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Auf der Suche nach dem ultimativen Cheesecake - Episode 2

Montag, 28. Februar 2011

Auf zum nächsten Versuch.
Nachdem ich hier ja schon von meinem Cheesecake-Projekt berichtet habe, das im ersten Anlauf kläglich gescheitert ist, geht es nun in die zweite Runde.

Und ja, auch wenn es vielleicht doof ist, werde ich schon mutiger und experimentiere selber rum.
Grundlage für meine neue Überlegung war das "Rasberry Swirl Cheesecake"-Rezept von Cynthia Barcomi aus ihrem Cynthia Barcomi's Backbuch. Da wird ein höherer Anteil Saure Sahne statt Frischkäse für die Füllung verwendet. Allerdings wollte ich keine Himbeeren in meinem klassischen Cheesecake, der Boden hat mich nicht angesprochen und statt saurer Sahne verwende ich zum Backen auch lieber Schmand (auch Sauerrahm genannt).
Deswegen habe ich mir mein eigenes Rezept zusammengebastelt, bei dem ich mehr Schmand als Frischkäse benutzt habe.

Hier mein Rezept für "Auf der Suche nach dem ultimativen Cheesecake - Episode 2", wieder für eine kleine 20 cm Durchmesser Springform:

Für den Boden habe ich dieses Mal 100 g Vollkornbutterkekse klein geschreddert, mit 40 g zerlassener Butter und 1/2 Tl Zimt vermischt. Das ganze gut durchkneten und dann auf den Boden der Springform drücken. 
Den Ofen auf 175 °C vorheizen (ich habe dieses Mal mit meiner kaputten Oberhitze zu backen versucht) und den Boden ca. 10 Minuten vorbacken. 
Dann vollständig abkühlen lassen (ich habe den Kuchen nach draußen gestellt, das ging recht flott).

In der Zwischenzeit für die Füllung 1 großes Paket zimmerwarmen Philadelphia (265 g) mit 120 g feinem Zucker und 1 Tl Vanilleextrakt cremig aufschlagen. 1 Tl Stärke gründlich untermischen, dann 2 Eier und 1 Prise Salz unterschlagen. Zum Schluß noch 400 g zimmerwarmen Schmand kurz unterrühren. Es soll zwar gründlich vermischt werden, aber eben auch nicht schaumig aufgeschlagen werden.
Die Füllung auf den abgekühlten Boden geben. 
Wie beim ersten Versuch auch schon die Springform wieder ordentlich mit zwei Bahnen Alufolie umwickeln und dann in eine größere, bis zur Mitte der Springform hoch mit Wasser gefüllte Backform stellen.
Das ganze kommt bei 175 °C für etwa 45-50 Minuten auf das mittlere Rost in den Ofen. Ich hab wieder mit der kaputten Oberhitze gebacken. Das Wasser in meiner größeren Form hat dieses Mal nicht gekocht, allerdings habe ich schnell erkennen können, dass sich was tut. Auch wenn ich möglicherweise nur mit Unterhitze gebacken habe.
Der Kuchen ist nicht zu stark aufgegangen und hat vor allem seine Form behalten, allerdings ist er rundherum am Rand eingerissen.

Nach dem Backen habe ich ihn in der Springform auf einem Kuchengitter mehrere Stunden lang vollständig auskühlen lassen. Daraufhin hatte sich das mit dem eingerissenen Rand auch wieder erledigt, da der Kuchen wieder minimal eingesunken ist und sich so selber wieder verschlossen hat.

Dann habe ich aus 200 g Schmand und 40 g Zucker ein Topping angerührt und auf dem Kuchen verteilt. 
Alufolie drüber und ab für 24 Stunden in den Kühlschrank.


Und gerade eben ging es dann ans Anschneiden.
Der Kuchen sieht schon mal wesentlich ansprechender aus als der letzte - das ist ja schon mal was!
Beim Anschnitt habe ich dann aber gemerkt, dass er wieder recht kompakt ist, die Füllung "bröckelte" leider etwas auseinander.
Geschmacklich ist er top - nicht zu süß und schön säuerlich mit leckerem zimtigen Keksboden.
Allerdings bin ich mit der Konsistenz nicht ganz zufrieden. Er hört sich beim Schneiden zwar etwas luftig an, ist allerdings irgendwie eher zu schwer und fest.
Frau Barcomis Kuchen sieht auf dem Bild aus wie eine Philadelphia Kühlschranktorte, so als wäre es mit Gelatine gemacht. Die Füllung sieht ganz glatt und fest aus, ohne klitschig oder schwer zu wirken.

