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Post aus meiner Küche: Very Berry!

Freitag, 29. Juni 2012

Diese Woche ist es wieder soweit: Hunderte von Paketen von Koch- und Backwütigen werden quer durch Deutschland und Europa geschickt.
Der Inhalt: Alles, was mit Beeren zu tun hat.

Anlass ist die zweite Aktion von den Post aus meiner Küche-Mädels.
Nach der Schokolade im April, steht nun die Beere im Vordergrund und das passende Motto dazu lautet: Very Berry!

Beim ersten Mal konnte ich aus Zeitgründen leider nicht teilnehmen, dieses Mal war ich aber dabei.
Ich bekam eine ganz liebe Tauschpartnerin zugeteilt, mit der ich mich vorab ein bisschen über Vorlieben und Geschmäcker ausgetauscht habe.
Und dann ging es los: stundenlanges Kochbuchwälzen, im Internet stöbern, nach Tipps und Ideen gucken.
Leider wurden dann auch wieder einige Pläne über den Haufen geworfen, weil es bei mir einfach noch keine frischen heimischen Johannis- und Brombeeren gab (jetzt, ein paar Tage später gab es diese dann aber selbstverständlich an meinem kleinen Obst- und Gemüsestand...).
Dennoch konnte ich mich vor lauter Ideen einfach nicht entschieden und habe deswegen insgesamt 6 verschiedene Kleinigkeiten zusammengeklöppelt. Die Hauptrolle spielen bei mir Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren und Cranberries.

Und, seid ihr neugierig?
Hier ist sie also, die Post aus meiner Küche, die zum Glück am Mittwoch gut bei meiner lieben Tauschpartnerin angekommen ist, obwohl die Post mein Paket erst mal 26 Stunden in Köln stehen lassen hat...

Ich habe stundenlang gebastelt und gewerkelt, gekocht und gebacken, gefalzt und geklebt, geschrieben und getaped, eingepackt und wieder ausgepackt und war dann letztendlich ganz zufrieden mit meinem Werk.

Neben einer Karte mit einem persönlichen Gruß an meine Tauschpartnerin (und dem entzückenden "Post aus meiner Küche"-Logo), habe ich noch einen Umschlag dazugelegt, in dem ich die Rezepte für die einzelnen Leckereien gesammelt habe. Dazu habe ich die schöne Vorlage verwendet, die man genau wie das Logo bei Post aus meiner Küche herunterladen kann.


Los ging es mit meiner absoluten Lieblings-Konfitürre: Erdbeer-Vanille. Man braucht nur wenige Zutaten, aber sie schmeckt einfach fantastisch.
Ich habe schon einen ganzen Vorrat mit meiner momentanen Lieblingserdbeersorte Lambada und einem Haufen Bourbon-Vanillestangen eingekocht und eingelagert.


Konfitüre war aber nicht das einzige, was ich aus Erdbeeren gemacht habe.
Nachdem ich mir in Hamburg gefriertrocknete Erdbeeren gekauft hatte (für die ich nachwievor keine Quelle in Köln aufgetan habe...), war das endlich DIE Gelegenheit mal leckere Erdbeer-Crispie-Schokolade zu machen.
Ich habe mich für eine Kombination aus weißer Schokolade mit Erdbeerstückchen und Reis-Crispies entschieden.
Ich war ziemlich begeistert über meinen ersten Schokoladen-Versuch und konnte auch endlich mal meine kleinen Schokoformen einweihen.



Ich wollte außerdem nicht nur Süßkram produzieren, sondern auch etwas Herzhaftes machen.
Stephs Himbeersalz, von dem ich von ihr auch schon etwas bekommen habe, kam mir deswegen gerade recht. Und da in Hamburg nicht nur getrocknete Erdbeerstückchen sondern auch Himbeeren in die Einkaufstasche gehüpft sind, konnte ich das leckere Himbeersalz jetzt auch zu Hause nachmachen.

