins obere Ofendrittel stellen und weitere 5-10 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.
Vor dem Anschneiden und Servieren noch 15 Minuten ruhen lassen.
Je nach Geschmack mit Koriander bestreut servieren.

Sonntagsfrühstück: Quitten-Scones mit Ahornsirup und Mandeln

Sonntag, 13. Januar 2013

Ich bin ein absoluter Fan von Scones als Bestandteil eines tollen Sonntagsfrühstücks.
Sie sind blitzschnell gemacht, man braucht kaum Vorbereitungs- oder Abkühlzeit, sie sind nicht lange im Ofen - einfach perfekt. So hat man auch an faulen Sonntagen etwas frisch gebackenes auf dem Frühstückstisch, ohne schon Stunden vorher aufgestanden zu sein.

Die Quittensaison ist jetzt zwar leider schon vorbei, allerdings war der Winter ja bisher so mild, dass man die ein oder andere Quitte noch entdecken kann. Bei trockener und kühler Lagerung halten sich die Früchte auch problemlos 1-2 Monate.
Kaum hatte ich die Frucht für mich entdeckt, ist auch schon wieder alles vorbei... Ich habe mich bisher nie an Quitten getraut, gab es doch immer so viele Horror-Stories über mühsames Schälen und Kochen. Ist aber alles halb so wild - Quitten sind ein ganz köstliches, oft unterschätztes Obst. Ich habe diese köstlichen Scones schon vor über einem Monat gebacken, als ich frische Quitten auf dem Markt gekauft habe, kam bisher aber leider nicht dazu sie zu verbloggen.

Auf der Suche nach eher außergewöhnlichen Rezepten mit Quitten, bei denen die Früchte nicht zu Gelee oder Quittenbrot verarbeitet werden, bin ich vor einiger Zeit über ein sehr spannendes Rezept bei milas-deli. gestolpert.
Die Kombination aus Quitte und Ahornsirup klingt unglaublich lecker - und dann auch noch in einem Scone verpackt, perfekt!

Bei Scones verlasse ich mich auf mein Standardrezept - das geht wirklich so schnell und einfach und das Ergebnis haut mich jedes Mal aus den Socken, weil von Konsistenz bis Geschmack einfach alles passt.
In diesem verlinkten Rezept habe ich zwar noch Blaubeeren verwendet, allerdings gibt es eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Herstellung. Und die ist wirklich kinderleicht!
Da ich noch Mandelstifte vorrätig hatte, habe ich mich für diese statt der Haselnüsse entschieden.



Quitten-Scones mit Ahornsirup und Mandeln

für 8 Scones

Für die Quittenstücke:
2 mittelgroße Quitten
1 Tl Butter
50 ml Ahornsirup
1 El Zucker

Für die Scones:
350 g Mehl
50 g Zucker
2,5 Tl Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
90 g kalte Butter in Flöckchen
1 Ei
150 ml Sahne

50 ml Ahornsirup
50 g gestiftelte Mandeln
1 El brauner Zucker zum Bestreuen
Mehl für die Arbeitsfläche



Die Quitten in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen und etwa 15 Minuten ruhen lassen, danach aus dem Wasser nehmen und noch etwas stehen lassen. Dadurch lassen sich die Früchte wesentlich einfacher schälen und schneiden.

Die etwas ausgekühlten Früchte nun schälen, vierteln, entkernen und nur das Fruchtfleisch in etwa 0,5 x 0,5 cm große Stücke schneiden.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Ahornsirup und Zucker hineingeben und alles leicht karamellisieren lassen. Die Quittenstückchen in den Topf geben und bei niedriger Temperatur etwa 5 Minuten karamellisieren und weichdünsten. Danach wieder etwas auskühlen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen und den Teig vorbereiten:

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
Die Butterflöckchen darauf geben und mit einem Pastry Cutter, einem Messer oder den Fingerspitzen in die Mehlmischung einarbeiten. Es sollte eine krümelige Konsistenz entstehen.