Was habe ich also falsch gemacht?
Vielleicht hätte ich auf Frau Barcomi hören sollen und doch Saure Sahne nehmen sollen? Die ist immerhin nicht so fest wie Schmand und hat auch nur 10 statt 30 % Fett.
Wobei Käsekuchen mit 40 %igem Quark ja auch nicht schlechter wird und Vollfettstufen ja zum Backen generell nicht verkehrt sind.
Vielleicht sollte ich auch beim nächsten Versuch Saure Sahne und Schmand mischen, da ja beides nicht haargenau der amerikanischen Sour Cream entspricht.
Oder ich sollte doch mal ein Rezept testen, bei dem flüssige Sahne mit in die Creme gerührt wird, um das ganze glatter hinzubekommen.

Fazit:
Der Cheesecake schmeckt prima und sieht auch ordentlich aus. Von der Konsistenz ist er aber noch nicht perfekt, da muss ich weiter experimentieren. Ein höherer Anteil von Saurer Sahne und/oder Schmand wirkt sich dabei aber anscheinend schon mal etwas positiver aus, irgendwie muss ich die Füllung aber noch gleichmässiger und glatter hinbekommen.


Das alles und noch mehr in der nächsten Folge, wenn es dann heißt:
"Auf der Suche nach dem ultimativen Cheesecake - Episode 3"

Schnelles Käsetoast für "auf die Faust"

Zugegeben, auch bei mir gibts häufiger mal schnell gemachte, einfache Sachen.
Zum Beispiel Vollkorntoast mit Kochschinken und einer Scheibe Käse überbacken. Finde ich super als schnelles Essen. Dazu einen Salat und es ist nicht ganz so böse.
Ich wäre allerdings bisher nicht auf die Idee gekommen das ganze in der Pfanne zu machen.
Klar, mit Panini und Co. macht man das auch, an mein simples Toastbrot habe ich dabei aber nicht gedacht.
Bis ich vor ein paar Tagen bei http://realmomkitchen.com/ über dieses  "Rezept" gestolpert bin.
Fand ich super und musste ich gestern direkt ausprobieren.
Habe überlegt, ob es eines Blogs würdig ist so etwas zu veröffentlichen, aber warum nicht?!
Vielleicht bin ich ja nicht die einzige, die die Zubereitungsart so noch nicht ausprobiert hatte.

Pro Person braucht man 2 Scheiben Vollkorn-Sandwichtoast. Eine Scheibe mit einer Scheibe mittelaltem Gouda belegen, darauf noch nen Scheibchen Cheddar, andere Scheibe drüber geklappt. Eine Außenseite mit etwas Butter einstreichen und ab damit in die heiße Pfanne. Knusprig braun braten, die andere Außenseite kurz einbuttern, dann wenden und wieder knusprig braten.
Fertig.
Und schon hat man ein knuspriges Sandwich-Toast mit zerlaufenem Käse.
Mit Schinken wäre es wohl eine Art Cordon-Bleu-Sandwich...


Kann man natürlich beliebig verändern, ich habe schon von drei oder vier Käsesorten gelesen. Tomaten mit Mozzarella könnten rein, Kochschinken usw.
Nett als schneller Snack oder als Beilage zu Salat und Suppe.

Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes (Ein Lieblingsrezept)

Sonntag, 27. Februar 2011

Eines meiner ersten selber zusammengeschusterten Cupcake-Rezepte war ein Schwarzwälder-Kirsch-Rezept.
Und das ist, mehrfach optimiert, auch heute noch eines unserer Lieblingsrezepte.
Es geht schnell und einfach, macht optisch auch was her und schmeckt vor allem wie ein Ministück Schwarzwälder-Kirschtorte.
Wer mag, tränkt den Boden des Cupcakes mit Kirschwasser, ich selber mag keinen Alkohol in Selbstgebackenem und lasse es deswegen weg.

Hier das Rezept für 12 Stück zum Nachbacken:


Die Mulden einer Muffinform mit weicher Butter gut einfetten und mit Kakaopulver (ungezuckert) ausstäuben.

In einem kleinen Topf 80 g gute dunkle Schokolade (ich nehme welche mit 71% Kakaoanteil) zusammen mit 40 g Butter auf niedriger Stufe schmelzen und wieder abkühlen lassen.