Eigentlich wollte ich dann noch einen Cassis-Balsamico herstellen, doch mangels reifer Johannisbeeren war das leider nicht möglich. Deswegen habe ich mich einfach mal in meine Küche gestellt und losexperimentiert und schließlich einen köstlichen Blaubeer-Balsamico gezaubert. Die Idee kam mir relativ spontan und von dem Ergebnis war ich schlichtweg begeistert. Ich hatte an dem Herstellungs-Abend kein Abendessen, sondern habe einfach nur Baguette in mein Lieblingsolivenöl samt Blaubeer-Balsamico getunkt. Auch zu Blattsalaten und Ziegenkäse passt er ganz hervorragend und auch die Farbe ist ein Traum. Ich empfehle unbedingt das Nachmachen - aber achtet auf die Qualität und verwendet einen guten echten Aceto Balsamico und Waldheidelbeeren, die eine viel schönere Farbe abgeben als diese Kulturheidelbeeren.

Als weiteres Blaubeer-Rezept habe ich mich für den Blaubeer-Zucker aus Nicole Stichs Geschenkideen aus der Küche entschieden. Das Buch ist eine wahre Fundgrube an tollen Ideen!

Der Zucker hat eine irre Farbe und nimmt interessante Eigenschaften an, wenn man ihn auf Eis oder andere Desserts streut: er knistert leicht und wird fest, so wie Zucker auf Crema Catalan. Insgesamt sehr spannend und auch mal eine nicht alltägliche Idee!





Last but not least wollte ich natürlich auch noch etwas backen.
Wobei ich den Part eigentlich am schwersten fand. Was kann man gut verschicken, ohne dass es schnell schimmelt oder steinhart wird?
Meine Wahl fiel schließlich auf Cranberry-Biscotti mit Pistazien und weißer Schokolade, nachdem ich bei Petra von Chili und Ciabatta ein traumhaftes Rezept gefunden hatte, das sie schon vor Jaaaahren mal verbloggt hat.
Dieses habe ich übernommen und nur geringfügig abgewandelt und bin von dem Ergebnis sehr begeistert.



Von meinem Paket bin ich auch sehr begeistert und habe es am gleichen Tag erhalten.
Drin waren Himbeeressig (wollte ich schon immer mal selber machen), Erdbeerlimes (dito), Himbeer-Cookies (super lecker), Himbeer-Friands mit Mohn (auch total lecker und saftig) und die nach eigener Aussage beste Erdbeermarmelade der Welt (habe ich noch nicht getestet, hehe). Dazu ein nettes Rezeptheft mit total schönen persönlichen Anmerkungen, ein paar lieben Grüßen und sogar einem Foto.

Ich bin schlichtweg begeistert von dieser Runde und hatte wahnsinniges Glück mit dem Losen. Alles ist auf beiden Seiten gut und sicher angekommen und wir haben beide den Geschmack des jeweils anderen getroffen.

Vielen Dank an Clara, Jeanny und Rike für das Ins-Leben-rufen der "Post aus meiner Küche". Eine wirklich tolle Aktion!

Spargelsalat mit Ziegenkäse und karamellisierten Balsamico-Zwiebeln

Sonntag, 24. Juni 2012

Pünktlich zum Johannistag komme ich noch mal mit einem letzten Spargelrezept um die Ecke.
Und das ist auch wirklich das leckerste Rezept, was ich während der diesjährigen Saison gemacht habe!
Ich habe das Rezept in der LECKER-Ausgabe vom Mai 2012 gefunden und hielt es zuerst für ganz schön unscheinbar. Jetzt kann ich aber behaupten: das täuscht. Das Rezept ist schlicht und einfach genial und offenbart eine grandiose Geschmacksvielfalt.
Und dass Spargel mit Ziegenkäse ganz hervorragend harmoniert, habe ich ja schon bei meinem Flammkuchen mit weißem Spargel, Ziegenkäse, Tomaten und Rucola bemerkt.

Ich sage deswegen einfach mal: merkt euch das Rezept schon mal vor und freut euch auf die Spargelsaison 2013!