In einer kleineren Schüssel das Ei kurz mit dem Schneebesen verquirlen. Die Sahne und den restlichen Ahornsirup gut untermixen.

Die Sahnemischung, die Quittenstücke samt Flüssigkeit und die Mandeln in die große Schüssel geben und alles mit einem Holzlöffel kurz und kräftig verrühren. Nicht zu lange rühren, sondern nur so lange, bis das Mehl grob untergearbeitet ist.

Den Teig aus der Schüssel auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen und vorsichtig mit den Händen zu einem etwa 2-3 cm hohen Kreis formen.

Jetzt wie einen Kuchen mit einem Messer in 8 gleichgroße Tortenstücke teilen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die einzelnen Teigstücke versetzt nebeneinander, mit ausreichend Abstand zueinander auf das Backblech setzen.



Etwa 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen backen, bis die Scones goldbraun sind. 
Vom Blech nehmen und bis zum Servieren auf einem Kuchengitter einige Minuten auskühlen lassen.


Die Scones schmecken hervorragend mit Butter und Konfitüre oder Marmelade, aber auch mit Clotted Cream oder Crème fraîche serviert. Man kann sie aber auch ganz "pur" zum Kaffee oder Tee genießen.

Am besten schmecken sie frisch gebacken. Oder aber man friert sie nach dem Auskühlen gleich ein und backt sie dann vor dem Servieren aufgetaut noch mal frisch auf.


Saftiger Schokoladen-Maronen-Kuchen nach Sir Paul McCartney

Mittwoch, 9. Januar 2013

Schon nach dem ersten Arbeitstag in diesem Jahr habe ich gemerkt, dass ich nur mit Rosenkohl-Salat in diesem Jahr nicht weiterkomme. 
Zum Glück habe ich bei meinen kulinarischen Jahresvorsätzen nicht geschrieben, dass ich keinen Kuchen mehr backen möchte oder nichts Süßes mehr essen will.

Und so ein leckerer Kuchen fürs Büro beruhigt ja nicht nur das eigene Gemüt, sondern wirkt auch sehr stimmungsaufhellend und besänftigend auf die Kollegen.
Dieser köstliche Kuchen entlockte jedenfalls eine Menge "Oooohhhs" und "Mmmhhhhmms".

Schon seit einiger Zeit habe ich überlegt, wie ich Maronen gut in eine süße Umgebung einbetten kann. Die Maronensuppe aus dem (mittlerweile) vorletzten Jahr war schon so lecker und seitdem wollte ich immer gerne etwas anderes mit Maronen ausprobieren. 
Zur Saison kaufe ich immer gerne vorgegarte und geschälte, einvakuumierte Maronen aus Frankreich (Achtung, viele dieser Packungen kommen mittlerweile aus China!). 
Maronenpüree oder -creme habe ich hier bisher noch nicht im normalen Supermarkt entdecken können. Diese Form der vorbereiteten Maronen findet sich ja häufiger in Süßspeisen. 
Allerdings ist das auch gar nicht nötig - man kann sich die Maronencreme für diesen Kuchen ganz einfach und schnell selber herstellen und nach eigenem Geschmack kreieren.

Bei meiner Internetrecherche für einen leckeren Kuchen mit Maronen bin ich ausgerechnet auf der Frauenseite einer irischen Tageszeitung gelandet und dort über das Rezept für einen Chocolate and chestnut cake gestolpert. 
Und angeblich stammt das Rezept von Sir Paul McCartney himself!
Ich hab ihm jedenfalls etwas reingepfuscht und das Originalrezept etwas umgewandelt...

Der Kuchen kommt ganz ohne Mehl aus. Entsprechend erinnert er an Schokoladentrüffel und müsste wohl eigentlich Schokotrüffel-Maronen-Kuchen heißen. Er ist jedenfalls nicht nur unglaublich saftig und hat ein ganz tolles Nussaroma, gleichzeitig ist er kaum süß, sondern eher leicht bitter und herb. Für alle Fans von dunkler Schokolade ein Muss! 
Meinem Mann ist er zu "schokoladig" und bitter, die Kollegen haben aber umso beherzter zugegriffen, so dass das Küchlein ratzfatz aufgegessen war.
Er wird zwar nur in einer 20cm-Springform gebacken, allerdings ist er so mächtig und reichhaltig, dass man ihn auch nur in winzige Stückchen zerteilen muss. So war für alle genug da.