3 Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit 1 Prise Salz steif schlagen. 100 g Zucker einrieseln lassen und zu glänzendem Eischnee aufschlagen. Die Eigelb einzeln dazugeben und gründlich unterschlagen. Die Schokoladen-Butter-Mischung danach ebenfalls gut unterrühren.

80 g Mehl mit 1 Tl Backpulver vermischen und auf die Masse sieben. Vorsichtig unterrühren und zu einem luftigen Teig vermischen. Diesen sofort auf die Mulden verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze (150 °C Umluft) für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Kurz in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig mithilfe einer Messers aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit 250 ml Schlagsahne kurz aufschlagen, 2 El Vanillezucker (ich benutze selbst aromatisierten normalen Zucker, der in einem Glas mit ausgekratzten Vanilleschoten schlummert) mit 1 Päckchen Sahnesteif vermischen und unter Rühren unter die Sahne mischen. Die Sahne steif schlagen.

Nach dem Auskühlen die Cupcakes waagerecht halbieren und auf der unteren Seite mit insgesamt 250 g - 300 g Kirschgrütze (fertig gekauft oder aus Schattenmorellen, Zucker und Stärke selber eingekocht) belegen.

Den Deckel auf alle Cupcakes aufsetzen und die Schlagsahne gleichmäßig mit einem Esslöffel oder einem Spatel auf den Cupcakes verteilen. 

Zuletzt mit Zartbitter-Raspelschokolade bestreuen und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.


Der ultimative Cheeseburger

Wir sind große Burgerfans.
Und zwar von richtigen Burgern mit gutem, reinen Fleisch und frischen Zutaten. 
Keinen Labberpappebrötchen mit trockenem Patty und keinen Hackfleischbrötchen mit Ei und altbackenem Brötchen im Fleisch.
Nachdem wir uns schon durch diverse Karten in American Sports Bars und Diners gegessen haben und auch die Spezialburger in der Cheesecake Factory kennenlernen durften (der Monterey-Cheeseburger mit Avocado, Ruccola und Honig-Senf-Mayo und der Blue Cheese B.L.T. Burger mit Bacon und Blauschimmelkäse sind absolut empfehlenswert!), essen wir zu Hause immer noch am Liebsten einen klassischen Cheeseburger.
Am Liebsten zusammen mit Freunden, denn jeder kann seinen Burger nach Geschmack selber gestalten und das ganze lässt sich relativ gut vorbereiten. Dazu einen selbst gemachten Caesar's Salad als Beilage und man hat ein super einfaches, aber leckeres Schlemmen-mit-Freunden-Essen.

Und so sieht das bei uns aus:
In vorbereiteten Schälchen auf dem Tisch stehen Kopfsalatblätter, Tomatenscheiben, Zwiebelringe, Gewürzgurkenscheiben und Salatgurkenscheiben. Dazu Ketchup und Mayo.
Die großen Burger-Buns mit Sesam werden aufgeschnitten und von beiden Seiten unterm Backofengrill knusprig aufgebacken.
Für einen ordentlichen Burger rechne ich pro Person 250g frisches Rinderhackfleisch. Das wird zu einer Kugel geformt und zwischen zwei Schneidebrettchen plattgedrückt. Damit das ganze medium wird, brate ich diese Scheiben in einer sehr heißen Grillpfanne in Sonnenblumenöl für etwa 2 min auf einer Seite, drehe sie um, salze und pfeffer diese Seite und lege eine Scheibe Cheddar oder Gouda drauf. Deckel drüber und noch mal 2 min braten und schon kann der Burger aufs Brot. Dazu gibts noch 2 Scheiben knusprig gebratenen Bacon pro Person und jeder kann sich seinen Lieblingscheeseburger zusammenbasteln.



Nachgemacht....

Sonntag, 20. Februar 2011

Ihr kennt das sicher alle.
Man sieht so viele tolle und leckere Sachen bei anderen, die man unbedingt mal nachmachen möchte und die Wunschliste wächst und wächst und wächst...
Bei mir stand deswegen heute alles im Zeichen des Nachmachens - endlich bin ich mal dazu gekommen ein paar schöne Rezepte von euch auszuprobieren!