Spargelsalat mit Ziegenkäse und karamellisierten Balsamico-Zwiebeln
für 2 Portionen

10 Stangen weißer Spargel
10 Stangen grüner Spargel
50 g Walnusskerne
2 rote Zwiebeln
75 ml Aceto balsamico
100 g junge Salatblätter
150 g milder Ziegenfrischkäse
Zucker
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Aceto Balsamico


Den weißen Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und die Stangen schräg in etwa 2-3 cm große Stücke schneiden.
Den grünen Spargel nur putzen, evtl. im unteren Drittel schälen bzw. die Enden abschneiden und ebenfalls in schräge Stücke schneiden.
In einem großen Topf Wasser mit etwas Salz und Zucker zum Kochen bringen. Den weißen Spargel etwa 10 min lang kochen. Nach 5 Minuten der Kochzeit den grünen Spargel dazugeben.
Den Spargel in einem Durchschlag abtropfen und auskühlen lassen.

Die Walnusskerne in grobe Stücke hacken, dann in einer beschichteten Pfanne in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht duften.
Die Zwiebeln schälen und fein würfeln, dann zu den Nüssen geben und mit anbraten.
1 El Zucker darüber streuen und alles unter ständigem Rühren etwas karamellisieren lassen. Den Balsamico darübergießen, die Mischung aufkochen und dann bei niedriger Hitze ein paar Minuten einkochen lassen, bis die Mischung andickt. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann abkühlen lassen.

Den Salat waschen und trocken schleudern und auf zwei tiefe Teller verteilen.
Die Spargelstangen darauf geben.
Ein Dressing aus 2 El Balsamico, 1 El Olivenöl, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker anrühren und über Salat und Spargel träufeln.
Die karamelisierten Zwiebeln gleichmäßig darüber verteilen. Zum Schluss mit einem Teelöffel kleine Stücke vom Frischkäse abnehmen und über dem Salat verteilen.
Sofort servieren.

Grundsätzlich ist der Salat vegetarisch auch schon super lecker - bei uns gab es aber fürs Auge und zum Knabbern noch mit Parmaschinken umwickelte Grissini dazu.

Zum Abschluss der Saison: Rhabarber-Käsetarte

Montag, 18. Juni 2012

Ich bin untröstlich! Mein heißgeliebter Rhabarber verabschiedet sich so langsam aber sicher vom Marktstand... Die Saison geht zu Ende. Bis nächstes Jahr, oh du tolle rote Stange!
Ich werde den Rhabarber noch mehr vermissen als Spargel. Dem widme ich aber auch noch einen eigenen diesjährigen Abschiedspost samt tollem Rezept.
Ich werde meinen Gemüsestand in den nächsten Tagen noch Rhabarberleerkaufen, um zumindest noch ein bisschen was einzumachen. Die Weck-Gläser stehen bereit.

Als Kind verhasst, habe ich den Rhabarber in den letzten Jahren schätzen und lieben gelernt.
Rhabarberschorle ist mein Lieblings-Sommergetränk, Erdbeer-Rhabarber-Marmelade eine meiner liebsten Marmeladensorten und Christinas Rhabarberketchup ist einfach nur der Oberkracher schlechthin, auch für Leute wie mich, die eigentlich keinen Ketchup mögen.
Rhabarbertarte geht eigentlich immer, und um mal ein bisschen Abwechslung auf den Tisch zu bringen, habe ich jetzt noch eine Rhabarber-Käsetarte gebacken. Unglaublich lecker! Sputet euch, wenn ihr auch noch eine backen wollt.

Die Anregung für das Rezept habe ich in der Sweet Dreams-Ausgabe von März gefunden, da wird eine Käsetarte mit Schichtkäse gebacken. Das ist ja nicht so meins, aber die Form gefiel mir gut und so habe ich ein bisschen dran herum geschraubt und herausgekommen ist dann das:


Rhabarber-Käsetarte
für ein kleines Blech oder eine Auflaufform mit ca. 30 x 20 cm

Für den Teig:
250 g Mehl
75 g Zucker125 g kalte Butter in Stückchen
1 Ei
1 Prise Salz
Butter für die Form
Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Belag:
8 ca. 40 cm lange, gleichmäßig dicke Stangen Rhabarber
75 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
250 Quark (10 % Fett)
25 g gesiebte Speisestärke
Mark von 1 Vanilleschote
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone

Die Backform gut einfetten.
Alle Teigzutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten.
Sofort in entsprechender Größe ausrollen und in die Form legen, dabei einen Rand hochziehen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen, dann die ganze Form in den Kühlschrank stellen und etwa 30 Minuten durchkühlen lassen.