Schokoladen-Maronen-Kuchen
für eine 20cm-Springform

Für das Maronenpüree:
200 g vorgekochte, geschälte Maronen aus Frankreich (Vakuumbeutel)
100 ml Vollmilch
50 g Zucker
Mark von 1 ausgekratzten Vanilleschote

Für den Kuchen:
150 g gute dunkle Schokolade, gehackt (hier: Guanaja 70% von Valrhona)
100 g Butter
3 Eier Größe L
100 g Zucker
weiche Butter für die Form
Kakaopulver zum Ausstreuen der Form und Bestäuben des Kuchens (hier: Valrhona)


Zunächst das Maronenpüree herstellen:
Dafür alle Zutaten zusammen in einen kleinen Topf geben, aufkochen und etwa 5 min köcheln lassen, bis die Maronen weich sind.
Danach etwas auskühlen lassen und dann in einem Foodprozessor/Blender oder mit dem Pürierstab pürieren. Wer keine Stückchen im Kuchen möchte, püriert die Masse sehr fein, ich habe sie jedoch etwas gröber gelassen, um es etwas "kerniger" zu haben.
Die fertige feste Creme auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit die Schokolade hacken (wenn nötig) und zusammen mit der Butter in einem Simmertopf oder über dem Wasserbad schmelzen. Dabei immer gut durchrühren.
Zur Seite stellen und etwas auskühlen lassen.


Den Ofen nun auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine Springform mit 20 cm Durchmesser am Boden mit Backpapier auslegen und verschließen. Den Boden und die Ränder der Form gründlich mit Butter einfetten und etwas Kakaopulver hineingeben. Durch Schütteln und Drehen der Form alles gleichmäßig verteilen, bis alles von dem Kakao bedeckt ist. Den Rest vorsichtig herausklopfen.

Die Eier mit dem Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührer einige Minuten auf höchster Stufe zu einer hellen, dicklichen Creme aufschlagen. Das Maronenpüree dazugeben und alles erneut gründlich vermixen. Nun die Butter mit der Schokolade dazugeben und alles erneut gründlich unterrühren.

Den Teig in die Form gießen und den Kuchen auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 20 bis 25 Minuten backen. Der Teig soll nicht zu trocken werden, der Kuchen soll stattdessen schön saftig und weich bleiben.
Lieber etwas zu früh als zu spät aus dem Ofen nehmen.

Den Kuchen für 15 bis 20 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, danach aus der Form nehmen und entweder noch lauwarm mit Vanilleeis, Schlagsahne oder Crème fraîche servieren.
Oder aber auf dem Kuchengitter vollständig erkalten lassen.


Vor dem Servieren mit etwas Kakaopulver, durch ein Sieb gestreut, bestäuben.
Der Kuchen hält sich luftdicht verpackt problemlos ein paar Tage im Kühlschrank.
Mir hat er nach einer Nacht im Kühlschrank am besten geschmeckt.



Mein großer Kochbuch-Jahresrückblick 2012

Sonntag, 6. Januar 2013

Jetzt ist das neue Jahr schon 6 Tage alt, da wird es doch langsam mal Zeit für einen letzten Rückblick auf das vergangene Jahr 2012.
Ich hoffe ihr seid noch nicht jahresrückblickmüde - aber keine Sorge, hier geht es nicht um Statistiken und Zahlen, sondern nur um mein Kochbuchjahr.
Wer also Kochbücher genauso gerne mag wie ich, findet hier vielleicht ein paar tolle neue Anregungen.