Los ging es mit Miris Mars Cupcakes. Das Rezept ist unglaublich ansprechend!
Bei mir hat die Teigmenge für 3 große Cupcakes gereicht, das war zum Probieren super. Für 12 Stück in normaler Größe werde ich die Menge verdreifachen. 
Der Teig ist total schokoladig und saftig. Statt Vollmilchschokolade habe ich Nougatreste genommen.
Meine Karamellcreme war letztendlich zu fest, aber dafür hatten die Cupcakes einen knusprigen Kern ;-)
Die Nougat-Ganache war superlecker. Ich war nur leider zu ungeduldig: Erst ins Gefrierfach gelegt, dann wars zu hart. Wieder rausgelegt, dann wars zu weich zum Aufspritzen und meine verwendete Karamellsauce war auch zu flüssig.
Egal, der Geschmack zählt und der war einfach nur großartig - die absolute Schokobombe.
Meinem Liebsten wars zu süß, ich fands genau richtig, hihi.




Dann wollte ich noch unbedingt Ninas Mandarinchen-Marmelade ausprobieren.
Das ging rucki-zucki und das Ergebnis ist so lecker, dass wir direkt das erste kleine Glas schon heute verputzt haben, yummie!
War das erste Mal, dass ich Gelierfix und Zucker verwendet habe, hat aber super geklappt.
Bei der Zuckermenge habe ich mich um 50g vertan und nur 300g genommen, ist aber trotzdem schön süß und genau richtig ;-)





Und dann sind da noch die Twix-Schnittchen von delicious housewife, die mich auch total angesprochen haben.
Super einfach zubereitet, wenn man nur ein bisschen Geduld hat. Das hat sich aber absolut gelohnt, so gleichmäßige Schichten habe ich vorher noch nie hingekriegt.
Lecker süß und ne tolle Schokoriegel-Alternativ, auch wenn ich nicht finde, dass es nach Twix schmeckt. Anders, aber besser!


Nachmachen lohnt sich also!
Vielen Dank für eure tollen Ideen und Anregungen :-)

Tiramisu-Cupcakes (Ein Lieblingsrezept)

Samstag, 19. Februar 2011

Für einen lieben Freund zum Geburtstag habe ich heute mal wieder eine meiner absoluten Lieblingssorten gebacken: Tiramisu-Cupcakes.
Die sind einfach unheimlich luftig und super lecker: Der Teig erinnert an Löffelbiskuits und wird mit frisch gebrühtem Espresso getränkt, darauf kommt eine locker aufgeschlagene Mascarponecreme. So einfach und doch so gut!


Der Teig ist blitzschnell gemacht:
3 Eier (Größe M) trennen. Das Eiweiß steif schlagen und nach und nach 100 g feinen Zucker einrieseln lassen. Solange schlagen, bis es glänzt. Das Eigelb darauf geben und gut unterrühren.
60 g Mehl mit 50 g Speisestärke und 1/2 Tl Backpulver (ich verwende wie immer Weinsteinbackpulver) vermischen und auf die Eiermasse sieben. Gründlich unterrühren, bis ein luftiger Teig entsteht.
Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen, den Teig in die Förmchen geben und sofort bei 175 °C Ober- und Unterhitze oder 150 °C Umluft im unteren Drittel des Ofens etwa 20 Minuten backen.
Die Cupcakes danach aus dem Blech nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit einen Espresso kochen. Bei mir ist das ein leckerer Nespresso:


Sobald die Cupcakes und der Espresso ausgekühlt sind, diesen in eine Plastikspritze (aus der Apotheke) aufziehen. Mit der Plastikspitze jeweils etwa drei Mal pro Cupcake einpieken und vorsichtig pro Loch etwa 1-2 ml Espresso reindrücken. So mit allen Cupcakes verfahren, dabei etwa 1-2 El Espresso für die Creme aufbewahren.


Danach die Mascarponecreme zubereiten.
Dafür 150 ml Schlagsahne steif schlagen und beiseite stellen.  
250 g Mascarpone mit 70 g gesiebtem Puderzucker cremig rühren. Den verbliebenen Espresso unterrühren, zuletzt die Sahne gründlich untermischen. 
Sollte die Creme zu fest sein, evtl. noch etwas flüssige Sahne oder Espresso unterrühren.

Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen oder mit einem Spatel darauf verteilen. Zum Schluss etwas ungesüßtes Kakaopulver durch ein Sieb über die Cupcakes stäuben.
Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.





Ich habe es schon wieder getan...

Dienstag, 15. Februar 2011


... und eine weitere Cupcake-Backmischung ausprobiert.
Hab ich ja im Grunde schon angekündigt. Und als objektiver Tester muss man da halt auch mal ran, ne? 

Dieses mal war die zweite Dr. Oetker-Sorte Schoko-Himbeer dran.
Funktioniert im Grunde alles wie bei der Mandarinen-Cupcakes Backmischung. Teig aus Backmischung, Eiern, Öl und Milch, "Frosting" ist Sahne mit Pülverchen, darüber ein paar Schokostreusel - fertig.