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.
Die Rhabarberstangen putzen und evtl. schälen. Der Länge nach halbieren, so dass man insgesamt etwa 16 Stangen in Breite der Backform erhält.
Die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen, den Zucker einrühren und darin auflösen, beides wieder etwas abkühlen lassen.
Die Eier in der Küchenmaschine einige Minuten lang dickschaumig aufschlagen, dann die Butter-Zucker-Masse gut untermixen. Als nächstes den Quark unterrühren und zum Schluss das Vanillemark, die Zitronenschale und die Speisestärke unterheben.

Die Quarkmasse in die vorbereitete Form gießen und glatt streichen.
Die Rhabarberstangen aneinenaderlegen und vorsichtig in die Quarkmasse andrücken.
Die Tarte in den Ofen geben und auf der mittleren Schiene etwa 40 Minuten backen.
Danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und erst dann anschneiden und servieren.

Hüttenhilfe-Kochbuch-Rezensionen: Ottolenghi - Das Kochbuch

Samstag, 16. Juni 2012

In den vergangenen 2 Wochen habe ich es nicht geschafft selber etwas zu verbloggen, weil ich mit einem anderen, sehr spannenden Projekt beschäftigt war: den Kochbuch-Rezensionen der Hüttenhilfe.
Vielleicht habt ihr bei Facebook schon davon gelesen.

Neben der großen Rezeptsammlung, die es schon länger gibt, kam vor einem Jahr das tolle Alles hausgemacht!-Forum dazu und jetzt, ganz frisch, die Vorstellung der Kochbücher. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen, die ersten Rezensionen samt Rezepten sind aber schon online.

Ganz normale Hobbyköche und Forumnutzer rezensieren dort ausführlich ihre Lieblings-Kochbücher und spannende Neuerscheinungen, testen einige Rezepte nach eigenem Geschmack in ihren Küchen und stellen diese dann samt eigenem Bild in die Rezeptdatenbank ein.

Mein erstes Projekt war "Ottolenghi - Das Kochbuch". Hier erhältlich



Die zugehörigen, von mir umgewandelten Rezepte dazu sind:

Brownies mit Macadamianuss und weißer Schokolade
zum Rezept





Puten-Mais-Bällchen mit Röstpaprikasauce
zum Rezept





Olivenöl-Cracker
zum Rezept




Mir hat es unheimlich Spaß gemacht mich so intensiv mit dem Buch auseinanderzusetzen.

Ich habe fleißig in der Küche gestanden und Rezepte ausprobiert (von denen eins auch so gar nichts wurde, wie ihr in der Rezension nachlesen könnt...) und das Buch nach meinem persönlichen Eindruck vorgestellt und bewertet.

Ich finde das Projekt wahnsinnig spannend, weil es doch weit über die normalen Amazon-Bewertungen hinausgeht, aber dennoch nicht von Journalisten stammt, sondern von ganz normalen Foodies, die Kochbücher lieben. Außerdem greife ich dadurch wieder vermehrt zu meinen Kochbüchern, die oft stiefkindlich behandelt werden.

Ich freue mich schon darauf weitere Bücher so ausgiebig zu testen und zu rezensieren.

Flammkuchen mit weißem Spargel, Ziegenkäse, Tomaten und Rucola

Montag, 4. Juni 2012

Irgendwie ist draußen gerade Herbst. Zumindest in Köln ist ganz klar Oktober.
Das einzig schöne an diesem Oktober ist, dass es sowohl Holunderblüten als auch Spargel gibt.
Und so war ich heute extrem fleißig am Werkeln.

Einen eher unschönen Zahnarzttermin habe ich mir damit versüßt meinem alten Dorf einen Besuch abzustatten und reichlich Holunderblüten zu pflücken. In Köln habe ich bisher kaum Holunder gesehen und wenn dann finde ich den an der Landstraße oder mitten in der Stadt auch nicht wirklich appetitlich anzusehen. Heute morgen strahlte noch die Sonne und ich marschierte mit meiner Ikea-Tasche an der plätschernden Erft entlang. Kaum saß ich wieder im Auto ging es aber mit dem Weltuntergang los.
Heute nachmittag (als ich wieder im Trockenen war) habe ich dann erst mal Holundeblütenrsirup und -gelee angesetzt.
Wenn alles gut geht werde ich in ein paar Tagen davon berichten.