Nicht selten habe ich schon erwähnt, dass ich vielleicht ein ganz klitzekleinesbisschen kochbuchverrückt bin und Kochbücher leidenschaftlich gerne lese und sammel.
Hier habe ich im vorletzten Jahr bereits darüber berichtet:
Jahresrückblick 2011

Gut, dafür habe ich nicht wirklich viele Kochbücher, so um die 250 dürften es mittlerweile sein. Allerdings sind da weder Grabbeltischbücher für ein paar Euro dabei (die ich systematisch aussortiert habe) noch Bücher, die älter als ein paar Jahre sind. Es gibt gerade mal eine Handvoll Schätzchen, die älter als 10 Jahre sind.
Über diese Bücher habe ich erst vor kurzem hier ausführlich berichtet:
English Muffins von 1951 - ein wirklich altes Schätzchen

Ansonsten würde ich sagen, dass meine Sammlung eher modern ist.
Ich mag nachwievor die großen Publikumsverlage wie Gräfe und Unzer oder Dorling Kindersley (und nein, ich habe [leider... ;-)] nachwievor keine Kooperation mit diesen Verlagen - alle Bücher sind selber gekauft/getauscht/geschenkt worden), habe aber auch einige Bücher von kleineren oder (noch) unbekannteren Verlagen.
Und englischsprachige Kochbücher machen auch einen nicht gerade unerheblichen Teil meiner Sammlung aus.

Der Vergleich zwischen meinem Bücherregal aus dem letzten Jahr und meinem diesjährigen Bücherregal ist allerdings schon enorm.

Mal abgesehen davon, dass mein Regal jetzt anders und woanders steht, platzt es mittlerweile aus allen Nähten. Hatte ich 2011 noch große Lücken im Schrank, kriege ich jetzt schon nicht mehr alle Bücher darin unter.

Mein "Bücherregal" sind zwei 2 x 4 Ikea Expedit-Regale. Standen sie im letzten Jahr noch aufrecht im Esszimmer, bilden sie jetzt eine Art Sideboard in meinem gefühlt 17 Meter langen Flur (10 Meter sind es bestimmt).


Das schöne daran: Neben den ganzen Büchern im Regal, liegen vor allem viele Bücher auf dem Regal. Es gibt nichts schöneres für mich, als durch den Flur zu flanieren und mal eben die oben liegenden Kochbücher durchzublättern.
Kochbücher sind für mich keine reinen Ansammlungen von Rezepten - vielmehr sind es Bildbände, Kunstwerke, Ideengeber und wunderschöne Inspirationen zum Nachkochen. Ich schlage nicht bloß nach, ich lese und gucke wirklich.


Bücherregal Dezember 2012





Rückblick: Bücherregal Dezember 2011




Da ich mir nicht aufschreibe, wann ich mir welches Buch angeschafft habe, muss ich sagen, dass ich ein bisschen den Überblick verloren habe. Aber nur ein bisschen.


Nach der Londoner Buchmesse im April und der Frankfurter Buchmesse im Oktober habe ich ja auch schon berichtet und ein paar der Neuzugänge gezeigt:
Zurück mit neuem Lesefutter und Rhabarber-Cupcakes
Frankfurter Buchmesse 2012, Blogger- und Forentreffen

Jetzt versuche ich mal zusammen zu fassen, was in diesem Jahr so alles neu bei mir eingezogen ist, allerdings ist das eine Menge. Um genau zu sein, sind es über 50 Kochbücher *hüstel*

Deswegen beschränke ich mich auf eine Auswahl von "nur" 40 Kochbüchern samt Bild, Bewertung von 0 bis 5 Sternen und einem Satz dazu.

Ich gebe auch jeweils direkt einen Amazon-Link für weitere Infos und für einen möglichen direkten Kauf dazu. Alle diese Links sind Affiliate-Links, d.h. wenn ihr ein Buch über den Link kaufen würdet, würde ich eine kleine Provision von Amazon bekommen, die ich mir dann wiederum irgendwann in einen Gutschein umwandeln lassen kann, um neue Kochbücher zu kaufen. Damit würdet ihr dafür sorgen, dass es mit Sicherheit auch im kommenden Jahr zu einem umfangreichen Jahresrückblick kommt *nochmalhüstel* - es soll sich aber natürlich keiner verpflichtet fühlen meine Kochbuchsucht mit zu unterstützen...