Der Teig ist recht lecker und sehr schokoladig, inkl. Schokostreusel. Hat aber meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Cupcakes zu tun, erinnert eher an saftige Muffins oder sogar Brownies. Jedenfalls keine feinen Törtchen.
Das Himbeerpulver für das Frosting erinnert stark an "Quench", falls das noch jemand kennt. Riecht jedenfalls streng künstlich.
Die Sahne kriegt aber eine prima Konsistenz, die rosa Farbe ist auch ok, der Geschmack geht auch so.
Schmeckt aber insgesamt künstlicher als die Mandarinen-Cupcakes. Mein Fall ist es nicht, hat eher was von Brownies mit Aroma-Sahne, aber nichts von Cupcakes.

Übrigens habe ich zwei weitere Backmischungen gekauft...
Diese beiden werden anscheinend bei meinem Real aus dem Programm genommen und waren auf 90 Cent reduziert. Da musste ich die zum Testen einfach mal mitnehmen...

Schoko-Cupcakes mit Marshmallow-Frosting und -Füllung

Sonntag, 13. Februar 2011


Nachdem meine liebe Kollegin mir am Freitag erzählt hat, dass sie sich am Vorabend mal ein paar Gedanken zum Thema Cupcakes gemacht hätte und es eigentlich mal ganz gut finden würde, wenn ich irgendwas mit Marshallow machen würde, konnte ich ihr diesen Wunsch natürlich nicht abschlagen.


Da ich ohnehin noch ein Glas Marshmallow-Fluff zu Hause hatte, das in zwei Wochen abläuft (wie konnte denn das passieren?) und ich sowieso mal wieder ein Martha Stewart Rezept nachbacken wollte, fiel meine Wahl auf dieses Rezept: Cream-Filled Chocolate Cupcakes
Der Teig soll für 12 Cupcakes reichen, allerdings sind Jumbos gemeint. Ich habe 24 Stück herausbekommen, 12 davon habe ich in der Ikea-Muffinform gebacken.

Schon der Teig war irrsinnig lecker und extrem schokoladig. Und die fertigen Cupcakes sind zum Niederknien. Vor allem mit dieser Marshmallow-Füllung. Erinnert sehr an diese leckeren Weberli-Kuchen!


 


Cupcake-Auftrag

Diese Woche hatte ich einen Auftrag für Cupcakes.
Leckere schlichte Sorten, kein Frischkäse-Frosting, keine Zuckerstreusel oder ähnliche Deko.
Relativ "schlicht" gehalten also.
Ich habe mich für Tiramisu-Cupcakes mit Espresso und Mascarpone-Creme, Schokoladen-Cupcakes mit Crème fraîche-Ganache und Vanille-Cupcakes mit Vanillefrosting entschieden. Das ist für Cupcakes ja schon ziemlich schlicht.

Das ist das Ergebnis:




Die Rezepte finden sich übrigens alle in diesem netten kleinen Mini-Büchlein, das es für 2,99 € nur bei Thalia gibt:

Amerikanisches Weißbrot

Ich bin ein großer Fan von leckerem amerikanischen Weißbrot. Dem, das nicht nach Pappe schmeckt und aus der Fabrik kommt, sondern locker und luftig ist und im eigenen Ofen frisch gebacken werden kann. Das man toasten, frisch mit Salzbutter essen oder im Ofen mit Käse und Schinken überbacken kann.
Deswegen habe ich mich auf die Suche gemacht und bin bei einem Betty Crocker Rezept gelandet, das ich ein bisschen angepasst habe.


Für 2 große Kastenformen:

Zunächst macht man einen Hefeteig.
Dafür 150 ml lauwarmes Wasser in eine große Rührschüssel geben und darin 1 Würfel Hefe (oder 2 Päckchen Trockenhefe) auflösen.
450 ml lauwarme Milch dazugeben und gut verrühren. 50 g Zucker und 50 g Palmin Soft sowie 1 El Salz dazugeben und alles gut durchmischen.
Nach und nach etwa 1 kg Mehl (ich habe normales 405er genommen, man kann sicher auch 550er benutzen oder beides zu gleichen Teilen mischen) dazugeben und gut zu einem glatten Hefeteig verkneten.


In eine eingeölte Schüssel legen, mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 1 Stunde lang gehen lassen, bis der Teig gut aufgegangen ist.


