Was lange währt...
Ich weiß, ich habe schon ein paar Mal versprochen, dass ich mein Granola-Rezept einstelle, habe es aber nie geschafft oder hatte keine schönen Fotos.
Heute ist es aber soweit, ich habe wieder gebacken und dank neuer Kamera kann ich das Rezept auch direkt Schritt-für-Schritt bebildert einstellen!
Granola ist noch so eine Sache, die ich einfach nur großartig finde! Amerikanisches Knuspermüsli in Verbindung mit Naturjoghurt und frischen Blaubeeren - einfach nur yummie.
Wieder das gleiche Problem: total addicted to Granola und in Deutschland nichts vergleichbares gefunden. Deutsches Knuspermüsli ist was komplett anderes.
Also habe ich mich wieder durch Rezeptdatenbanken gewälzt, Mischungsverhältnisse ausprobiert, Zutaten variiert usw. Und kann jetzt sagen, dass ich etwas hinbekommen habe, das den Namen "Rachel's Granola" verdient hat. Vielen Dank auch noch mal an meine lieben Vorkoster fürs Mittesten ;-)
I proudly present:
Rachel's Granola
Man nehme:
Sieht erst mal viel aus, ist aber recht überschaubar und gar nicht soooo schwer!
Als erstes vermischt man 400g kernige Vollkornhaferflocken (Großblatt), 50g Goldleinsamen, 100g Haferkleie, 50 g Sonnenblumenkerne, 100g gehackte Mandeln, 50 g gehackte Walnusskerne und 50g gehackte Pecannusskerne in einer großen Schüssel.
In einen kleinen Topf gibt man 2 El Ahornsirup, 1 großen El cremigen Honig, 100ml hochwertiges Rapsöl, 50g braunen Zucker, 1/2 Tl Salz, 1 Tl gemahlenen Zimt und 1 Tl Vanilleextrakt.
Diese Mischung bringt man unter Rühren zum Kochen und lässt es kurz sprudelnd kochen. Dann das ganze über die gut vermischte Müslimischung gießen.
Und dann das ganze mit einem großen Löffel richtig kräftig unterrühren, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Kann durchaus ein paar Minuten dauern.
Jetzt 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und jeweils die Hälfte der Mischung auf den Blechen verteilen und glattstreichen.
Bei etwa 160° C Ober- und Unterhitze oder 140°C Umluft auf der zweiten Schiene von unten etwa 12-15 Minuten bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen. Das hängt natürlich vom jeweiligen Ofen ab. Ich backe bei Umluft und in der Regel ist das Granola nach 12 Minuten goldbraun.
Aus dem Ofen nehmen und auf dem Blech vollständig auskühlen lassen. Nicht wundern, wenn das Granola direkt aus dem Ofen kommt ist es sehr weich, wird aber schnell knusprig, wenn es abkühlt.
Sobald es ausgekühlt und fest geworden ist, kann man es jetzt in Stücke brechen oder mit den Händen verreiben.
Jetzt muss man es nur noch in luftdichte Gefäße packen oder direkt genießen!
Ich esse es so am liebsten:
Pur schmeckt es aber mindestens genauso gut und lässt sich prima zwischendurch knabbern.
Zur Haltbarkeitsdauer kann ich leider nichts sagen. Bei mir ist es meistens nach ein paar Tagen weg. Auch die Portionsgröße ist schwer einzuschätzen. Etwas mehr als in einer Standardmüslipackung ist es bestimmt.
Das Granola entspricht so meinem Geschmack, natürlich kann man variieren, wie man lustig ist: Mandeln durch Kokosflocken ersetzen, Leinsamen durch Sesam, Hafer- durch Dinkelflocken usw. Oder man rührt nach dem Backen, Abkühlen und in Stücke brechen noch getrocknete Aprikosen oder Rosinen unter.
Viel Spaß beim Nachbacken und guten Hunger!




