Meine Wunschliste ist aber noch lang und auch in diesem Jahr wird es mit Sicherheit einige Neuzugänge geben - auch wenn ich noch nicht weiß wohin mit all diesen Büchern.

Weitere Fragen zu den Büchern beantworte ich natürlich gerne.
Umfangreiche Rezensionen würden hier jedoch einfach den Rahmen sprengen.


Deutschsprachige Bücher, alphabetisch




Abraham, Bérengère
Rübe und Quitte
100 Rezepte für alte Obst- und Gemüsesorten
****



Amazon-Link:
Bérengère Abraham: Rübe und Quitte - 100 Rezepte für alte Obst- und Gemüsesorten

Ein tolles Kochbuch mit großartigen Bildern und spannenden Rezepten zu außergewöhnlichen oder fast ausgestorbenen Gemüsesorten.




Armbrust, Bernd
Brot
****



Amazon-Link:
Bernd Armbrust: Brot

Über ein Jahr stand es auf meiner Wunschliste, 2012 habe ich es endlich gekauft. Ein tolles, umfassendes Buch rund ums Brotbacken.




Britton Bauer, Jeni
Das beste Eis der Welt
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Jeni Britton Bauer: Das beste Eis der Welt

Jede Menge Eisrezepte mit teilweise eher ungewöhnlichen Kreationen. Im kommenden Sommer werde ich einiges daraus ausprobieren.




Casparek-Türkkan, Erika
Casparek, Petra
Alles hausgemacht
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Casparek: Alles hausgemacht

Grundkochbuch rund ums Einmachen, Haltbarmachen und Selbermachen. Mit netten Ideen, teilweise aber recht altbacken von Rezepten und Bildern her.




Dusy, Tanja
Vegetarisch kochen 
Für jeden Tag
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Tanja Dusy: Vegetarisch kochen - Für jeden Tag

Als großer Tanja Dusy-Fan habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Einfache und schnelle vegetarische Rezepte mit gewohnt schönen Bildern.




Galmiche, Daniel
Das Brasserie-Kochbuch
Klassiker der französischen Küche
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Daniel Galmiche: Das Brasserie-Kochbuch - Klassiker der französischen Küche

Ein wunderbares, sehr persönliches Kochbuch rund um die französische Küche. Eines meiner Highlights des Jahres.




Gerlach, Hans
Slow Cooking
Kochen mit Zeit, Lust und Liebe
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Hans Gerlach: Slow Cooking

Hier habe ich irrtümlich etwas anderes erwartet, nämlich in erster Linie Gerichte aus dem Topf, zum Beispiel Schmorgerichte und Eintöpfe. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Sammlung verschiedenster Rezepte, wie Brot, Suppen, Pastagerichte usw. Mir sind die meisten Sachen zu speziell oder für mich uninteressant.




Gugetzer, Gabriele
Teatime
80 Köstlichkeiten für die schönste Stunde des Tages
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Gabriele Gugetzer: Teatime - 80 Köstlichkeiten für die schönste Stunde des Tages

Nette, sehr britische Ideen, jedoch eher "altbacken" und kein Vergleich zu "Vintage Tea Party" unten.




Hay, Donna
Jahreszeiten
200 Rezepte - schnell und unkompliziert
***



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Donna Hay: Jahreszeiten - 200 Rezepte - schnell und unkompliziert

Nicht mein Lieblingsbuch von Donna Hay. Die Fotos sind zwar nett, die Rezepte reizen mich allerdings weniger im Vergleich zu den anderen Büchern.




Hay, Donna
Meine Kochschule
180 Rezepte, die sicher gelingen
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Donna Hay: Meine Kochschule - 180 Rezepte, die sicher gelingen

Einfache und außergewöhnliche Grundrezepte mit schönen Bildern. Typisch Donna Hay von den Rezepten und Zutaten her.