Den Teig nochmals kräftig verkneten und auf einer Arbeitsplatte zu einem großen Rechteck (etwa 5mm dick) ausrollen.


Die beiden kurzen Seiten etwas einschlagen und von der langen Seite her eng aufrollen. 
Den Teig in eine gefettete und bemehlte (! Dazu später mehr...)  Kastenform geben und nochmals gehen lassen.

Das dauert noch mal ungefähr eine Stunde, bis der Teig eine solche Größe erreicht hat.


Den Ofen zwischenzeitlich auch 220 °C Ober- und Unterhitze oder 200 °C Umluft vorheizen und das Brot im unteren Drittel des Ofens backen. Nach 10 Minuten die Temperatur um etwa 40 °C verringern und noch knapp 20 Minuten weiterbacken, bis das Brot eine schöne Kruste hat.


Wer ein weiches Brot möchte, schmilzt jetzt etwa 30g Butter und verstreicht sie auf der noch heißen Kruste.

Guten Appetit!





PS: Und so sieht es übrigens aus, wenn man vergisst die Form mit Mehl auszustäuben:

Ein mutiger Selbstversuch: Cupcake Backmischung

Montag, 7. Februar 2011

Ich bin neugierig.

Als ich in der Chefkoch Cupcake Gruppe mitbekommen habe, dass es Dr. Oetker Backmischungen für Cupcakes gibt, war meine Neugierde angestachelt.
Ich wusste, dass es bereits RUF Backmischungen gab, die Sorten haben mich aber überhaupt nicht angesprochen.
Und so wanderten bei meinem letzten real-Einkauf nebenbei zwei Packungen Cupcake-Backmischungen von Dr. Oetker in meinen Einkaufswagen. Die waren noch im Angebot für 2,69 € (ich frage mich, was die kosten, wenn die nicht im Angebot sind?!). Ich habe mich für Mandarine und Schoko-Himbeer entschieden. Als dritte Sorte gibt es noch Schoko-Schoko, das fand ich aber eher langweilig.

Im mutigen Selbstversuch am vergangenen Wochenende, habe ich mich dann an die Mandarinen-Cupcakes gewagt. Das Bild sah ja ganz nett aus und die Zutatenliste war auch für eine Fertigmischung relativ überschaubar.
So sieht die Packung schon mal aus, nett.
Und da ist auch ordentlich Kram drin! Neben der eigentlichen Backmischung gibt es einen Mix für das Frosting (vermutlich Sahnesteif/Stärke), sowie Dekoraspel (aus eingefärbter weißer Schokolade). Dazu einen Spritzbeutel aus Papier, den man sich zum Dekorieren zurechtschneiden kann und 12 recht hochwertige feste Papierförmchen.


Los gehts:
Die Förmchen soll man einfach auf ein Blech stellen, was ich mir aufgrund des festen Papiers auch durchaus gut vorstellen kann. Ich habe trotzdem ein Muffinblech genommen (wofür hat man denn 4 von den Dingern...).
Man benötigt eine kleine Dose Mandarinen, die man zunächst abtropfen lassen soll (Flüssigkeit nicht wegkippen).
Dann rührt man die Backmischung mit 1 Ei, 100 ml Öl (ich habe neutrales Sonnenblumenöl genommen) und etwas von dem Mandarinensaft (so nennen die das zumindest. Ist ja eher Zuckerwasser) kurz zusammen. Erinnert schon mal mehr an Muffins als an Cupcakes.
12 Mandarinenstücke braucht man zur Deko, der Rest wird unter den Teig gerührt (also eher mit dem Mixer geschreddert).
Dann habe ich den Teig probiert: Wuäh, eklig, bäh! Total bitter, unsüß und ein extremer Geschmack nach Backpulver. Na das kann ja heiter werden... Man muss dazu sagen, dass ich generell kein Freund von handelsüblichem Backpulver bin. Ich schmecke das einfach überall raus und backe deswegen seit Jahren ausschließlich mit Weinsteinbackpulver.
Naja, brav den Teig in die Förmchen gefüllt und für 20 Minuten ab in den Ofen.
Raus kam dann das hier.


Gar nicht so verkehrt, wie ich finde.

Während die Dinger abkühlen, soll man das "Frosting" zubereiten. Wobei Frosting ein viel zu hartes Wort ist. Im Grunde ist es einfach Sahne mit Festiger und Aroma.
Also: 400 ml Sahne leicht aufschlagen, den Inhalt der Frostingmischung einrieseln lassen und dann bei nicht zu hoher Geschwindigkeit steif schlagen.