Da sich die Rhabarberzeit ja so langsam aber sicher dem Ende zuneigt und ich vorsichtshalber schon reichlich Sirup für Saftschorlen eingekocht habe, musste ich heute unbedingt und endlich mal Christinas Rhabarber-Ketchup nachkochen. Der wird ja ziemlich hoch gehandelt und da muss ich mir natürlich ein eigenes Bild machen. Und was soll ich sagen - einfach nur GRANDIOS! Der schmeckt wirklich unglaublich lecker und würzig und überhaupt nicht schlimm tomatig (ich mag Tomaten ja nicht so...). Ich muss unbedingt noch mehr Rhabarber besorgen und auf Vorrat einkochen. Christina hat völlig Recht: Der Hammer!

Dann habe ich noch ein bisschen Marmelade eingekocht, dieses Mal in Form von Erdbeer-Rhabarber mit ein bisschen Zitronenschale. Gibts morgen früh aufs Toast, ich bin gespannt drauf.




Das eigentliche Highlight heute war aber mein Abendessen: Flammkuchen mit weißem Spargel, Ziegenkäse, Tomaten und Rucola.
Ich habe den ganz ähnlich vor einer Woche in einer Kneipe um die Ecke gegessen und war ganz begeistert.
Und jetzt selber nachgemacht ist er echt oberlecker.
Ich kann es nur zur Nachahmung empfehlen, so lange es noch Spargel gibt. Nur noch 2 Wochen, dann ist das schöne Kapitel auch schon wieder vorbei...



Flammkuchen mit weißem Spargel, Ziegenkäse, Tomaten und Rucola
für 3-4 Portionen

Für den Teig:
225 g Mehl
2 El Olivenöl
1 Eigelb
100 ml lauwarmes Wasser
Salz
Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Belag:
400 g weißen Spargel
200 g Crème fraîche
100 g Kirschtomaten
1/2 Bund Rucola
200 g Ziegenkäserolle (= 1 Packung)
Salz, Zucker, Zitronensaft für das Kochwasser
Flor de Sal und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Servieren


Alle Zutaten für den Teig kurz verkneten, bis er eine glatte, elastische Konsistenz hat. In Folie wickeln und etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Die holzigen Enden des Spargels abschneiden, die Stangen schälen und schräg je nach Dicke in etwa 4-5 Stücke schneiden.
Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, etwas Salz, Zucker und Zitronensaft dazugeben und den Spargel etwa 10 Minuten kochen lassen, dann abgießen.

Den Ofen auf 230 °C vorheizen. Ein Backblech mit hitzebeständigem Backpapier auslegen.

Crème fraîche glatt rühren und etwas salzen.

Die Tomaten waschen und halbieren.

Den Rucola waschen und trocken schütteln, große Blätter evtl. halbieren.

Den Ziegenkäse in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden.

Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben. Den Teig in zwei Teile aufteilen und jeweils so dünn wie möglich in Blechgröße ausrollen. Der Teigfladen darf dabei ruhig etwas rustikal aussehen.

Den ersten Teigfladen auf das Backpapier legen und mit der Hälfte der Crème fraîche bestreichen. Dabei bis zum Rand gehen und alles gleichmäßig verteilen.
Mit jeweils der Hälfte der Spargelstücke und des Ziegenkäses belegen und im oberen Ofendrittel für etwa 12 Minuten backen, bis der Teig Blasen wirft und knusprig wird.
Den Flammkuchen aus dem Ofen holen und direkt mit der Hälfte des Rucolas und der Tomaten belegen.
Mit etwas Flor de Sal und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer bestreuen und heiß oder lauwarm servieren.
Mit dem zweiten Flammkuchen genauso verfahren. Wer zwei Bleche hat kann auch beides schon gleichzeitig vorbereiten.



Ich stelle mir den Flammkuchen auch mit einer Kombination aus grünem und weißen Spargel oder nur grünem Spargel oder auch mit Ziegenfrischkäse sehr lecker vor.

Jetzt warte ich nur noch auf Christinas Schwarzbrot, das im Ofen steht und mir die Arbeitswoche etwas verschönert und dann falle ich ins Bett...

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