Hay, Donna
Schnell, frisch, einfach
160 schnelle Rezepte, frische Aromen und einfache Gerichte für jeden Tag
****



Amazon-Link:
Donna Hay: schnell, frisch, einfach - 160 schnelle Rezepte, frische Aromen und einfache Gerichte für jeden Tag

Das Buch habe ich mir nach Ausstrahlung der gleichnamigen Koch-Serie bei glitz* gekauft. Tolle schnelle Feierabendküche!




Hay, Donna
Simple Dinners
140 neue Rezepte, Tipps und Tricks für die schnelle Küche
*****



Amazon-Link:
Donna Hay: simple dinners - 140 neue Rezepte, Tipps und Tricks für die schnelle Küche

Für dieses Buch habe ich eine ausführliche Rezension geschrieben, die bald bei den Hüttenhilfe-Kochbüchern erscheinen wird.
Eines meiner Highlights 2012!




Khoo, Rachel
Paris in meiner Küche
120 fabelhafte Rezepte für jeden Tag
***



Amazon-Link:
Rachel Khoo: Paris in meiner Küche - 120 fabelhafte Rezepte für jeden Tag

Idee und Aufmachung finde ich ganz nett. Da ich jedoch schon 5 oder 6 andere Bücher mit französischer Küche habe, ist das hier nicht wirklich neu und auch nicht unbedingt mein Favorit.




Klein, Daniela
Klitzekleine Glücklichmacher
Die besten Rezepte meines Food-Blogs
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Danilea Klein: Klitzekleine Glücklichmacher - Die besten Rezepte meines Food-Blogs

Ich verfolge Danis Blog schon länger und habe mir ihr erstes Buch direkt in Frankfurt auf der Buchmesse signieren lassen. Tolles authentisches Buch mit süßen Rezepten.




Lhomme, Valèrie
Rezepte aus dem Obstgarten
130 kreative Rezepte süß und salzig
***



Amazon-Link:
Valèrie Lhomme: Rezepte aus dem Obstgarten - 130 kreative Rezepte süß und salzig

Wunderschöne Fotos und insgesamt ein handlicher und nett anzusehender Bildband.
Viele der Rezepte sind mir aber zu ausgefallen oder gefallen mir einfach von der Idee her nicht.




Mälzer, Tim
Greenbox
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Tim Mälzer: Greenbox

Tolles Layout, sehr ansprechende Gestaltung und ein paar nette Rezepte sind auch mit drin. Ich hatte allerdings bei dem ganzen Hype darum irgendwie etwas mehr erwartet.




Malouf, Tarek
Süße Sünden
Cupcakes, Cheesecakes, Pies und Co.
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Tarek Malouf: Süße Sünden - Cupcakes, Cheesecakes, Pies und Co. - Die besten Rezepte aus der Londoner Kultbäckerei

Ein Muss für alle Fans von süßem amerikanischen und englischen Gebäck. Layout und Fotos sind nicht immer mein Geschmack, die Auswahl der Rezepte gefällt mir aber ganz gut.




McKenna, Clodagh
Die Küchenfee
Unwiderstehliche Rezepte für jede Gelegenheit
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Amazon-Link:
Clodagh McKenna: Die Küchenfee - Unwiderstehliche Rezepte für jede Gelegenheit

Das Buch wirkt für mich wie ein Best of aus verschiedenen anderen Büchern. Alles schon mal da gewesen, alles schon bekannt, keine wirklich neuen Ideen in Rezepten und Layout. Schade.




Neubauer, Andreas
DAS KOCHBUCH
400 Rezepte für jeden Tag
*****



Amazon-Link:
Andreas Neubauer: Das Kochbuch - 400 Rezepte für jeden Tag

Für mich DER Geheimtipp des Jahres. Von außen eher unscheinbar überzeugt es innen mit einer Fülle von genialen und kreativen Gerichten und wunderschönen Fotos. Ich habe schon einiges daraus nachgekocht und werde das Buch im kommenden Jahr noch ausführlich rezensieren.