Wenn die Cupcakes abgekühlt sind, packt man die Sahnemischung in den vorbereiteten Spritzbeutel. Vorbereiten heißt in dem Fall, dass man ihn am Ende rund oder gezackt abschneiden muss. Ich habe mich für eine etwas ungelenke gezackte Variante entschieden.
Dann wird nach Belieben verziert. Anfangs war ich wegen des steifen Papiers sehr skeptisch, der Spritzbeutel erwies sich aber als sehr handlich. Die Creme ist außerdem reichlich bemessen, man die Cupcakes also ordentlich damit bestreichen.
Dann setzt man noch je ein Mandarinenstückchen nekisch auf jeden Cupcake und bestreut das ganze mit den orangen Schokoraspeln (die übrigens mit Paprikaextrakt gefärbt sein sollen). Die sind auch reichlich vorhanden, man muss also nicht geizen.

Und dann kommt am Ende sowas dabei raus:



Kommen wir mal zum Wesentlichen - dem Geschmack.
Ich muss sagen, dass ich doch angenehm überrascht war. Ich schmecke zwar nachwievor etwas Backpulver raus, ansonsten ist der Teig aber weich und flaumig und nicht erwartet wie ein Muffinteig. Nicht zu süß, aber doch angenehm durch die Mandarinenstückchen.
Die Sahnecreme fand ich auch super. Da soll weiße Schokolade und Orangenaroma drin sein. Das Aroma kommt zum Glück nicht zu stark durch. Die Sahne hat aber eine tolle Festigkeit und einen sehr angenehmen Geschmack.
Insgesamt muss ich also sagen: Respekt! Für eine Backmischung echt nicht schlecht!


Laut Zutatenliste sind im Grunde auch keine bösen Sachen oder E-Nummern drin, dennoch schmeckt man meiner Meinung nach künstliches Aroma raus. Und Aroma außer Vanille mag ich ohnehin nicht so gerne.

Wenn aber weniger backambitionierte Menschen mit Hilfe einer solchen Backmischung solche netten kleinen Cupcakes backen können, finde ich das gar nicht so verkehrt:


Und wir "Profis" tüfteln ja sowieso viel lieber an eigenen tollen Kreationen, fernab von 08/15 Standards und kreieren immer neuer Füllungen, Frostings und Dekorationen ;-)

Schoko-Himbeer wird demnächst auch noch ausprobiert. Das Prinzip ist das gleiche, die Sahne für das Frosting wird dabei aber mit Himbeeraroma aufgepeppt. Echte Himbeeren kommen wohl nicht rein, da habe ich schon etwas Angst vorm Aroma.
Dennoch ein interessanter Selbstversuch!

Auf der Suche nach dem ultimativen Cheesecake - Episode 1

Sonntag, 6. Februar 2011

Käsekuchen.
Gibt es jemanden der keinen Käsekuchen mag?
Wie könnte man Käsekuchen nicht mögen!
Ich jedenfalls mag Käsekuchen.
Man könnte auch sagen: "I'm addicted to cheesecake!".
Und ich rede hier nicht von Omas Sonntagskäsekuchen, sondern von original amerikanischem Cheesecake.

Ich habe in meinem Leben schon viele verschiedene Käsekuchen/Cheesecakes gebacken. 
DEN ultimativen Cheesecake habe ich dabei aber bisher nicht gefunden. Egal ob NY Style, Grandma Style oder wasauchimmer.
Leider muss man aber auch sagen, dass ich einfach geblendet bin, weil ich bereits etliche Sorten Käsekuchen der Cheesecake Factory gegessen habe. Ein Schlaraffenland!
Zugegeben, sie sind alle irgendwie "too much" und vor allem viel zu süß und mächtig. Um diese ganzen Soezialsorten geht es mir auch gar nicht. Es geht um den einen, simplen, klassischen Cheesecake!
Graham-Cracker-Boden, weiche, saftige Creamcheesefüllung und Sour Cream Topping - that's it!
Nur ist das eben nicht so einfach...

Deswegen beginnen wir hier mit der ersten Episode auf der Suche nach dem ultimativen Cheesecake!
Es gibt in den USA eine Buchreihe namens "Top Secret Restaurant Recipes", wo angeblich absolut geheime Rezepte der bekanntesten Fast Food- und Restaurantketten veröffentlicht werden.
Jedenfalls soll dort auch der ultimate Cheesecake Factory Cheesecake vorkommen.
Hier gehts zum sagenumwobenen Rezept.
Hört sich ja alles erst mal nicht wirklich spektakulär an. Zutaten habe ich auch alle da.


Ich habe mir die Zutaten auf eine 20cm kleine Springform runtergerechnet - dann tuts nicht ganz so weh, wenn es nix wird.
Also fange ich an und zerstampfe Graham Cracker mit einem Cocktailstößel in einer Schüssel und mische das ganze mit zerlassener Butter. Zimt spare ich mir, weil meine Grahams schon zimtig sind.


Die Springform lege ich mit Backpapier aus und stampfe die Cracker Crumbs schön fest auf den Boden.


Dann gehts munter weiter und ich rühre den Frischkäse mit den Eiern cremig.


Sobald alles drin ist, rühre ich das ganze, bis ich eine sehr ansehnliche Masse erhalte.
Sieht doch nicht schlecht aus, oder? Schmeckt übrigens auch jetzt schon prima.


Creme nur noch auf den Boden geben und dann das ganze ab in den Ofen.
Der Clou dabei ist die Zubereitung im Wasserbad. Die soll ja angeblich verhindern, dass der Kuchen später reißt, wie Käsekuchen das ja gerne mal machen.
Also wickel ich Lage um Lage Alufolie um die Springform, damit ja kein Wasser reinlaufen kann und bette die Form vorsichtig ins vorbereitete Wasserbad.
Noch sieht alles gut aus, scheint also zu laufen, juchu...


Was dann folgt sind Minuten des Hoffens und Bangens.
Da mein guter Ofen kaputt ist (jaha, schon seit über einem Jahr) kann ich ausschließlich mit Umluft backen. Dass das nicht immer von Vorteil für einen Backsüchtigen ist, dürfte klar sein. So auch in diesem Fall.
Der Kuchen wächst und wächst ins Unermessliche, bis er etwa 10-15 cm über die Form hinaussteht. Bilder gibt es nicht, da ich jeden Moment mit einer Explosion gerechnet habe und meine Kamera nicht gefährden wollte.
Also Ofentür auf, Kochlöffel dazwischen klemmen und hoffen, dass die ganze Luft mal entweicht. Ich weiß wie eingefallene Käsekuchen aussehen! Meiner bleibt standhaft auf Höchstmaß stehen.

Und dann ist die Backzeit vorbei und ich lasse den Kuchen wie gewünscht im Ofen auskühlen. Das soll ebenfalls verhindern, dass der Kuchen reißt.
Reißen wäre mir allemal lieber gewesen, als das, was aus meinem Kuchen geworden ist.
Wie eine voll beladene Kinderhüpfburg ist er in sich zusammengesunken und hat dabei hässliche Falten geworfen. Aber hey, hauptsache nicht gerissen *grummel*
Naja, notdürftig habe ich noch den Schmandguss draufgepinselt, denn es gab kein zurück mehr - der Kuchen war schon versprochen.

Hier das letzte Bild der Abscheulichkeit:


SO, liebe Kinder, soll ein Cheesecake jedenfalls NICHT aussehen.

Naja, die Kuchenesser haben ihn angeblich ganz lecker gefunden. Aber vielleicht wollten sie auch nur nett sein und haben brav aufgegessen.
Ich habe auch zwei Stücke abgekriegt, zu rein wissenschaftlichen Testesszwecken versteht sich.
Der Kuchen war grundsätzlich auch schon lecker. Nicht zu süß und nicht zu käsig. Der gute Philadelphia hats vermutlich rausgerissen. Am zweiten Tag war er sogar noch besser.
Aber mit der Konsistenz war ich überhaupt nicht glücklich. Viel zu knatschig und zu kompakt. Nix vom weichem, flaumigen, auf der Zunge zergehenden Käsetraum des Originals.
Das ganze muss optimiert werden, soviel steht fest. Vielleicht doch mehr Sauerrahm im Teig oder doch etwas Stärke mit rein. Ich werde es weiterprobieren.

Und ich werde nicht ruhen, bis ich den ultimativen Cheesecake gefunden habe!

Bis zur nächsten Episode von "Auf der Suche nach dem ultimativen Cheesecake"!

Back-A-Thon Voting

Samstag, 5. Februar 2011

Ihr Lieben, es ist ist soweit, das Voting hat begonnen:

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr für mich und meine Snickers-Cupcakes voten würdet :-)

Danke schon mal!
Dieses Wochenende gibts auch was neues von mir ;-)
 

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