Oliver, Jamie
Jamies 15-Minuten-Küche
Blitzschnell, gesund und superlecker
****



Amazon-Link:
Jamie Oliver: Jamies 15-Minuten-Küche - Blitzschnell, gesund und superlecker

Eines der besten Jamie Bücher der letzten Jahre. Wirklich tolle und schnelle Ideen, spricht mich sehr an!




Ottolenghi, Yotam
Das Kochbuch
mediterran - orientalisch - raffiniert
****



Amazon-Link:
Yotam Ottolenghi: Das Kochbuch - mediterran * orientalisch * raffiniert

Ich habe eine ausführliche Rezension zu diesem Buch für die Hüttenhilfe geschrieben:
Kochbücher ► Grundkochbücher • Orientalische Küche - Ottolenghi: Das Kochbuch
Und außerdem auch schon hier im Blog darüber berichtet:
Hüttenhilfe-Kochbuch-Rezensionen: Ottolenghi - Das Kochbuch




Proebst, Margit
Kartoffel und Knolle
100 köstliche Hauptspeisen und Beilagen
****



Amazon-Link:
Margit Proebst: Kartoffel und Knolle - 100 köstliche Hauptspeisen und Beilagen

Ein wunderschönes Buch aus dem Christian Verlag mit tollen Ideen für Herbst- und Wintergemüse.




Rüther, Manuela
Linsen und Bohnen
Die 100 besten Rezepte für Hülsenfrüchte
****



Amazon-Link:
Manuela Rüther: Linsen und Bohnen - Die 100 besten Rezepte für Hülsenfrüchte

Ein weiteres tolles Buch aus dem Christian-Verlag. Schöne Bilder und abwechslungsreiche Rezepte für Hülsenfrüchte.




Schinharl, Cornelia
ITALIEN
Küche und Kultur
***



Amazon-Link:
Cornelia Schinharl: Italien - Küche und Kultur

Nettes, umfangreiches Standardwerk rund um die italienische Küche.




Tzschirner, Hubertus
Sous-Vide
Der leichte Einstieg in die sanfte Gartechnik
****



Amazon-Link:
Hubertus Tzschirner: Sous-Vide - Der leichte Einstieg in die sanfte Gartechnik

Ein spannendes Thema. Bisher konnte ich noch nichts ausprobieren, bin aber sehr begeistert vom Layout, der Rezeptauswahl und den schönen Fotos.




Weber, Anne-Katrin
Schlimm, Sabine
Backschätze
Rezepte für die Seele
****



Amazon-Link:
Weber/Schlimm: Backschätze - Rezepte für die Seele

Wahres Soulfood: Kindheitserinnerungen und Kuchenklassiker.




Westermann, Jan-Peter
Kochen - Die neue digitale Schule
****



Amazon-Link:
Jan-Peter Westermann: Kochen - Die neue digitale Schule

Das Buch habe ich erst vor kurzem unaufgefordert vom Verlag geschickt bekommen und bin recht angetan. Ein wunderbar aktualisiertes Grundkochbuch mit Standardrezepten. Die QR-Codes habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.






Englischsprachige Bücher, alphabetisch




Adoree, Angel
The Vintage Teaparty Book
*****



Amazon-Link:
Angel Adoree: The Vintage Tea Party Book

Ich habe dieses Buch im April in einer Londoner Buchhandlung entdeckt und mich sofort verliebt!
Bei der Hüttenhilfe gibt es dazu eine ausführliche Rezension, der ich mich nur anschließen kann: Kochbücher ► Kochbücher für bestimmte Anlässe ► Vintage Tea Party/

Das Buch gibt es mittlerweile auch auf Deutsch, hier der Amazon-Link:
Angel Adoree: Vintage Tea Party - So gelingt die perfekte Tea Party




Arnold, Hugo
The Wagamama Cookbook
****



Amazon-Link:
Hugo Arnold: The Wagamama Cookbook

Habe ich mir dieses Jahr in London gekauft, nachdem ich dort bei Wagamama essen war. Leider habe ich bisher noch nie daraus gekocht, nehme es mir aber für nächstes Jahr vor.




Cairns, Fiona
The Birthday Cake Book
***



Amazon-Link:
Fiona Cairns: The Birthday Cake Book

Hübsches Buch einer bekannten englischen Kuchenbäckerin (von ihr war Williams und Kates Hochzeitstorte) mit teilweise außergewöhnlichen Ideen für Geburtstagskuchen.




Child, Julia
Mastering the Art of French Cooking
Vol. 1
*****



Amazon-Link:
Julia Child: Mastering the Art of French Cooking, Vol.1

Ein Klassiker!
Ein wirklich großartiges Buch, in dem ich wahnsinnig gerne lese.




Denton, Jennifer and Jason
Simple Italian Sandwiches
Recipes from America's Favorite Panini Bar
****



Amazon-Link:
Jennifer and Jason Denton: Simple Italian Sandwiches - Recipes from America's Favorite Panini Bar

Dieses Buch habe ich mir frisch zu meinem neuen Kontaktgrill gekauft. Es ist zwar wenig bebildert, enthält aber tolle Basics für Brotbeläge und klassische Panini-Rezepte.




Dimbleby, Josceline
Marvellous Meals with Mince
****



Amazon-Link:
Josceline Dimbleby: Marvellous Meals with Mince

Ich liebe Hackfleisch und dieses kleine Büchlein bietet tolle Anregungen für abwechslungsreiche Hackfleischgerichte von Schwein, Rind, Kalb, Geflügel und Wild.




English, Ashley
A Year of Pies
A Seasonal Tour of Home Baked Pies
*****



Amazon-Link:
Ashley English: A Year of Pies - A Seasonal Tour of Home Baked Pies

Ein USA-Urlaubsmitbringsel mit ganz wunderbaren Pie-Rezepten samt Gastbeiträgen bekannter Blogger.




Malouf, Tarek
The Hummingbird Bakery Cookbook
****



Amazon-Link:
Tarek Malouf: The Hummingbird Bakery Cookbook

Ein tolles Buch mit lauter köstlichem englisch-amerikanischem Süßkram. Genau mein Geschmack, lediglich Bilder und Layout sind nicht unbedingt meins.




Miles, Hannah
mini cakes and other bite-size treats
****



Amazon-Link:
Hannah Miles: Mini Cakes and Other Bite-Size Treats

Ganz tolle Ideen für kleine süße Küchlein, Petit Fours usw.




Ramsay, Gordon
Gordon Ramsay's World Kitchen
***


Amazon-Link:
Gordon Ramsay: Gordon Ramsay's World Kitchen

Nettes Sammelsurium einer "Rund um die Welt"-Küche mit ein paar schönen Ideen und einige klassischen Rezepten.




Roots, Levi
Sweet
Irresistible Dessert and Drinks, Cakes and Bakes
***



Amazon-Link:
Levi Roots: Sweet - Over 100 Fabulocious Recipes for Irresistible Desserts and Drinks, Cakes and Bakes

Nettes, lockeres Buch mit teils klassischen, teils außergewöhnlichen Ideen. Mir in weiten Teilen doch zu exotisch.




Ryland Peters and Small (Hrsg.)
Summer Days and Balmy Nights
Simple Summer Food from Sun-Drenched Shores 
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Amazon-Link:
Summer Days and Balmy Nights - Simple Summer Food from Sun-Drenched Shores

Sehr schönes Sammelsurium aus mediterranen Sommergerichten. Hauptsächlich klassische, südeuropäische Gerichte, immer in sehr ansprechender Kulisse fotografiert.




Swift, Martha
Thomas, Lisa
The Primrose Bakery Book
*****



Amazon-Link:
Martha Swift and Lisa Thomas: The Primrose Bakery Book

Ein Mitbringsel aus London und bis heute mein Lieblingsbuch zum Thema amerikanisches und englisches Gebäck in Form von Muffins, Cupcakes, Cheesecakes, Pies usw. Sehr persönlich und nett gestaltet, mit tollen Rezepten und leckeren Ideen!
 

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